Sieben neue Förderungsprofessuren für die Universität Zürich

Der Schweizerische Nationalfonds hat dieses Jahr insgesamt 41 Förderungsprofessuren an junge, talentierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben. Zwei Forscherinnen und fünf Forscher haben die Universität Zürich als Gastinstitution gewählt. Damit erhalten die Nachwuchskräfte eine einmalige Chance, sich an der Universität Zürich wissenschaftlich weiter zu qualifizieren und sich im Hinblick auf ihre akademische Karriere im internationalen Umfeld zu positionieren. 

Vier von den sieben neuen Förderungsprofessuren an der UZH sind an der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät angesiedelt (Mathematik, Physikalische Chemie, Mikrobiologie und Molekularbiologie). Zwei kommen an die Philosophische Fakultät (Politikwissenschaft, Kunstgeschichte) und eine an die Rechtswissenschaftliche Fakultät. Insgesamt haben die sieben Nachwuchsforschenden für die nächsten vier Jahre mehr als 10 Millionen Franken für ihre Projekte erworben.

Seit 2000 vergibt der Schweizerische Nationalfonds jährlich Förderungsprofessuren an Nachwuchsforschende, die sich durch hervorragende wissenschaftliche Leistungen und einen viel versprechenden Projektantrag auszeichnen. Bis 2011 traten an der UZH 69 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine Förderungsprofessur an. Über die Hälfte davon wurde inzwischen entweder an der UZH (35%), an einer anderen Schweizer Hochschule (30%) oder an einer Universität im Ausland (35%) auf eine Professur berufen.

SNF-Förderungsprofessur

Die Zusprache umfasst jeweils das Salär des Förderungsprofessors oder der Förderungsprofessorin auf dem Niveau einer Assistenzprofessur, einen Beitrag zur Bildung einer eigenen Forschungsgruppe und einen Beitrag an die Infrastrukturkosten. Die Beitragsdauer beträgt vier Jahre und kann um maximal zwei Jahre verlängert werden.