Neuste Medienmitteilungen

  • Erste Forschungs-Flugkampagne des «UZH Space Hub»

    Forschung in der Luft: Vom 11. bis 13. Juni führt der «UZH Space Hub» seine erste Forschungs-Flugkampagne durch. Dabei hebt vom Militärflugplatz Dübendorf ein Airbus ab, mit dem Parabelflüge durchgeführt werden. Mit einem Zeppelin soll erforscht werden, wie aus der Luft mit speziellen Bildsensoren Plastik im Wasser entdeckt werden kann. Dies könnte helfen, Plastik-Müll in den Meeren ausfindig zu machen

  • Individuelle «Namen» ermöglichen Delfinen komplexe Beziehungen

    Als einzige Tierart behalten männliche Tümmler ihre individuellen «Namen». Ähnlich wie wir Menschen können sie sich damit besser in den komplexen sozialen Netzwerken, in denen Delfine leben, zurechtfinden. Dies fanden Forschende der Universitäten Zürich und Western Australia heraus. Delfine bilden sehr stabile Allianzen und unterstützen sich gegenseitig.

  • Stammzellnische für zehn Milliarden Dickdarmzellen pro Tag

    UZH-Forschende haben die Stammzellnische des Dickdarms gefunden. Spezielle Zellen in der Nische aktivieren die Stammzellen des nahegelegenen Dickdarmepithels, die für die ständige Erneuerung der Darmschleimhaut verantwortlich sind. Fehlt das Aktivierungssignal, geht das Epithel zugrunde. Wird es ständig empfangen, bilden sich Krebsvorstufen. Ihre Entdeckung hilft, Darmkrebs und Darmentzündungen besser zu verstehen.

  • Meerkatzen-Männchen deeskalieren Kämpfe mit Strafe und Zwang

    Männliche Grüne Meerkatzen greifen ihre eigenen Gruppenmitglieder an, um Kämpfe mit anderen Gruppen zu verhindern oder zu deeskalieren. Weibchen dagegen stacheln die Kämpfenden mit Zuckerbrot und Peitsche an, wie Anthropologen der Universität Zürich und der Universität Neuenburg zeigen.

  • Regeln beim Medienkonsum können Schulleistungen schwächen

    Eltern, die ihre Kinder bei der Nutzung neuer Medien einschränken, handeln langfristig gesehen möglicherweise kontraproduktiv – besonders, wenn sie die Hausaufgaben als Argument ins Feld führen. Die schulischen Leistungen ihrer Schützlinge liegen im Teenageralter unter denjenigen von gleichaltrigen Kollegen, wie eine Studie der Universität Zürich zeigt.

  • Neuartige Isolatoren mit leitenden Kanten

    Physiker der UZH erforschen eine neue Materialklasse, die sogenannten topologischen Isolatoren höherer Ordnung. Die Kanten dieser kristallinen Festkörper leiten elektrischen Strom verlustfrei, während der Rest des Kristalls isoliert. Dies wäre sehr nützlich in der Halbleitertechnik und für den Bau von Quantencomputern.

  • UZH-Starthilfe für junge Innovatorinnen und Innovatoren

    Neben ihren Kernaufgaben – Forschung und Lehre – fördert die Universität Zürich gezielt Innovationen. Mit den neuen BioEntrepreneur-Fellowships unterstützt die UZH junge Forschende dabei, wissenschaftliche Erkenntnisse und Technologien kommerziell zu nutzen. Dank einer grosszügigen Donation kann die Förderung ausgebaut werden.

  • Ausgegrenzt oder zugehörig: Erste Kontakte sind entscheidend

    Soziale Ausgrenzung ist nicht immer eine Disziplinierungsmassnahme, sondern oft ein unbeabsichtigter Nebeneffekt. Dann nämlich, wenn sich Menschen verbünden, die bereits in früheren Situationen einen positiven Austausch hatten. Zu diesem Resultat kommen Forscher des Instituts für Volkswirtschaftslehre der Universität Zürich.

  • Ein Blitz beeinflusst den Nachrichtenaustausch in der Reformation

    Der Zürcher Reformator Heinrich Bullinger korrespondierte in ganze Europa, seine Briefe dokumentierten die Geschichte und Kultur während der Reformation. Eine Ausstellung an der Universität Zürich samt Publikation und Rahmenprogramm zeigt, welchen Einfluss Zwinglis Nachfolger auf die damalige Deutung von Ereignissen hatte.

  • CrowdWater: eine App für die Hochwasser-Forschung

    Gemeinsam mit Citizen Scientists sammeln UZH-Forschende Daten zu Wasserständen von Flüssen und Bächen oder zur Bodenfeuchte. Mit einer App können an beliebigen Flüssen und Standorten weltweit hydrologische Daten erhoben werden. Ziel des Projekts «CrowdWater» ist es, Wassermanagement und -prognosen in Regionen zu verbessern, für die bisher keine oder kaum Daten existieren.

  • Struktur zellulärer Ventile eröffnet neue Therapieansätze

    UZH-Biochemiker haben den detaillierten Aufbau eines volumenregulierten Chloridkanals ermittelt. Dieses zelluläre Ventil wird aktiviert, um zu verhindern, dass die Zellen bersten, wenn sie anschwellen. Das Protein spielt auch eine wichtige Rolle in der Aufnahme von Chemotherapeutika und der Freisetzung von Neurotransmittern bei einem Hirnschlag. Den Chloridkanal gezielt zu regulieren, ist eine vielversprechende Strategie für neue Therapien.

  • Substantive verlangsamen das Sprechen

    Sprecherinnen und Sprecher zögern oder unterbrechen ihren Redefluss mit «Äh» oder «Ähms» meist vor Substantiven. Vor Verben hingegen gibt es Verlangsamung und Pausen viel weniger, wie UZH-Forscher zusammen mit internationalen Kollegen am Beispiel von unterschiedlichen Sprachen belegen.

  • Lepra möglicherweise in Europa entstanden

    Im Mittelalter waren in Europa mehrere Lepra-Bakterienstämme verbreitet und nicht wie bisher angenommen nur zwei. Dies fanden Forschende der Universitäten Zürich und Tübingen und des Max-Planck-Instituts in Jena heraus. Den Forschenden gelang es zudem, das bisher älteste Lepra-Genom zu rekonstruieren.

  • Vom Computer massgeschneiderte regenerative Herzklappen

    Herzfehler behandeln mit Prothesen, die wachsen und sich regenerieren – das ist das Ziel des kardiovaskulären Tissue Engineering. Gemeinsam haben nun Forschende der Universität Zürich, der Technischen Universität Eindhoven und der Charité Berlin zum ersten Mal erfolgreich regenerative Herzklappen bei Schafen eingesetzt, die mithilfe von Computersimulationen designt wurden.

  • Raubtiere im Zoo gebären zur gleichen Jahreszeit wie in der Natur

    Die Saisonalität der Fortpflanzung ist ein fixes Merkmal einer Tierart - auch Raubtiere im Zoo gebären gleichzeitig wie ihre Artgenossen in natürlicher Umgebung. Dies zeigen Forschende der Universität Zürich auf. Einige Tierarten verkürzen ihre Tragzeit, um dem Nachwuchs ideale Bedingungen zu bieten, andere verlangsamen sie.

  • Acht neue Ehrendoktorinnen und Ehrendoktoren an der UZH

    Die Universität Zürich verleiht zur Feier ihres Gründungstags acht Ehrendoktorwürden: Geehrt wurden am Dies academicus die Zürcher Ombudsfrau Claudia Kaufmann sowie die frühere Bundesrichterin Vera Rottenberg Liatowitsch, der Fotograf Hannes Schmid, die Koreanistin Martina Deuchler, der Immunologe Richard A. Flavell und die Neurologin Kathleen Digre, der Organisationsforscher Royston Greenwood sowie Pfarrer Martin Fontana.

  • Wie sterben Menschen heute in der Schweiz?

    Angesichts des Todes verhalten sich Schweizerinnen und Schweizer je nach Sprachregion unterschiedlich. Wie der kulturelle Kontext die medizinische Praxis am Lebensende prägt, zeigt eine Studie der Universitäten Zürich und Genf.

  • Mit Museen aus Uganda ausstellen

    Für einmal steht im Völkerkundemuseum der Universität Zürich die ethnologische Museumsarbeit selbst im Zentrum. Die Ausstellung «Sichtweisen – Visionen einer Museumspartnerschaft» dokumentiert die innovative Kooperation zwischen zwei ugandischen Museen und dem Völkerkundemuseum in Zürich. Zu sehen gibt es gleich drei Ausstellungen in einer.

  • UZH-Forscherin wird mit 2,5 Millionen Euro gefördert

    UZH-Wissenschaftlerin Raffaella Santoro erhält einen ERC Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats. Damit kann sie ihr Forschungsprojekt im Bereich der Molekularbiologie weitere fünf Jahre vorantreiben. Santoro untersucht, wie Zellen die Genaktivität auf übergeordneter Ebene steuern: der Organisation des Genoms im Zellkern.

  • Wenn Feinde zu Helfern werden

    Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Dass dieses Prinzip auch für Krabbenspinnen und Blütenpflanzen gilt, zeigen nun UZH-Forschende. Die Spinnen fressen oder vertreiben zwar nützliche Bestäuberinsekten wie Bienen. Sie werden von der Pflanze aber mit einem Duftstoff zu Hilfe gerufen, sobald Frassinsekten die Pflanze befallen.