Anzahl der UZH-Studierenden auf konstant hohem Niveau

An der Universität Zürich sind ab diesem Herbstsemester rund 26'300 Studentinnen und Studenten eingeschrieben – gegen 200 Personen mehr als letztes Jahr. Gewachsen ist die Universität vor allem bei den Studierenden im Master. Das neu geschaffene Bachelorstudium der Biomedizin zieht ebenfalls viele Erstsemestrige an.

Studierende UZH
Vor allem bei den Masterstudierenden hat die UZH zugelegt. (Bild: Stefan Walter)

Wenn am kommenden Montag das Herbstsemester 2016 beginnt, werden gemäss provisorischer Statistik rund 26'300 Studierende an der Universität Zürich eingeschrieben sein. Das sind etwas mehr als im Jahr 2015 (26'100) und bestätigt das konstant hohe Niveau der Studierendenzahlen der letzten Jahre. Auf die einzelnen Stufen heruntergebrochen heisst dies: Rund 13'400 Personen belegen ein Bachelorprogramm. 6'400 Studentinnen und Studenten befinden sich im Master, was gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 9 Prozent entspricht. «Wir haben mit stabilen Zahlen gerechnet und freuen uns über die Zunahme bei den Masterstudierenden», sagt Michael Hengartner, Rektor der Universität Zürich.

Auch die Zahl der Doktorierenden ist stabil: Befanden sich 2015 rund 5’080 Personen im Doktorat, sind es dieses Jahr 5'110. Neu wird in der Humanmedizin das Doktoratsprogramm «Clinical Science» angeboten mit dem Fokus auf der Forschung im klinischen Setting. Auch bei der Weiterbildung ist die Universität Zürich gleichbleibend beliebt: Rund 1'400 Studierende belegen einen Master of Advanced Studies (MAS) oder einen Ausbildungsgang zur Lehrperson.

Neues Studium der Biomedizin zieht Studierende an

Rund 3'700 Frauen und Männer (2015: 3900) werden dieses Jahr neu an der Universität Zürich ihr Studium aufnehmen. Besonders gefragt waren dabei wiederum die Philosophische Fakultät, gefolgt von der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät. Hier scheint das im letzten Jahr geschaffene Bachelorprogramm für Biomedizin wiederum 180 zusätzliche Studierende anzuziehen, womit die Gesamtzahl der Biomedizinstudierenden bei 400 Personen liegt. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät hat am drittmeisten Neueintritte zu verzeichnen. Diese Fakultät hat eine neue Haupt- und Nebenfachstruktur eingeführt, die das bisherige Monofachstudium in Wirtschaftswissenschaften und Informatik ersetzt. Dies ermöglicht eine zukunftsorientierte Kombination von Wirtschafts- und Informatikfächern.

Rechtswissenschaft beliebtestes Hauptfach

Gemessen an den Gesamtzahlen der UZH-Studierenden sind auch dieses Jahr wieder die Rechtswissenschaften das beliebteste Hauptfach mit rund 3'725 Studierenden (2015: 3'700). An zweiter Stelle folgt die Humanmedizin mit rund 2'800 Studierenden (2015: 2'630) und an dritter Stelle die Psychologie mit 2'500 Studierenden (2015: 2'430).

Der Anteil der Frauen liegt stabil bei rund 57 Prozent. Von allen Eingeschriebenen haben wie auch letztes Jahr etwa 18 Prozent eine ausländische Staatsangehörigkeit (4'770). Die dabei am stärksten vertreten Nationalitäten sind Deutschland, Italien und Österreich.