Deutlich mehr UZH-Studierende sind in Masterstudiengängen

Rund 26'370 Studierende der Universität Zürich starten am 17. September ins Herbstsemester 2012. Davon befinden sich rund 19 Prozent in einem Masterstudiengang ­­– vier Prozent mehr als im Vorjahr. Erneut verzeichnet die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät den grössten Zuwachs an Studierenden. Um Anfängerinnen und Anfängern den Start ins Studium zu erleichtern, führen alle Fakultäten bereits diese Woche spezielle Erstsemestrigentage durch. 

Für rund 26'370 Studierende beginnt am 17. September das Herbstsemester 2012 an der Universität Zürich. Gemäss provisorischer Statistik ist das im Vergleich zum Vorjahr mit 26'267 Studierenden eine leichte Zunahme. 13'695 Studierende sind in einem Bachelorstudiengang eingeschrieben und 5'120 in einem Masterstudiengang. Der Anteil der Masterstudierenden ist von knapp 15 Prozent auf rund 19 Prozent gestiegen. Dies entspricht dem strategischen Ziel der UZH, den Anteil der Masterstudierenden im Verhältnis zu allen Studierenden zu erhöhen. Nur noch 1'716 Personen studieren im Lizentiat und 4'412 Studierende machen eine Dissertation oder ein PhD.

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät boomt

Auch dieses Jahr verbucht die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät deutlich mehr Studierende als im Vorjahr. Viele Studierende hängen an den Bachelor ein Masterstudium an, das zeigt der deutliche Zuwachs auf dieser Stufe. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ist im Vergleich mit den anderen Fakultäten am stärksten gewachsen. Mit 3'672 Studierenden ist sie nach der Philosophischen die zweitgrösste Fakultät und verweist neu die Rechtswissenschaften auf Rang drei.

Auch punkto Eintritte liegen die Wirtschaftswissenschaften vorne. Insgesamt ist die Zahl der Eintritte an der UZH gegenüber dem Jahr 2011 leicht gesunken – um 6.5 Prozent von 3'858 auf 3'604. Am meisten Eintritte sowie am meisten Studentinnen und Studenten verbucht nach wie vor die Philosophische Fakultät, deren Zahlen diesbezüglich aber rückläufig sind.

Die Frauen machen mit 57 Prozent die Mehrheit der Studierenden aus. Einzig an der Wirtschaftswissenschaftlichen und Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät studieren mehr Männer als Frauen.

Anteil ausländischer Studierender unverändert

Der Anteil ausländischer Studierender ist konstant geblieben und beträgt rund 17 Prozent (4'544 Studierende). Die Anzahl der Studierenden aus Deutschland, der am stärksten vertretenen Nation, hat leicht abgenommen. Auch die Zahl der sogenannten Bildungsausländer ist rückläufig und liegt bei 3'238 oder 12.3 Prozent. Damit sind Ausländerinnen und Ausländer gemeint, die ihre Hochschulzulassung im Ausland erworben und sich in der Schweiz immatrikuliert haben.

Einführungen für Erstsemestrige

Um den Studienanfängerinnen und -anfänger einen guten Start ins Studium zu ermöglichen, führen alle sieben Fakultäten diese Woche und am Montag Erstsemestrigentage durch. Die Philosophische Fakultät beispielsweise hat ihre Erstsemestrigen auf Donnerstag in die Aula eingeladen, wo sie an der UZH begrüsst werden und Studieninformationen erhalten. Jedes Studienfach führt danach seine spezifische Informationsveranstaltung durch. Die Erstsemestrigen werden durch die Universität oder den Campus Irchel geführt und auch das erste Essen in den Mensen der UZH ist in der Regel gratis oder wird wie bei der Theologischen und der Vetsuisse-Fakultät gemeinsam eingenommen.

Die Wirtschaftswissenschaftliche und die Rechtswissenschaftliche Fakultät begrüssen ihre neuen Masterstudierenden, die ihre Vorbildung an einer anderen Uni gemacht haben, mit einem Welcome Day. Die diversen studentischen und universitären Organisationen informieren an Ständen im Lichthof der UZH und natürlich fehlt auch die Take Off-Party des Studierendenrates StuRa für Erstsemestrige und Freunde nicht.

Mathematik auffrischen

Für Studienanfänger der Natur- und Sozialwissenschaften, die für ihr Studium Mathematik brauchen, bietet die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät einen einwöchigen Kurs an, mit dem die Mathematik-Kenntnisse aufgefrischt und allfällige Wissenslücken geschlossen werden können. Ein zweiter Vorkurs richtet sich an künftige Studierende der Mathematik und Physik.