Neuste Medienmitteilungen

  • Neue Biomarker sagen Erfolg von Immuntherapie gegen Krebs voraus

    Ob Krebspatienten auf eine Immuntherapie positiv ansprechen werden, lässt sich bereits vorgängig im Blut nachweisen. Forschende der Universität Zürich haben entsprechende Biomarker identifiziert. Patienten, bei denen die Therapie nicht wirkt, können frühzeitig mit anderen Methoden behandelt werden.

  • Neuer resistenter Tuberkulose-Erreger entdeckt

    Das Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universität Zürich identifizierte zwischen Februar und November 2016 einen multiresistenten Tuberkuloseerreger bei acht Flüchtlingen aus dem Horn von Afrika. Die Analysen lieferten den Anstoss für eine länderübergreifende Untersuchung und den Aufbau eines europaweiten Alarmsystems.

  • Zyklopen und feuerschleudernde Ungeheuer im Hörsaal

    Geschichten von Monstern im Mittelalter, Fische mit Sonnenbrand, optische Täuschungen und die Tricks der Werbebranche: Die Kinder-Universität Zürich startet mit neuen spannenden Themen ins Frühjahrssemester 2018.

  • Universität Zürich und Karls-Universität Prag spannen zusammen

    Die Universität Zürich und die Karls-Universität Prag gehen eine strategische Partnerschaft ein. Die grössten Universitäten Tschechiens und der Schweiz stärken die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre sowie den Austausch von Studentinnen und Studenten.

  • Wie Pflanzen ihre Samen bilden

    Ob Früchte oder Körner – der Grossteil unserer Nahrung resultiert aus der Fortpflanzung bei Pflanzen. Wie diese Befruchtung und Samenbildung steuern, haben UZH-Forschende nun entschlüsselt. Das Wissen um diese Signalwege lässt sich nutzen, um neben der Samenbildung auch das Pflanzenwachstum oder die Schädlingsabwehr zu beeinflussen.

  • Akademischer Anschluss für die Gesundheitsberufe

    Mit dem neuen Doktoratsprogramm «Care and Rehabilitation Sciences» der Universität Zürich und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften können die Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschul-Gesundheitsberufe Ergotherapie, Hebammen und Physiotherapie erstmalig in der Schweiz promovieren. Damit schliesst sich für diese Berufe eine Lücke in der Nachwuchsförderung.

  • Strategische Partnerschaft zwischen den Universitäten Zürich und Genf

    Die Universitäten Zürich und Genf gehen die Herausforderung des digitalen Wandels gemeinsam an: Mit einer strategischen Partnerschaft arbeiten sie bei der Digitalisierung verstärkt in Lehre und Forschung zusammen und fördern den Studierendenaustausch.

  • Von der Proteinstruktur zur Behandlung der zystischen Fibrose

    Biochemiker der UZH haben mit Hilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie die detaillierte Architektur des Chloridkanals TMEM16A ermittelt. Dieses Protein gilt als aussichtsreiches Ziel, um wirksame Medikamente zur Behandlung der zystischen Fibrose zu entwickeln.

  • Zellulärer Selbstverdauungsprozess löst Autoimmunerkrankung aus

    Durch Autophagie bauen Zellen ihre eigenen Bestandteile ab und verwerten diese. UZH-Forschende zeigen nun, dass Autophagie in bestimmten Abwehrzellen dazu führt, dass das Immunsystem körpereigene Bestandteile des zentralen Nervensystems angreift. Dank den Erkenntnissen suchen die Wissenschaftler nach neuen Ansätzen, um Autoimmunerkrankungen wie die Multiple Sklerose zu behandeln.

  • Die Wolfsbilder in uns

    Der Wolf ist zurück in der Schweiz und weckt viele Assoziationen – positive wie negative. Die neue Ausstellung «Wolf – Wieder unter uns» im Zoologischen Museum der UZH liefert ein detailliertes Portrait dieses Wildtiers. Sie widmet sich der Rückkehr der Wölfe und thematisiert historische Fakten genauso wie aktuelle Probleme.

  • ERC Consolidator Grant: vier Millionen Euro für UZH-Forscher

    Zwei Wissenschaftler der Universität Zürich erhalten hoch dotierte Consolidator Grants: Der Europäische Forschungsrat vergibt die Fördermittel an Prof. Daniel Moeckli, der das Spannungsverhältnis von Volkssouveränität und Rechtsstaatlichkeit in der direkten Demokratie untersucht. Prof. Markus Seeger erforscht auf molekularer Ebene den Transport von Eisen in Tuberkuloseerregern.

  • Drei Forschende mit Vontobel-Preis der UZH ausgezeichnet

    Dieses Jahr ging der Vontobel-Preis für Altersforschung gleich an drei Wissenschaftler: Der Psychologe Stephen Aichele von der Universität Genf und die UZH-Neurowissenschaftlerin Nathalie Giroud wurden mit je 12'000 Franken ausgezeichnet. Ann Barbara Bauer, Wirtschaftswissenschaftlerin der Universität Fribourg, erhielt 6'000 Franken.

  • Lungenentzündung mit Impfstoffen statt Antibiotika behandeln

    Bei einer bakteriellen Lungenentzündung ist ein intaktes Immunsystem zentral. Essentiell für die Genesung sind spezifische Immunzellen, wie Forschende des Universitäts-Kinderspitals Zürich und der UZH mit einem internationalen Team belegen. Ihre Arbeit bildet die Grundlage für die Entwicklung neuer Impfstoffe. Diese würden auch den zunehmenden Antibiotika-Resistenzen entgegenwirken.

  • UZH orchestriert grösste europäische Altersstudie

    Wie wir gesund älter werden, untersucht die grösste europäische Altersstudie DO-HEALTH. Unter der Leitung von Heike Bischoff-Ferrari, Professorin für Geriatrie und Altersforschung an der Universität Zürich, beteiligen sich an der Studie 2'157 Seniorinnen und Senioren aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Portugal und der Schweiz. Bestsellerautorin Donna Leon unterstützt DO-HEALTH als Botschafterin.

  • Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

    Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

  • «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

    Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

  • Hohes digitales Wohlbefinden in der Schweiz

    Internetnutzerinnen und -nutzer in der Schweiz schätzen ihre Fähigkeiten im Umgang mit dem Netz mehrheitlich als gut ein. Auch den digitalen Überkonsum und das Gefühl, wichtigere Dinge durch die Internetnutzung zu versäumen, beurteilt die Mehrheit als unproblematisch. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich zur Internetnutzung in der Schweiz.

  • UZH-Anthropologen beschreiben dritte Orang-Utan-Art

    Bis heute gelten der Borneo- und Sumatra-Orang-Utan als zwei getrennte Arten. Nun beschreiben UZH-Forschende mit einem internationalen Team eine neue Menschenaffenart, den Tapanuli-Orang-Utan. Er ist der am stärksten bedrohte Menschenaffe, nur noch rund 800 Tiere leben in den Hochlandwäldern im Norden Sumatras.

  • Wichtiger Mechanismus der epigenetischen Genregulation identifiziert

    Wie kann eine fehlerhafte Genaktivität verhindert werden, die letztlich zu Krebs führen kann? Forscher der Universität Zürich haben einen Mechanismus identifiziert, wie Zellen die Regulation der genetischen Informationen durch epigenetische Modifikationen vererben. Diese Erkenntnisse bieten neue Ansatzmöglichkeiten für zukünftige Krebstherapien.

  • Der westliche Blick auf Derwische im Orient

    Bettelnde Wandergesellen oder ekstatische Tänzer: Ein Panorama an Portraits von Derwischen haben westliche Berichterstatter seit dem 16. Jahrhundert geschaffen. Die Ausstellung «Gemachte Bilder. Derwische als Orient-Chiffre und Faszinosum» zeigt exemplarisch die Entstehung und Weitergabe von Bildern der religiösen Grenzgänger aus dem Islam.