Fünfte Bauetappe als Auslöser für bauliche Weiterentwicklung

Das Ja des Zürcher Kantonsrats zum Ausbau des Campus Irchel löst eine Reihe von wichtigen Sanierungen und Erneuerungen aus. Zunächst können für die Chemie wichtige Neubauten erstellt werden. Gleichzeitig gewinnt die Universität Rochadeflächen, um die ältere Bauten auf dem Irchel zu erneuern. Die UZH ist deshalb sehr erfreut über die Zustimmung des Kantonsrats zum Objektkredit von 195 Millionen Franken.

Der erste Spatenstich auf dem Campus Irchel der Universität Zürich liegt 40 Jahre zurück. Dank der Zustimmung des Kantonsrates zur fünften Bauetappe kann jetzt weitergebaut werden. «Die Universität Zürich ist dem Kantonsrat sehr dankbar, dass er dem Objektkredit so deutlich zugestimmt und uns das Vertrauen geschenkt hat», sagt Stefan Schnyder, Direktor Finanzen, Personal und Infrastruktur der UZH. Die chemischen Institute, die zur Zeit noch in den veralteten Gebäuden der ersten Ausbauetappe aus dem Jahr 1973 untergebracht sind, werden in die beiden Neubauten einziehen. Forschung und Lehre der Chemie an der UZH sind stark auf die Life-Sciences ausgerichtet. «Die neuen Gebäude bieten deshalb die räumliche Voraussetzung dafür, dass die Chemie der UZH dieses besondere Profil weiterentwickeln kann», so Schnyder.

Wenn die Gebäude nach dreijähriger Bauzeit 2018/2019 bezogen werden können, kann der zweite Schritt der Weiterentwicklung erfolgen. Die veralteten Gebäude der ersten Bauetappe aus dem Jahr 1973 müssen dringend saniert werden. Sind die chemischen Institute dort ausgezogen, wird Rochadefläche frei, ohne die weitere Sanierungen und Erneuerungen nicht möglich sind. Danach müssen auch die Gebäude der zweiten und dritten Ausbauetappe am Irchel sukzessive erneuert werden. Allein die Sanierungsphase der ersten Bauetappe wird bis nach 2025 dauern. «Auch eine Erweiterung des Campus Irchel ist längerfristig notwendig», stellt Stefan Schnyder in Aussicht.

Nebst dem Campus Irchel wird sich auch das Universitäts-Zentrum verändern. Denn die langfristige Gesamtentwicklung der UZH sieht zwei Standorte vor, ohne die heutigen Aussenstationen in Zürich-Nord. «Der Kantonsrat hat uns jetzt die grosse Chance gegeben, mit den beiden Laborgebäuden ein Schlüsselelement unserer Flächenentwicklungsstrategie zu bauen», freut sich Stefan Schnyder.