Universität Zürich und Freie Universität Berlin werden Partner

Die Universität Zürich und die Freie Universität Berlin spannen zusammen. Sie gehen eine strategische Partnerschaft ein und verstärken die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre.

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Neue Strategische Partnerschaft der Freien Universität Berlin und der UZH: Peter-André Alt und Michael Hengartner bei der Vertragsunterzeichnung in Berlin. (Bild: Bernd Wannenmacher)

Michael Hengartner, Rektor der Universität Zürich, und Peter-André Alt, Präsident der Freien Universität Berlin, haben am 19. April 2017 in Berlin die erste strategische Partnerschaft der UZH unterzeichnet. Die Freie Universität Berlin zählt wie die UZH zu den forschungsstarken Universitäten Europas. «Die Freie Universität Berlin ist daher ein idealer Partner für uns. Die Zusammenarbeit wird uns beiden helfen, unsere Positionen als Forschungsuniversitäten im internationalen Wettbewerb zu stärken», sagt Rektor Michel Hengartner. Der Präsident der Freien Universität Berlin, Peter-André Alt, hob hervor: «Die UZH ist unser stärkster nichtdeutscher Partner bei gemeinsamen Veröffentlichungen. Beide Universitäten verfügen über sehr ähnliche wissenschaftliche Profile. Dies ermöglicht eine sehr enge Kooperation zwischen Zürich und Berlin.»

Summer Schools und Double Degree-Studiengänge

Mit der Partnerschaft vertiefen die beiden Universitäten ihre Zusammenarbeit und den gemeinsamen Austausch in Forschung, Lehre und auf Verwaltungsebene. So sollen kooperative Forschungsprojekte zwischen Berlin und Zürich und der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert werden. Auch die Studierenden sollen profitieren, indem der regelmässige Austausch von Studierenden intensiviert wird und beispielsweise Summer Schools und Double-Degree-Studiengänge lanciert werden.

Zahlreiche Beziehungen

Die Partnerschaft zwischen der Freien Universität Berlin und der UZH hat Tradition. Zwischen den beiden Universitäten bestehen bereits über 30 Forschungskooperationen – etwa in der Germanistik, Psychologie, Medizin, den Neurowissenschaften und den Lebenswissenschaften. Hinzu kommt ein reger Austausch von Mobilitätsstudierenden von Zürich nach Berlin und umgekehrt sowie zahlreiche persönliche Beziehungen von Forschenden beider Institutionen. 

Weitere Abkommen geplant

 Die UZH plant, im Rahmen ihrer Internationalisierungsstrategie weitere strategische Partnerschaften einzugehen. Entsprechende Gespräche mit Universitäten in Nordamerika und Asien sind bereits im Gange.