Die Studierendenzahlen der UZH bleiben hoch

Für das Herbstsemester 2018 sind rund 26'500 Studierende eingeschrieben. Einen leichten Zuwachs verzeichnete die Universität Zürich vor allem bei der Mathematisch-naturwissenschaftlichen und der Medizinischen Fakultät sowie bei den Masterstudierenden. Gut gestartet ist das neue «Schülerinnen- und Schülerstudium» mit rund 40 Anmeldungen.

Erstsemestrige
Studierende im ersten Semester werden an der UZH ausführlich informiert. (Bild: UZH)

Mit Beginn der Vorlesungen am 17. September weist die Universität Zürich rund 26'500 Studierende auf (inkl. Master of Advanced Studies). Das sind insgesamt etwa gleich viel wie im Herbstsemester des letzten Jahres (2017: 26'472). Mit 13'560 Immatrikulierten ist die Anzahl der Studierenden im Bachelor konstant geblieben. Ein Anstieg um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zeigt sich bei den Masterstudierenden (2018: 6'457). Im Doktorat befinden sich 5'150 Personen (2017: 5'324). Der Frauenanteil bleibt mit 58 Prozent unverändert, ebenso die Anzahl der ausländischen Studierenden mit 19 Prozent. «Diese Zahlen belegen eindrücklich die ungebrochen hohe Attraktivität der Universität Zürich auf jeder Studienstufe», sagt Prof. Gabriele Siegert, Prorektorin für Lehre und Studium.

Leichter Zuwachs zu verzeichnen

Insgesamt mehr Studierende verzeichnet die Medizinische Fakultät mit 3'656 Eingeschriebenen (2017: 3’481): Einerseits ist der Anteil der Doktorierenden gestiegen, andererseits stehen den Erstsemestrigen – wie bereits letztes Jahr – mit der eingeführten Studienplatzerhöhung 372 Plätze im Bachelor der Humanmedizin und der Chiropraktik zur Verfügung. Darin enthalten sind je 40 Studienplätze im «St. Galler Track» und im «Luzerner Track». In diesen Tracks werden der Bachelor an der UZH und der Master als sogenannter «Joint Master Degree» in einem gemeinsamen Programm an den jeweiligen Partneruniversitäten absolviert.

Ebenfalls einen leichten Zuwachs bei den Studierendenzahlen weist die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät aus (4’350 Studierende). Mehr oder weniger konstant geblieben sind die Immatrikulationen bei der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (3'630 Studierende), an der Theologischen Fakultät (350 Studierende), an der Vetsuisse (690 Studierende) sowie an der Philosophischen Fakultät (10'300 Studierende) und in den Rechtswissenschaften (3'520 Studierende). Bei letzteren ist der 2017 eingeführte Double Degree Masterstudiengang mit der University of Amsterdam sowie das Master-Modul «Anwaltliche Praxis» mit konkreten Beispielen aus dem Anwaltsalltag bei den Studierenden auf grosses Interesse gestossen.

Rund 40 Schülerinnen und Schüler an der UZH

Neu ist dieses Herbstsemester das «Schülerinnen- und Schülerstudium der UZH» gestartet. Das Pilotprojekt richtet sich an begabte, motivierte und akademisch interessierte Gymnasiastinnen und Gymnasiasten im Kanton Zürich, die sich ein oder zwei Jahre vor der Matura befinden. Sie werden durch ihre jeweilige kantonale oder private Mittelschule angemeldet. 37 von ihnen haben sich für eines der vorgeschlagenen Module im ersten Semester eingeschrieben. «Wir freuen uns sehr, dass unser Angebot gut aufgenommen wurde und so viele bereits vor der Matura Uniluft schnuppern werden», sagt Gabriele Siegert. «Wir wollen mit diesem Pilotprojekt leistungsstarke und interessierte Schülerinnen und Schüler mit Forschung und Wissenschaft in Kontakt bringen. Wir sind gespannt zu sehen, wie sie diese Welt erleben.»

Die Bandbreite der von den Gymnasiastinnen und Gymnasiasten gewählten Module ist gross – von Religions- über Kommunikationswissenschaft bis zu Rechtswissenschaften, von Computerlinguistik über Neuroinformatik bis zu Astrophysik. Die Schülerinnen und Schüler nehmen an den regulären Lehrveranstaltungen teil und werden dabei von Studierenden begleitet. «Wir sammeln jetzt erste Erfahrungen und entscheiden dann, wie das Angebot weiter ausgestaltet wird», fasst die Prorektorin zusammen.