Neuste Medienmitteilungen

  • Nervenschmerzen zukünftig wirksamer behandeln

    Die Trigeminusneuralgie verursacht blitzartig auftretende, reissende Schmerzen im Zahn- oder Gesichtsbereich. Die herkömmliche Therapie dieses chronischen Nervenschmerzes ist mit belastenden Nebenwirkungen verbunden. Ein neuartiger Wirkstoff hemmt die Schmerzen wirksam und ist gut verträglich. Dies belegen die ersten Resultate einer internationalen Studie unter Beteiligung des Zentrums für Zahnmedizin der Universität Zürich.

  • Wolf hat im Jura, in den Bündner Alpen und im Tessin beste Lebensbedingungen

    Ein Drittel der Schweizer Landesfläche – rund 13'800 km² – eignet sich für den Wolf als Lebensraum. Doch nur auf rund 2'500 km² davon würde er auch geduldet. Die Gebiete, die der Wolf kurz- bis mittelfristig besiedeln könnte, liegen mehrheitlich im Jura sowie in den Bündner Alpen und im Tessin. Dies zeigt eine Studie des Instituts für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften der Universität Zürich.

  • Ein bunter Strauss an Ringvorlesungen zum Frühjahr

    Das Frühlingssemester an der UZH wartet mit vier anregenden Ringvorlesungen auf: 500 Jahre Reformation, Emotionen aus philosophischer Sicht, Kulturtheorien und Strategien zum gesunden Altern – dies die Themen der öffentlichen Vorlesungen, die am 20. Februar starten.

  • Flüchtlinge aus sieben Ländern im Schnuppersemester

    Erstmals können Flüchtlinge an der Universität Zürich ein Schnuppersemester besuchen. Die meisten der 20 Teilnehmenden stammen aus Syrien und Afghanistan. Fast die Hälfte verfügt bereits über einen Studienabschluss. Die Flüchtlinge werden während des Semesters von studentischen Mentorinnen und Mentoren betreut.

  • Genetische Defekte im Zahnschmelz begünstigen die Bildung von Karies

    Nicht nur Bakterien können Karies auslösen, auch die Widerstandsfähigkeit der Zähne spielt eine wichtige Rolle. Forschende der Universität Zürich konnten nachweisen, dass mutierte Gene zu Defekten im Zahnschmelz führen und damit die Entwicklung von Karies begünstigen können.

  • Psychotherapie normalisiert das Hirn bei Sozialer Phobie

    Die Behandlung einer Sozialen Angststörung in einer Psychotherapie zeigt Wirkung. Dank der Therapie werden wichtige Hirnstrukturen, die bei der Emotionsverarbeitung involviert sind, normalisiert. Dies weisen Forschende der Universität Zürich, des Universitätsspitals Zürich sowie der Psychiatrischen Universitätsklinik in einer neuen Studie nach.

  • Frühe Wintereinbrüche führen zu kleineren Schneemäusen in Graubünden

    Forschende der Universität Zürich konnten bei wild lebenden Schneemäusen in der Nähe von Chur ein sehr seltenes Ereignis evolutionärer Anpassung «in Aktion» dokumentieren. Der durch mehrere aufeinanderfolgende Winter mit frühem Schneefall resultierende Selektionsdruck führte bei den Jungtieren zu einem verringerten Körpergewicht. Der Grund: kleinere Mäuse sind ausgewachsen, bevor sich die Wetterbedingungen verschlechtern.

  • LSD wirkt über Serotonin-Rezeptoren wahrnehmungsverändernd

    Forschende der UZH haben herausgefunden, wie sich unter LSD die Wahrnehmung von Bedeutung im Gehirn verändert. Für die veränderte Wahrnehmung sind die Serotonin 2A-Rezeptoren verantwortlich. Diese Erkenntnis hilft, neue Pharmakotherapien für psychiatrische Krankheiten wie Depressionen, Abhängigkeitserkrankungen oder Phobien zu entwickeln.

  • Von einfühlsamen Robotern und wie die Musik zum Film kam

    Die Kinder-Universität Zürich startet mit einem neuem Programm ins Frühjahrssemester 2017. Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Primarklasse sind eingeladen, hilfreiche Roboter kennenzulernen, zu erfahren, wie die Musik zum Film kommt, oder Zecken unter dem Mikroskop zu untersuchen. Ab dem 12. Januar läuft die Anmeldefrist.

  • UZH legt Interessenbindungen offen

    Die Universität Zürich schafft weitere Transparenz und veröffentlicht auf Anfang Jahr ein Register mit den Interessenbindungen ihrer Professorinnen und Professoren. Erfasst werden etwa Tätigkeiten in Aufsichtsgremien, dauernde Beratungsfunktionen oder die Mitwirkung in öffentlichen Kommissionen.

  • Universität Zürich wird globales Zentrum für Biodiversitätsforschung

    Ab 2017 übernimmt die Universität Zürich die internationale Koordinationsstelle «bioDISCOVERY». Diese unterstützt und koordiniert weltweit Forschungsprojekte mit dem Ziel, den Wandel der biologischen Vielfalt zu überwachen, zu bewerten, besser zu verstehen und vorherzusagen. Der Zuschlag erfolgte speziell aufgrund der Konzentration und Interdisziplinarität des Universitären Forschungsschwerpunkts «Globaler Wandel und Biodiversität» der UZH.

  • Drei ERC Grants für die UZH

    Drei UZH-Forschende werben je einen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) ein: Madhavi Krishnan, Christian Ruff und Giacomo Indiveri haben sich im Wettbewerb um die begehrten Fördergelder erfolgreich durchgesetzt. Ihre in der Neurowissenschaft, der Nanoforschung und der Neuroinformatik angesiedelten Forschungsprojekte werden insgesamt mit sechs Millionen Euro unterstützt.

  • Schlaf hilft beim Verarbeiten traumatischer Erlebnisse

    Schläft man in den ersten 24 Stunden nach einem traumatischen Ereignis, hilft dies, die belastenden Erinnerungen besser einzuordnen und zu verarbeiten. Das weisen Forschende der Universität Zürich und der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich in einer neuen Studie nach. Schlaf könnte demnach als frühe Präventionsstrategie bei Posttraumatischen Belastungsstörungen eingesetzt werden.

  • Charles Rodolphe Brupbacher Preis für Krebsforschung 2017 geht an Adrian Bird, Guido Kroemer und Laurence Zitvogel

    Drei Forschende werden für ihre hervorragenden Leistungen in der onkologischen Grundlagenforschung mit dem Charles Rodolphe Brupbacher Preis für Krebsforschung 2017 ausgezeichnet. Adrian Bird von der University of Edinburgh erhält den ersten mit 100'000 Franken dotierten Preis. Guido Kroemer von der Université Paris Descartes und Laurence Zitvogel vom Gustave Roussy Cancer Center in Paris teilen sich die zweite Auszeichnung. Die Preisverleihung findet am 2. Februar 2017 anlässlich des internationalen Charles Rodolphe Brupbacher Symposiums in Zürich.

  • Kleintierklinik bleibt vorübergehend geschlossen

    An der Kleintierklinik des Tierspitals Zürich sind Fälle einer sehr aggressiven Form der Calicivirus-Infektion aufgetreten. Dieses Virus ist für Katzen hochansteckend, nicht aber auf andere Tiere oder Menschen übertragbar. Die Kleintierklinik hat eine strikte Quarantäne für Katzen verordnet und nimmt seit letztem Freitag vorübergehend keine Katzen und Hunde mehr auf.

  • Pandemische Erregergruppe verantwortlich für Syphilis-Rückkehr

    In den letzten Jahrzehnten hat sich Syphilis weltweit zurückgemeldet. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Zürich konnte nun zeigen, dass alle Bakterien aus modernen Syphilis-Patientenproben auf einen gemeinsamen Erregerstamm des 18. Jahrhunderts zurückgehen. Zudem haben sich die heute weltweit vorherrschenden Bakterien nach 1950 aus einem gemeinsamen Stamm entwickelt, die eine besorgniserregende Gemeinsamkeit teilen: die Resistenz gegen das Antibiotikum Azithromycin.

  • Wirkstoff gegen Schuppenflechte trifft womöglich das falsche Ziel

    Der Antikörper Ustekinumab wird seit 2009 erfolgreich als Medikament gegen Schuppenflechte eingesetzt. Er hemmt die ursächliche Entzündung, indem er bestimmte Botenstoffe des Immunsystems neutralisiert. Forscher der Universität Zürich und des Zentrums Allergie und Umwelt in München haben nun gezeigt, dass einer dieser neutralisierten Botenstoffe allerdings bei der Bekämpfung der Krankheit hilfreich sein könnte.

  • Dank «S(e)oul food» körperlich und kulturell satt werden

    Ob als Fondue oder Raclette – Käse ist hierzulande nicht nur fester Bestandteil des Speiseplans, sondern auch Teil der kulturellen Identität. Vergleichbare Bedeutung hatte Kimchi für die Südkoreanerinnen und Südkoreaner, die in den 1960er-Jahren in die Schweiz und nach Deutschland auswanderten. Kimchi bedeutet für sie Heimatküche und Essen für die Seele zugleich. Die neue Ausstellung des Völkerkundemuseums der Universität Zürich zeigt, wie die koreanischen Einwanderer «S(e)oul food» nutzten, um ihre Herkunft und kulturelle Identität mit der neuen Alltagsrealität und erhofften Zukunft zu verbinden.

  • Schweizer kaufen aus Überzeugung mehr Fair-Trade-Produkte als Deutsche

    Schweizerinnen und Schweizer kaufen häufiger Fair-Trade-Produkte als Deutsche. Die Gründe dafür liefert eine neue Studie des Soziologischen Instituts der Universität Zürich: Schweizer sind von fair gehandelten Produkten moralisch stärker überzeugt als Deutsche, ausserdem ist hierzulande das Verkaufsangebot grösser. Hingegen spielt die unterschiedliche Kaufkraft zwischen Schweizern und Deutschen keine Rolle.

  • Grimms Tiere im Märchen und in der Wissenschaft

    Vom schlauen Fuchs, über den bösen Wolf bis hin zur sozial lebenden Hausmaus: Die Sonderausstellung «Grimms Tierleben» im Zoologischen Museum der Universität Zürich beleuchtet die Tiere aus Sicht des Märchens sowie der Biologie und vermittelt Eltern und Kindern ein vielschichtiges Tierbild.