Hat die Stadt Zürich «Wachstumsschmerzen»?

Zürich wächst. In den letzten zehn Jahren sind so viele Menschen zur Stadtbevölkerung hinzu gekommen, wie in ganz Uster leben. Was bedeutet das Wachstum? Welche gesellschaftlichen Herausforderungen und Konsequenzen bringt es mit sich? Die Veranstaltungsreihe «Wachstumsschmerzen» der Stadtentwicklung Zürich und der Universität Zürich geht diesen Fragen auf den Grund.

Städte sind Lebensräume, Arbeits- und Freizeitorte, Kulturzentren, Verhandlungsplätze, Begegnungsorte und Brennpunkte. In der Veranstaltungsreihe «Wachstumsschmerzen», die gemeinsam von der Stadtentwicklung Zürich und der Universität Zürich organisiert wird, diskutieren Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten an neun Dienstagabenden wachstumsbedingte soziale, kulturelle und räumliche Veränderungsprozesse. Vom Wohnen über Migration bis zu urbanen Vergnügungen werden Schlaglichter auf verschiedene Themen geworfen. Die öffentlichen und kostenlosen Veranstaltungen finden zwischen dem 17. September und dem 26. November 2013 an verschiedenen Orten in der Stadt statt.

Eröffnet wird die Reihe am kommenden Dienstag, 17. September, 18.15 Uhr, in der Aula der Universität Zürich. Stadtpräsidentin Corine Mauch und Andreas Fischer, Rektor der Universität Zürich, werden in das Themenfeld der Veranstaltungen einführen. Rolf Lindner von der Humboldt-Universität Berlin wirft mit seinem Referat «Die Stadt als Individuum. Vom Entwicklungsgesetz zum Entwicklungsroman» ein erstes Schlaglicht auf die Veränderungsprozesse in der Stadt.