Medienmitteilungen

  • Hundefutter mit Rohfleisch ist ein Gesundheitsrisiko

    In jedem zweiten Hundefutter aus rohem Fleisch finden sich multiresistente Bakterien. Das zeigt eine Untersuchung der Universität Zürich an Rohfutter-Proben, sogenannten "Barf"-Menus. Die resistenten Bakterien im Rohfutter können sich auf die Heimtiere übertragen - und damit auch auf den Menschen.

  • Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander

    Das Gehirn des Menschen ist ungefähr dreimal so gross wie dasjenige eines Menschenaffen. Zurückzuführen ist dies nicht zuletzt auf die evolutionäre Herausbildung neuer Hirnstrukturen, die zum Beispiel das Sprechen oder das Herstellen von Werkzeugen ermöglichen. Wie Anthropologinnen und Anthropologen der Universität Zürich zeigen, standen diese Veränderungen im Gehirn jedoch in keiner Wechselwirkung zu den Umformungen, die der Schädel im Zuge der Evolution durchlief.

  • Wie die Zähne abgerieben werden

    Zähne von Säugetieren werden ständig abgerieben. Wie genau der Zahnabrieb abläuft, ist allerdings nicht bekannt. Forschende der Universität Zürich zeigen, dass die verschiedenen Bereiche der Zähne von Pflanzenfressern unterschiedlich anfällig gegen Zahnabrieb sind, und entwerfen das Szenario eines detaillierten zeitlichen Ablaufes.

  • Moderne Rollenverteilung verbessert die Zufriedenheit der Eltern

    Die vermehrte Gleichstellung von Frauen und Männern wirkt sich für Eltern positiv aus. Dank der zunehmenden Freiheit, zwischen Elternschaft und Erwerbstätigkeit zu wählen und die Kinderbetreuung individuell zu gestalten, sind Mütter und Väter heute zufriedener mit ihrem Leben als vor 20 oder 30 Jahren. Dies zeigen Sozialwissenschaftler der Universität Zürich.

  • Entwicklungsschritte kleiner Kinder erkennen, fördern und verstehen

    Mit einer neuen App begleiten Eltern ihr Kind spielerisch beim Erkunden der Welt. Sie können damit wichtige Entwicklungsschritte in Motorik, Kognition und Sprache festhalten und erhalten wissenschaftlich fundierte Informationen dazu. Erarbeitet wurde die App von Psychologinnen und Psychologen der Universität Zürich. Sie erforschen damit, wie die individuelle Entwicklung von Kindern verläuft.

  • Interesse an Naturwissenschaften, Recht und Wirtschaft wächst

    Am kommenden Montag beginnt für rund 27'000 Studentinnen und Studenten an der Universität Zürich das Herbstsemester 2019. Angestiegen ist ihre Anzahl vor allem im Masterstudium. In den Geistes- und Sozialwissenschaften profitieren die Studierenden neu dank einer umfassenden Reform von übersichtlichen und einheitlichen Programmstrukturen.

  • Öffentliche Vorlesungen zu Gesundheitsverständnis, Regionalsprachen und digitaler Demokratie

    Was verstehen wir eigentlich unter Gesundheit und wo beginnt Krankheit? Sind Regionalsprachen wie Rätoromanisch oder Katalanisch identitätsbildend? Wie beeinflussen Social Media die öffentliche Meinung? Und welchen Wandel durchläuft der Kirchenraum? Interdisziplinäre Antworten auf diese und weitere Fragen bieten Referierende aus dem In- und Ausland ab dem 17. September in den Ringvorlesungen der Universität Zürich.

Weitere Medienmitteilungen