2,5 Millionen Euro Fördergelder für UZH-Physiker

Thomas Gehrmann, Ordentlicher Professor für Theoretische Physik an der Universität Zürich wird mit einem ERC Advanced Grant ausgezeichnet: Er erhält 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat, um mit seinem Team neue Methoden für Präzisionsberechnungen in der Teilchenphysik zu entwickeln und diese auf spezifische Teilchenreaktionen anzuwenden.

Gebäude UZH mit ERC-Logo
An der Universität Zürich erhält ein Projekt aus der theoretischen Physik den begehrten ERC Advanced Grant. (Bild UZH)

Mit den Advanced Grants zeichnet der Europäische Forschungsrat etablierte und innovative Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus, die für die letzten zehn Jahre einen hervorragenden Leistungsausweis aufweisen. Die Fördersumme beträgt maximal 2,5 Millionen Euro über fünf Jahre. Dieses Jahr gingen beim Europäischen Forschungsrat 2'678 Anträge aus ganz Europa ein, 209 Forscherinnen und Forscher wurden ausgezeichnet. An der Universität Zürich erhielt ein Projekt aus der Theoretischen Physik den begehrten ERC Advanced Grant.

Gehrmann
Prof. Dr. Thomas Gehrmann

Präzisionsvorhersagen für die Elementarteilchenphysik
In den kommenden Jahren wird der Large Hadron Collider (LHC) am CERN seinen Datensatz um einen Faktor 20 vervielfachen und damit Präzisionsmessungen einer Vielzahl von elementaren Teilchenreaktionen ermöglichen. Um diese Präzisionsdaten zu interpretieren und zur Bestimmung fundamentaler Naturkonstanten zu nutzen, muss die theoretische Beschreibung dieser Messgrössen eine entsprechend hohe Genauigkeit erreichen. Im Rahmen des ERC Advanced Grant «TOPUP – Theory of Particle Collider Processes at Ultimate Precision» wird Thomas Gehrmann, Ordentlicher UZH-Professor für Theoretische Physik, zusammen mit einem Team von vier Postdoktoranden und zwei Doktoranden neue analytische, algebraische und numerische Methoden für Präzisionsberechnungen in der Teilchenphysik entwickeln und auf spezifische Teilchenreaktionen anwenden.

ERC Advanced Grants 2021

Prof. Dr. Thomas Gehrman
für das Projekt «TOPUP – Theory of Particle Collider Processes at Ultimate Precision»
Fördersumme 2,5 Mio. Euro (EUR 2’459'915)
Institut für Physik, Universität Zürich
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