Sieben neue Förderungsprofessuren für die Universität Zürich

Der Schweizerische Nationalfonds hat dieses Jahr insgesamt 41 Förderungsprofessuren an junge, talentierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben. Sieben der begehrten Förderungsprofessuren gehen an Forscherinnen und Forscher, welche die Universität Zürich als Gastinstitution gewählt haben. Damit erhalten diese Nachwuchskräfte eine einmalige Chance, sich an der UZH wissenschaftlich weiter zu qualifizieren und sich im Hinblick auf ihre akademische Karriere im internationalen Umfeld zu positionieren.

Von den sieben neuen Förderungsprofessuren an der UZH sind vier an der Philosophischen Fakultät angesiedelt: zwei am Historischen Seminar, eine am Psychologischen Institut und eine am Seminar für Allgemeine Sprachwissenschaft. Die übrigen verteilen sich auf die Medizinische Fakultät (Institut für Molekulare Krebsforschung, Klinik für Thoraxchirurgie) und auf die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät (Anorganisch-chemisches Institut). Insgesamt haben die sieben Nachwuchsforschenden für die nächsten vier Jahre knapp 10 Millionen Franken für ihre Projekte eingeworben. Zudem hat der Nationalfonds drei bestehende Forschungsprofessuren verlängert.

Der Schweizerische Nationalfonds vergibt seit 2000 jährlich Förderungsprofessuren an Nachwuchsforschende, die sich durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen und einen viel versprechenden Projektantrag auszeichnen. Die Zusprache umfasst jeweils das Salär des Förderungsprofessors oder der Förderungsprofessorin auf dem Niveau einer Assistenzprofessur, einen Beitrag zur Bildung einer eigenen Forschungsgruppe und einen Beitrag an die Infrastrukturkosten. Die Beitragsdauer beträgt vier Jahre und kann um maximal zwei Jahre verlängert werden.