Rita Stöckli wird neue Generalsekretärin der Universität Zürich

Rita Stöckli wird ab 1. Februar 2015 neue Generalsekretärin der Universität Zürich. Die promovierte Historikerin tritt die Nachfolge von Kurt Reimann an, der das Amt 20 Jahre lang ausgeübt hat.  

Rita Stöckli, 43-jährig, studierte Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Bern und der University of North Carolina at Chapel Hill. Sie promovierte 2008 in Allgemeiner Geschichte an der Universität Zürich. Rita Stöckli arbeitete von 1999 bis 2003 als Assistentin im Stab des Historischen Seminars der UZH. Danach folgte ein Forschungsaufenthalt am Deutschen Historischen Institut in Paris. Von 2005 bis 2008 war Rita Stöckli Adjunktin des Rektors der UZH und seit 2009 ist sie stellvertretende Generalsekretärin der Universität.

«Mit Rita Stöckli erhält die Universität Zürich eine ausgezeichnete Generalsekretärin, die mich und die Universitätsleitung tatkräftig unterstützen wird. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihr und wünsche ihr für diese anspruchsvolle Aufgabe viel Erfolg», sagt Rektor Michael Hengartner.

Die Generalsekretärin bearbeitet und koordiniert alle Geschäfte der Universitätsleitung und des Rektors. Im Vergleich zu früher beinhaltet die Stelle mehr Führungs- und Koordinationsaufgaben. Um den Rektor zu entlasten, werden der Generalsekretärin deshalb die Abteilungen Rektoratsdienst, Gleichstellung und Universitätsarchiv unterstellt.

Das Aufgabenprofil der Generalsekretärin wurde angepasst aufgrund der Evaluation der Universitätsleitung und des Entscheids des Universitätsrats, die Führungsstruktur der UZH zu verbessern. Die Stelle wurde öffentlich ausgeschrieben. Die Kandidatinnen und Kandidaten der engsten Auswahl durchliefen ein Assessment.

Rita Stöckli folgt auf Kurt Reimann, der seit 1995 Generalsekretär der UZH ist. Der 62-Jährige wird nach dem Amtsantritt von Rita Stöckli ein seit langem geplantes Projekt zum Geschäfts-, Dokumenten- und Prozessmanagement an der UZH in Angriff nehmen. «Ich bin sehr froh, dass Kurt Reimann diese Aufgabe übernimmt und die UZH weiterhin von seinem Know-how profitieren kann», sagt Rektor Michael Hengartner.