Zürich trifft New York

Vom 16. bis 23. Mai findet in New York das «Zürich Meets New York»-Festival statt. An öffentlichen Veranstaltungen und Workshops treffen sich Zürcher und New Yorker Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft zum Austausch rund um Innovationen und visionäre Ideen, die in Zürich entstanden sind. Das Spektrum reicht von Podiumsdiskussionen zu Neuroökonomie über Live-Vertonungen von Dada-Stummfilmen bis zur Plattentaufe von Dieter Meiers Musikprojekt «Out of Chaos». 

In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Generalkonsulat in New York organisieren die Stadt Zürich, die ETH Zürich und die Universität Zürich vom 16. bis 23. Mai «Zürich Meets New York». Als kultureller Partner konnte die Zürcher Hochschule der Künste gewonnen werden. Das Festival hat zum Ziel, die Kontakte zwischen Zürich und New York weiter auszubauen und den Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Zürcher Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft mit ihren Kolleginnen und Kollegen in New York zu intensivieren. Präsenz Schweiz, der Kanton Zürich und Zürich Tourismus, die Zurich Insurance Group, Swiss Re und UPC Cablecom unterstützen das Projekt.

Kulturprogramm im Zeichen von Dada

Das anstehende 100-Jahre-Jubiläum der Dada-Bewegung dient als Leitmotiv des Kulturprogramms. Das Collegium Novum vertont zur Eröffnung des Festivals im Lincoln Center fünf Dada-Stummfilme aus den 1920er und 1940er Jahren. In der Ausstellung «Dada on Tour» des Cabaret Voltaire werden 165 Dadaistinnen und Dadaisten vorgestellt, die zwischen 1916 und 1923 die Bewegung prägten. Das kontemporäre Zürcher Kulturschaffen ist unter anderem durch Dieter Meiers neues Musikprojekt «Out of Chaos», die Tänzerin Simon Aughterlony und die Schauspielerin Graziella Rossi vertreten.

Einblicke in Zürcher Forschung und angewandte Wissenschaft

Das Festivalprogramm bietet auch Einblicke in die Zürcher Spitzenforschung. Rolf Pfeifer und Ernst Fehr, Professoren an der Universität Zürich, werden an einer Podiumsdiskussion ihre weltweit beachteten Arbeiten zum Thema künstliche Intelligenz und Neuroökonomie vorstellen und besprechen. In Panels diskutieren die UZH-Literaturwissenschaftler Thomas Strässle über Max Frischs Werk und sein politisches Engagement in Europa und den USA sowie Elisabeth Bronfen über die Kulturgeschichte der Nacht. Zahlreiche Vertreter der ETH Zürich, darunter Lino Guzzella, Rektor und designierter Präsident der ETH, Dirk Helbing, Gerhard Schmitt, Philip Ursprung, Kevin Schawinski, Didier Sornette, Kay Axhausen, Markus Gross, Wolfgang Kröger und Donald Kossmann werden in öffentlichen Veranstaltungen zusammen mit Persönlichkeiten aus der US-Forschung und Industrie über die Städte der Zukunft, Schwarze Löcher, komplexe Systeme, «Cognitive Computing», Data Science, die Steuerung städtischer Verkehrsströme und Risiken, die Systeme und Gesellschaften in sich tragen debattieren und nachdenken.

Kontakte ausbauen und Austausch fördern

Mit dem Festival in New York baut die Stadt Zürich ihre Beziehungen zu New York weiter aus. Bereits im März 2012 unterstützte die Stadt Zürich mit dem Jazz-Projekt «Zürich – New York» den Austausch zwischen den beiden Städten. Bei «Zürich Meets New York» kommen zu der Kultur die Bereiche Wissenschaft und Wirtschaft. Der Einbezug von Zürcher Bildungs- und Forschungsinstitutionen und der Zürcher Wirtschaft ist zentraler Bestandteil des Projekts. Das Budget für das Festival beträgt rund 1,1 Mio. Franken. Die Stadt Zürich investiert 250’000 Franken, die ETH Zürich 500‘000 Franken, die Universität Zürich rund 120‘000 Franken. Weitere rund 250‘000 Franken steuern die Projektpartner Präsenz Schweiz, Zürcher Hochschule der Künste, Kanton Zürich und Zürich Tourismus, die Zurich Insurance Group, Swiss Re und UPC Cablecom bei.