Neuste Medienmitteilungen

  • Neue Steuerung der Zellteilung entdeckt

    Wenn eine Zelle sich teilt, werden sämtliche ihrer Bestandteile gleichmässig auf die Tochterzellen verteilt. UZH-Forschende haben nun ein Enzym identifiziert, das sicherstellt, dass auch Zellbestandteile ohne Membran korrekt aufgeteilt werden. Die Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krebs, neurodegenerative Krankheiten, Alterungsprozessen und Virusinfektionen.

  • Die Wirkung von Medikamenten auf Krebszellen messen

    Ein neuer Ansatz der Universität Zürich zeigt sehr präzise die Wirkung von Medikamenten und die Verteidigungsmechanismen von Krebszellen auf. Mit der Methode können rasch verschie-dene Medikamente und Behandlungskombinationen auf Zellebene getestet werden.

  • Die Gehirnanatomie ist bei jedem Menschen einzigartig

    Wie der Fingerabdruck unterscheidet sich auch die Anatomie des Gehirns von Mensch zu Mensch. Dies konnten Forschende der Universität Zürich in einer Studie zeigen. Ausschlaggebend für den charakteristischen Aufbau des Organs ist eine Kombination aus genetischen Voraussetzungen und individuellen Lebenserfahrungen.

  • Schwarzer Kohlenstoff altert in Böden und Flüssen vor dem Transport ins Meer

    Bei Waldbränden und der Verbrennung fossiler Brennstoffe gelangt der Grossteil des Kohlenstoffs als Kohlendioxid in die Atmosphäre. Ein knapper Drittel bleibt als schwarzer Kohlenstoff zurück. UZH-Forschende zeigen nun, dass dieser über Jahrtausende an Land und in Flüssen altern kann, bevor er ins Meer fliesst und sich in den Sedimenten ablagert.

  • François Chapuis wird neuer Direktor Immobilien und Betrieb

    Der Aargauer Kantonsbaumeister François Chapuis wechselt an die Universität Zürich und wird ab Dezember 2018 die Direktion für Immobilien und Betrieb leiten. Er ist als Mitglied der Universitätsleitung zuständig für die Planung und Steuerung des Immobilienportfolios der UZH, für Neu- und Umbauten und die Bewirtschaftung der Bauten.

  • Verlust von Zellhärchen führt zu schwarzem Hautkrebs

    Fast alle Zellen im menschlichen Körper besitzen eine Zilie, einen dünnen Zellfortsatz, der wie eine Antenne Signale aus der Umwelt an die Zelle weiterleitet. Forschende der Universität Zürich zeigen nun, dass diese Sinneshärchen eine zentrale Rolle bei der Entstehung von schwarzem Hautkrebs spielen. Wird ihre Bildung in gutartigen Pigmentzellen unterdrückt, entarten die Zellen und entwickeln ein aggressives Melanom.

  • Von Holzkämmen zur Lebenswelt der Saamaka Marron in Suriname

    Steinwerkzeug aus Neuguinea, ritueller Federschmuck aus Suriname und ein thailändisches Geisterhaus – dies und mehr präsentiert das Völkerkundemuseum Zürich in seiner aktuellen Ausstellung. Die Objekte stammen aus den Expeditions-Sammlungen des Alpinisten Heinrich Harrer der 1960er-Jahre. Sie ermöglichen den Besuchenden neue Zugänge: zu den Lebenswelten indigener Gesellschaften ebenso wie zum Forschungsreisenden Harrer.

  • Erste Forschungs-Flugkampagne des «UZH Space Hub»

    Forschung in der Luft: Vom 11. bis 13. Juni führt der «UZH Space Hub» seine erste Forschungs-Flugkampagne durch. Dabei hebt vom Militärflugplatz Dübendorf ein Airbus ab, mit dem Parabelflüge durchgeführt werden. Mit einem Zeppelin soll erforscht werden, wie aus der Luft mit speziellen Bildsensoren Plastik im Wasser entdeckt werden kann. Dies könnte helfen, Plastik-Müll in den Meeren ausfindig zu machen

  • Individuelle «Namen» ermöglichen Delfinen komplexe Beziehungen

    Als einzige Tierart behalten männliche Tümmler ihre individuellen «Namen». Ähnlich wie wir Menschen können sie sich damit besser in den komplexen sozialen Netzwerken, in denen Delfine leben, zurechtfinden. Dies fanden Forschende der Universitäten Zürich und Western Australia heraus. Delfine bilden sehr stabile Allianzen und unterstützen sich gegenseitig.

  • Meerkatzen-Männchen deeskalieren Kämpfe mit Strafe und Zwang

    Männliche Grüne Meerkatzen greifen ihre eigenen Gruppenmitglieder an, um Kämpfe mit anderen Gruppen zu verhindern oder zu deeskalieren. Weibchen dagegen stacheln die Kämpfenden mit Zuckerbrot und Peitsche an, wie Anthropologen der Universität Zürich und der Universität Neuenburg zeigen.

  • Stammzellnische für zehn Milliarden Dickdarmzellen pro Tag

    UZH-Forschende haben die Stammzellnische des Dickdarms gefunden. Spezielle Zellen in der Nische aktivieren die Stammzellen des nahegelegenen Dickdarmepithels, die für die ständige Erneuerung der Darmschleimhaut verantwortlich sind. Fehlt das Aktivierungssignal, geht das Epithel zugrunde. Wird es ständig empfangen, bilden sich Krebsvorstufen. Ihre Entdeckung hilft, Darmkrebs und Darmentzündungen besser zu verstehen.

  • Regeln beim Medienkonsum können Schulleistungen schwächen

    Eltern, die ihre Kinder bei der Nutzung neuer Medien einschränken, handeln langfristig gesehen möglicherweise kontraproduktiv – besonders, wenn sie die Hausaufgaben als Argument ins Feld führen. Die schulischen Leistungen ihrer Schützlinge liegen im Teenageralter unter denjenigen von gleichaltrigen Kollegen, wie eine Studie der Universität Zürich zeigt.

  • Neuartige Isolatoren mit leitenden Kanten

    Physiker der UZH erforschen eine neue Materialklasse, die sogenannten topologischen Isolatoren höherer Ordnung. Die Kanten dieser kristallinen Festkörper leiten elektrischen Strom verlustfrei, während der Rest des Kristalls isoliert. Dies wäre sehr nützlich in der Halbleitertechnik und für den Bau von Quantencomputern.

  • UZH-Starthilfe für junge Innovatorinnen und Innovatoren

    Neben ihren Kernaufgaben – Forschung und Lehre – fördert die Universität Zürich gezielt Innovationen. Mit den neuen BioEntrepreneur-Fellowships unterstützt die UZH junge Forschende dabei, wissenschaftliche Erkenntnisse und Technologien kommerziell zu nutzen. Dank einer grosszügigen Donation kann die Förderung ausgebaut werden.

  • Ausgegrenzt oder zugehörig: Erste Kontakte sind entscheidend

    Soziale Ausgrenzung ist nicht immer eine Disziplinierungsmassnahme, sondern oft ein unbeabsichtigter Nebeneffekt. Dann nämlich, wenn sich Menschen verbünden, die bereits in früheren Situationen einen positiven Austausch hatten. Zu diesem Resultat kommen Forscher des Instituts für Volkswirtschaftslehre der Universität Zürich.

  • CrowdWater: eine App für die Hochwasser-Forschung

    Gemeinsam mit Citizen Scientists sammeln UZH-Forschende Daten zu Wasserständen von Flüssen und Bächen oder zur Bodenfeuchte. Mit einer App können an beliebigen Flüssen und Standorten weltweit hydrologische Daten erhoben werden. Ziel des Projekts «CrowdWater» ist es, Wassermanagement und -prognosen in Regionen zu verbessern, für die bisher keine oder kaum Daten existieren.

  • Ein Blitz beeinflusst den Nachrichtenaustausch in der Reformation

    Der Zürcher Reformator Heinrich Bullinger korrespondierte in ganze Europa, seine Briefe dokumentierten die Geschichte und Kultur während der Reformation. Eine Ausstellung an der Universität Zürich samt Publikation und Rahmenprogramm zeigt, welchen Einfluss Zwinglis Nachfolger auf die damalige Deutung von Ereignissen hatte.

  • Struktur zellulärer Ventile eröffnet neue Therapieansätze

    UZH-Biochemiker haben den detaillierten Aufbau eines volumenregulierten Chloridkanals ermittelt. Dieses zelluläre Ventil wird aktiviert, um zu verhindern, dass die Zellen bersten, wenn sie anschwellen. Das Protein spielt auch eine wichtige Rolle in der Aufnahme von Chemotherapeutika und der Freisetzung von Neurotransmittern bei einem Hirnschlag. Den Chloridkanal gezielt zu regulieren, ist eine vielversprechende Strategie für neue Therapien.

  • Substantive verlangsamen das Sprechen

    Sprecherinnen und Sprecher zögern oder unterbrechen ihren Redefluss mit «Äh» oder «Ähms» meist vor Substantiven. Vor Verben hingegen gibt es Verlangsamung und Pausen viel weniger, wie UZH-Forscher zusammen mit internationalen Kollegen am Beispiel von unterschiedlichen Sprachen belegen.

  • Lepra möglicherweise in Europa entstanden

    Im Mittelalter waren in Europa mehrere Lepra-Bakterienstämme verbreitet und nicht wie bisher angenommen nur zwei. Dies fanden Forschende der Universitäten Zürich und Tübingen und des Max-Planck-Instituts in Jena heraus. Den Forschenden gelang es zudem, das bisher älteste Lepra-Genom zu rekonstruieren.