Neuste Medienmitteilungen

  • Mit Gravitationswellen die Dunkle Materie ausleuchten

    Schwarze Löcher stossen zusammen, Gravitationswellen breiten sich durch die Raumzeit aus – und ein riesiges Messgerät ermöglicht es, die Struktur des Universums zu erkunden. Dies könnte bald Realität werden, wenn die Raumantenne LISA ihren Betrieb aufnimmt. UZH-Forschende zeigen nun, dass LISA auch Aufschluss über die schwer fassbaren Partikel der Dunklen Materie geben könnte.

  • Artenvielfalt kann Ökosysteme auch destabilisieren

    Artenreiche Ökosysteme sind stabiler gegenüber Störungen wie Dürren, Hitzeperioden oder Pestiziden, lautet die vorherrschende Meinung. Doch ganz so einfach ist es nicht, wie Ökologen der Universität Zürich und der Eawag nun herausgefunden haben. Unter gewissen Umweltbedingungen kann ein erhöhter Artenreichtum auch dazu führen, dass ein Ökosystem instabiler wird.

  • Space Farming dank Pflanzenhormon Strigolacton

    Nährstoffarme Böden und eine nahezu schwerelose Umgebung: Wie lassen sich auf dem Mond oder auf anderen Planeten trotzdem Kartoffeln anpflanzen? Indem man das Pflanzenhormon Strigolacton nutzt, zeigen Pflanzenbiologen der Universität Zürich auf. Dieses fördert die Symbiose zwischen Pilzen und feinen Wurzeln und unterstützt so das Pflanzenwachstum – selbst unter den erschwerten Bedingungen im All.

  • Ein egoistisches Gen macht Mäuse zu Migranten

    Hausmäuse, die ein bestimmtes egoistisches Supergen in sich tragen, wechseln deutlich häufiger die Population als ihre Artgenossen. Dieses Ergebnis einer Studie der Universität Zürich zeigt somit erstmals, dass ein solches Gen das Migrationsverhalten von Tieren beeinflusst. Das Resultat könnte dabei helfen, invasive Mäuseplagen in den Griff zu bekommen.

  • Verbindung zwischen Darmflora und Multipler Sklerose entdeckt

    Bei der Multiplen Sklerose wird das Hirngewebe von einer fehlgeleiteten Antwort des körpereigenen Abwehrsystems geschädigt. Bei der Entstehung der Krankheit könnten bakterielle Darmbewohner eine viel grössere Rolle spielen als bisher angenommen, wie Forschende der Universität Zürich in ihren Arbeiten zeigen.

  • UZH-Professorin übernimmt OECD-Schlüsselposition für verantwortungsvolle Unternehmensführung

    Hohe internationale Auszeichnung für Christine Kaufmann: Die Rechtsprofessorin der Universität Zürich wurde von der OECD zur neuen Vorsitzenden des Ausschusses für verant-wortungsvolle Unternehmensführung ernannt. In diesem Amt wird sie die Umsetzung und Weiterentwicklung der entsprechenden Leitsätze durch die 48 Mitgliedsstaaten leiten und mitgestalten.

  • Kleineres Krebsrisiko in grösseren Familien

    Kinderreiche Familien haben ein geringeres Krebsrisiko. Die Familiengrösse reduziert das Risiko nicht nur für Frauen, sondern auch für Männer. Forschende der Universitäten Zürich und Adelaide haben diesen Zusammenhang in einer weltweiten Studie anhand von Daten aus 178 Ländern festgestellt.

  • Der Zusammensetzung von Planeten auf der Spur

    UZH-Forschende haben statistisch die Zusammensetzung und Struktur von weit entfernten Exoplaneten samt ihren Atmosphären analysiert. Sie zeigen auf, ob ein Himmelskörper erdähnlich ist, aus reinem Gestein oder aus einer Welt aus Wasser besteht. Je grösser der Planet, desto mehr Wasserstoff und Helium umgibt ihn.

  • Artenreiche Wälder speichern doppelt so viel Kohlenstoff wie Monokulturen

    Subtropische Wälder mit grosser Artenvielfalt nehmen im Durchschnitt doppelt so viel Koh-lenstoff auf wie Monokulturen. Ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der Univer-sität Zürich hat Daten von eigens angelegten Wäldern in China mit über 150'000 Bäumen ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Wiederaufforstungen mit vielen verschiedenen Bäumen auch dem Arten- und Klimaschutz nützen.

  • Auch kleine Geschenke beflügeln das Geschäft

    Bringt ein Handelsvertreter seinem Kunden eine kleine Aufmerksamkeit mit, erhöht sich dessen Kaufbereitschaft erheblich, wie eine Studie der Universität Zürich zeigt. Besonders, wenn es sich beim Beschenkten um den Chef selbst handelt. Dass bereits kleine Geschenke zu Interessenskonflikten führen, hat Auswirkungen auf die Diskussion, wo die Grenze zwischen einer Geste der Wertschätzung und einem Bestechungsversuch zu ziehen ist.

  • Giraffenbabys erben Fleckenmuster von ihren Müttern

    Das typische Giraffenmuster wird von der Mutter an das Baby weitervererbt. Von der Musterung hängt zudem das Überleben der jungen Giraffen ab, wie eine Studie der Universitäten Zürich und Penn State belegt. Sie zeigt auch, wie mit neuem Instrumentarium die Markierungen anderer Wildtiere untersucht werden können.

  • Umweltfreundliche Nanopartikel für die künstliche Photosynthese

    UZH-Forschende haben neuartige Nanopartikel für die künstliche Photosynthese entwickelt: sogenannte Quantenpunkte aus Indiumphosphid und Zinksulfid. Mithilfe von Sonnenlicht generieren diese Teilchen aus Wasser und Sonnenlicht Wasserstoff – einen nachhaltigen Energieträger. Diese leistungsstarken Quantenpunkte aus umweltfreundlichen Stoffen stehen nun erstmals für photokatalytische Prozesse zur Verfügung.

  • Die schmerzlindernde Wirkung von Fremden

    Schmerzlindernde Handlungen von anderen Menschen lösen im Gehirn Betroffener einen Lerneffekt aus, der die Schmerzen reduziert. Die Schmerzlinderung ist stärker, wenn die Hilfe von einer Person kommt, die einer fremden Gruppe angehört. Dies zeigt eine neue Studie unter der Leitung der Universität Zürich.

  • Genomverdoppelung treibt Evolution von Arten voran

    Pflanzen, die aus zwei Arten entstanden sind, haben einen duplizierten Chromosomensatz. Dies ermöglicht in der neuen Art grosse genetische Veränderungen und macht sie anpassungsfähiger verglichen mit ihren Elternarten. UZH-Forschende haben dies nun anhand der Schaumkresse nachgewiesen.

  • Privatbanken klären nur ungenügend über ihre nachhaltigen Investitionsangebote auf

    Immer mehr Privatbanken bieten nachhaltige Anlagen für interessierte vermögende Kunden an. Wie unterscheiden sich die nachhaltigen Produkte? Und entspricht die Beratung den Erwartungen der Investoren? Eine Studie der Universität Zürich zeigt, dass die meisten der 15 untersuchten europäischen Banken noch Verbesserungspotential aufweisen.

  • Vorlesungsreihen zu Kunstfreiheit, Digitalisierung und zur Kraft des Irrtums

    Wieviel Freiheit darf sich Kunst erlauben und wo gerät sie mit anderen Grundrechten in Konflikt? Wie verändert die Digitalisierung Kommunikation und Forschung? In welcher Beziehung stehen Irrtum und Erkenntnis in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen? Zu diesen und zahlreichen weiteren Fragen bieten die sechs öffentlichen Ringvorlesungen an der Universität Zürich ab 18. September 2018 interessante Ein- und Überblicke

  • Die Studierendenzahlen der UZH bleiben hoch

    Für das Herbstsemester 2018 sind rund 26'500 Studierende eingeschrieben. Einen leichten Zuwachs verzeichnete die Universität Zürich vor allem bei der Mathematisch-naturwissenschaftlichen und der Medizinischen Fakultät sowie bei den Masterstudierenden. Gut gestartet ist das neue «Schülerinnen- und Schülerstudium» mit rund 40 Anmeldungen.

  • Vontobel-Preis für Altersforschung: Infobroschüren helfen entscheiden

    Andrea Loizeau von der Harvard Medical School und Florian Riese von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich erhalten den diesjährigen Vontobel-Preis für Altersforschung. Marcello Ienca von der ETH Zürich und Tenzin Wangmo von der Universität Basel werden mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet.

  • Besondere Antikörper weisen den Weg zum HIV-Impfstoff

    Rund ein Prozent der HIV infizierten Menschen produzieren Abwehrstoffe, die sich gegen die meisten Virusstämme richten. Diese breit wirkenden Antikörper sind der Schlüssel zu einem wirksamen Impfstoff gegen HIV. Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich zeigen nun, dass auch die Gensequenz des HI-Virus entscheidend ist, welche Antikörper gebildet werden.

  • B-Zellen sind mitverantwortlich für Hirnschäden bei MS

    Ein Forscherteam der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich weist nach, dass bei Multipler Sklerose nicht allein bestimmte T-Zellen zu den Entzündungen und Schädigungen im Gehirn führen. Mitverantwortlich ist auch ein anderer Typ von Abwehrzellen: B-Zellen. Diese aktivieren im Blut die T-Zellen. Die Entdeckung erklärt, wie neue MS-Medikamente wirken und eröffnet neue Therapieoptionen.