Stellungnahme der UZH zum Medizinhistorischen Institut und Museum

Durch eine Indiskretion sind Auszüge des Akademischen Berichts des Medizinhistorischen Instituts und Museums der Universität Zürich via Medien an die Öffentlichkeit gelangt. Im Akademischen Bericht werden u.a. der Zustand des Museums und der Objektsammlung kritisch beurteilt. Der Bericht wurde von der Universitätsleitung noch nicht freigegeben, weil er Passagen enthält, welche die Persönlichkeitsrechte eines Mitarbeitenden der Universität Zürich tangieren.

Seit dem Amtsantritt im Jahr 2011 von Prof. Flurin Condrau als Leiter des Medizinhistorischen Instituts und Museums steht die Qualität des Museums und der Objektsammlung zur Diskussion. Externe Experten hatten im September 2011 einen Bericht über die Objektsammlung verfasst und kamen zum Schluss, dass Handlungsbedarf besteht.

Die UZH prüft zusammen mit dem Medizinhistorischen Institut und Museum, ob die Objektsammlung den heutigen Anforderungen an eine wissenschaftliche Infrastruktur genügt und ob das Museum den wissenschaftlichen und museologischen Ansprüchen eines universitären Museums entspricht.

Zur Kritik am heutigen Konservator des Museums, Prof. Christoph Mörgeli, wird die Universität aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine Auskunft geben. Die Universität Zürich diskutiert die fachliche Qualifikation von Mitarbeitenden nicht öffentlich.