Medienmitteilungen

  • Physikalische Zauberei ermöglicht Kühlen ohne Energiezufuhr

    Physiker der Universität Zürich haben eine verblüffend einfache Anordnung entwickelt, bei der Wärme ohne Energiezufuhr von aussen zeitweise von einem kälteren zu einem wärmeren Objekt fliesst. Dieser Vorgang steht jedoch nur scheinbar im Widerspruch zu den Gesetzen der Physik.

  • Genaue Entschlüsselung von Brustkrebszellen könnte neue Therapie eröffnen

    Forschende der Universität Zürich und von IBM Research haben die unterschiedliche Zusammensetzung aus Krebs- und Immunzellen von über hundert Brusttumoren erforscht. Ihre Erkenntnis: Aggressive Tumore werden häufig von einer einzigen Tumorzellart dominiert. Sind dazu noch bestimmte Immunzellen vorhanden, könnte bei einer spezifischen Gruppe von Brustkrebspatientinnen eine Immuntherapie erfolgreich sein.

  • Zusammenspiel von Nütz- und Schädling beeinflusst die Pflanzenevolution

    Wird Rübsenkohl von Hummeln bestäubt, führt dies zur Evolution von attraktiveren Blüten. Diese Entwicklung wird beeinträchtigt, wenn gleichzeitig Raupen den Kohl befallen. Die Hummeln bestäuben die Pflanzen nun weniger gut, so dass diese sich vermehrt selbst bestäuben. Wie stark sich die Effekte von Nütz- und Schädling gegenseitig beeinflussen, zeigen Forscher der Universität Zürich in einem Evolutionsexperiment im Gewächshaus.

  • Auffällige Affen haben kleine Hoden

    Gut bestückt oder gut geschmückt, aber beides geht nicht. Wie Evolutionsbiologen der Universität Zürich erstmals zeigen, haben Affenmännchen entweder grosse Hoden oder sind auffällig geschmückt. Um beide Merkmale auszubilden, fehlt die Energie.

  • Gletscherschmelze lässt die Ozeane immer stärker ansteigen

    Das Schmelzen der riesigen Eisschilde in Grönland und in der Antarktis sowie der weltweit verbreiteten Gletscher lässt den Meeresspiegel ansteigen. Die Gletscher alleine haben seit 1961 mehr als 9000 Milliarden Tonnen Eis verloren und den Meeresspiegel seither um 27 Millimeter ansteigen lassen, wie ein Forschungsteam unter der Leitung der UZH zeigt.

  • 6,68 Millionen Euro Fördergelder für UZH-Spitzenforschung

    Drei Forschende der Universität Zürich werden mit dem begehrten ERC Advanced Grant ausgezeichnet: Ein Physiker, ein Mathematiker und ein Theologe erhalten bis zu 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat, um wichtige wissenschaftliche Fragen zu untersuchen.

  • Nachhaltig und transparent in die Zukunft

    Die Universität Zürich setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung ein und stärkt das Bewusstsein dafür: in den eigenen Reihen und gesamtgesellschaftlich. Sie hat eine Sustainability Policy verabschiedet und veröffentlicht nun ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht. Zudem legt sie in einer neuen Transparenzliste die Herkunft ihrer Drittmittel offen.

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