EU fördert UZH- und ETH-Forscher mit 26 Millionen

Drei Spitzenforscher der Universität Zürich und sieben der ETH Zürich werden mit dem höchsten Forschungspreis der EU ausgezeichnet. Sie erhalten den begehrten «Advanced Grant» des Europäischen Forschungsrates ERC. Insgesamt fliessen so rund 26 Millionen Franken aus der EU in Forschungsprojekte am Hochschulstandort Zürich.

Sieben Wissenschaftler der ETH Zürich und drei Wissenschaftler der Universität Zürich können sich über die bestdotierte Forschungsförderung der EU freuen. Sie erhalten für ihre innovativen Forschungsvorhaben zwischen 1,9 und 3 Millionen Franken über die nächsten fünf Jahre. Sechs der ausgezeichneten Projekte stammen aus dem Bereich «Physical Sciences and Engineering», zwei aus dem Bereich «Social Sciences and Humanities» und zwei aus den «Life Sciences».

Damit bestätigt der Forschungsplatz Zürich seine internationale Stellung. Bereits 2010 wurden neun Forschungsvorhaben der UZH und ETH vom Europäischen Forschungsrat (ERC) mit «ERC Advanced Grants» ausgezeichnet. Dieser wird an europäische Forscher vergeben, die bereits herausragende Leistungen erbracht haben. Die hochdotierte Auszeichnung wird an europäische Spitzenforscher vergeben, die in den letzten zehn Jahren herausragende Leistungen in ihrem Fach erbracht haben und für attraktive neue Projekte die notwendigen Freiheiten in der Forschung erhalten sollen.

Die Preisträger:

Prof. Thomas Bernauer, Departement für Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften, ETH Zürich

Prof. Ernst Fehr, Institut für Volkswirtschaftslehre, Universität Zürich

Prof. Josef Jiricny, Institut für Molekulare Krebsforschung, Universität Zürich

Dr. Ilya Karlin, Departement für Maschinenbau und Verfahrenstechnik, ETH Zürich

Prof. Bertrand Meyer, Department Informatik, ETH Zürich

Prof. Martin Quack, Departement Chemie und Angewandte Biowissenschaften, ETH Zürich

Prof. Martin E. Schwab, Institut für Hirnforschung, Universität Zürich, und Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie, ETH Zürich

Prof. Nicola Spaldin, Departement Materialwissenschaft, ETH Zürich

Prof. Matthias Troyer, Departement Physik, ETH Zürich

Prof. Luc van Gool, Departement Informationstechnologie und Elektrotechnik, ETH Zürich