Neuste Medienmitteilungen

  • Familienleben als Sprungbrett für gemeinsame Jungenaufzucht

    Viele Vögel verzichten auf eigenen Nachwuchs, um anderen zu helfen, ihre Jungen grosszuziehen. Über den Hervorgang der sogenannten kooperativen Brutpflege sind sich Forscher uneinig. Nun zeigt ein UZH-Evolutionsbiologe mit einem neuen Ansatz, dass das Familienleben zentral ist für die Evolution der kooperativen Brutpflege.

  • Legende des Prinzen Vessantara auf 50 Metern Tuch erzählt

    Seit über 2000 Jahren ist sie Erzählstoff asiatischer Literatur und Kunst: Die Geschichte des Prinzen Vessantara, der sich von allem trennt, um Buddha zu werden. Sie ist nun auf bis zu 50 Meter langen, baumwollenen Rollbildern im Völkerkundemuseum der Universität Zürich zu sehen. Wie die Rollbilder in Dorffesten Nordost-Thailands eingesetzt werden, zeigt eine neue Ausstellung ab dem 20. Juni 2017.

  • Neues «WHO Collaborating Centre» für Bewegung und Gesundheit

    Die Universität Zürich erhält ein neues «WHO Collaborating Centre for Physical Activity and Health»: Die Forschungsgruppe «Bewegung und Gesundheit» und andere Gruppen des Instituts für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention werden die Weltgesundheitsorganisation bei ihrem Aktionsplan für mehr körperliche Aktivität unterstützen.

  • Die Erschaffung des bisher komplexesten virtuellen Kosmos

    Forschende der Universität Zürich haben mit einem Hochleistungsrechner die Entwicklung des Weltalls simuliert. Aus Billionen von Teilchen sind so etwa 25 Milliarden virtuelle Galaxien entstanden. Dieser Galaxienkatalog dient der Kalibrierung des Satelliten Euclid, der 2020 ins All startet, um die Dunkle Materie und die Dunkle Energie im Weltall zu ergründen

  • Hunde helfen bei der Erforschung von Brustkrebs

    Krebs der Milchdrüse bei Hündinnen ist Brustkrebs von Menschen sehr ähnlich. Daher kommen Behandlungsmethoden aus der Humanmedizin oft auch bei Hunden zum Einsatz. Umgekehrt können wissenschaftliche Erkenntnisse, die bei Hündinnen mit Mammatumoren gewonnen werden, auch für die Humanmedizin wichtig sein. Forschende der Universität Zürich konnten zeigen, wie sehr sich diese Tumoren von Hund und Mensch ähneln.

  • Pferde kauen ähnlich wie Wiederkäuer

    Im Gegensatz zu Wiederkäuern zerkleinern Pferde ihr Futter nur einmal – dafür mit ebenso regelmässigen, rhythmischen Kaubewegungen wie Kühe, die ihre Nahrung nach dem Fressen wiederkauen. Dies zeigen Forschende der Universität Zürich und der ETH Zürich auf. Sie vermuten, dass Wiederkäuer ihre Nahrung beim ersten Fressen weniger intensiv kauen, um ihre Zähne zu schonen.

  • Bessere Nierenkrebstherapien dank neuem Mausmodell

    Forschung im Bereich von Nierenkrebs ist sehr wichtig, denn noch können viele Patienten mit dieser Krankheit nicht geheilt werden. Forschende der Universität Zürich haben nun herausgefunden, welche Gen-Mutationen für die Entstehung eines Nierenkarzinoms mitverantwortlich sind. Das von ihnen neu entwickelte Mausmodell ermöglicht wichtige Fortschritte in der Erforschung und Behandlung dieser Krebsart.

  • Zuviel Stress der Mutter wirkt über das Fruchtwasser aufs Baby

    Ist die Mutter über längere Zeit in der Schwangerschaft gestresst, steigen die Konzentrationen von Stresshormonen im Fruchtwasser an. Dies weist ein interdisziplinäres Team rund um Forschende der Universität Zürich nach. Hingegen scheint sich eine kurzandauernde Belastungssituation nicht zwingend ungünstig auf die Entwicklung des Ungeborenen auszuwirken.

  • Ethik-App und «Klicker» beleben die Lehre

    Die Universität Zürich fördert gezielt neue Lehrformate wie die App für Medizinstudierende zum Training ethisch komplexer Fälle oder den «Klicker» für einen regen Austausch in der Vorlesung. Wie die UZH an ihrer Jahresmedienkonferenz aufzeigt, sollen Studierende auf vielfältige Art fachspezifisches Wissen und methodische Kompetenzen für ihren späteren Beruf erlangen.

  • «Schwangere» Stubenfliegenmännchen zeigen Evolution der Geschlechtsbestimmung

    Ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden der Universität Zürich hat das Gen entdeckt, das bei Stubenfliegen das männliche Geschlecht bestimmt. Überraschenderweise funktioniert die Festlegung des Geschlechts nicht bei allen Stubenfliegen gleich – sie hängt davon ab, wo die Insekten leben. Dieses Wissen hilft nicht nur, die Evolution der Geschlechtsbestimmung besser zu verstehen, sondern lässt sich auch nutzen, um Landwirtschaftsschädlinge oder Krankheitsüberträger zu bekämpfen.

  • Tiefschlaf sichert Lernfähigkeit des Gehirns

    Forschende der Universität Zürich und der ETH Zürich zeigen erstmals den kausalen Zusammenhang, weshalb der Tiefschlaf wichtig ist für die Lernfähigkeit des Gehirns. Sie haben eine neue, nicht-invasive Methode entwickelt, um den Tiefschlaf des Menschen gezielt zu beeinflussen.

  • Goethe und Schiller in japanischer Schönschrift lesen

    Die in Japan gepflegte Kunst des Schönschreibens, sho-Kalligraphie, für einmal auch entziffern können: Die Künstlerin YAMAMOTO Iku überträgt die Grundelemente der Kalligraphie auf europäische Sprachen sowie Lyrik und vermittelt dadurch den ureigenen Ausdruck dieser Kunstform. Zu sehen sind ihre ästhetischen Werke in der Ausstellung «Kleine Brücke» im Völkerkundemuseum der Universität Zürich – vom 21. Mai bis 4. Juni 2017.

  • Xenon1T: Das empfindlichste «Auge» für Dunkle Materie

    «Das weltbeste Resultat zu Dunkler Materie – und wir stehen erst am Anfang!» So freuen sich Wissenschaftler der XENON-Kollaboration über die ersten Ergebnisse ihres neuen Instruments, die sie am 18. Mai 2017 auf einer Konferenz vorstellen. Mit nur 30 Tagen Messzeit erweist sich XENON1T als der weltweit empfindlichste Detektor für Dunkle Materie.

  • UZH und Pädagogische Hochschulen bilden erstmals gemeinsam Doktorierende in Fachdidaktik aus

    Für Lehre und Forschung in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung fehlt es an wissenschaftlich qualifizierten Fachdidaktikern. Deshalb arbeiten die Universität Zürich und die Pädagogischen Hochschulen Graubünden, Schwyz, St.Gallen, Zug und Zürich erstmals eng zusammen, um Doktorierende in Fachdidaktik gemeinsam auszubilden. Ihre Forschungsarbeit leisten sie primär an einer Pädagogischen Hochschule, den Doktortitel erlangen sie an der UZH.

  • Ernst Fehr ist Ehrenmitglied der American Economic Association

    Die weltweit bedeutendste Vereinigung von Ökonominnen und Ökonomen, die American Economic Association, ernennt den UZH-Ökonomen Ernst Fehr zum Ehrenmitglied. Damit ist er der erste an einer Schweizer Universität forschende Wissenschaftler, dem diese Ehrung zuteil wird.

  • Mit Stammzellen zu neuen Bandscheiben

    Bandscheibenvorfälle gehören zu den häufigsten Gründen für einen Arztbesuch in der Schweiz. Nicht nur Menschen, auch Hunde sind oft betroffen. Eine Operation kuriert die schmerzhaften Folgen eines Vorfalls, die Bandscheibe bleibt jedoch degeneriert. Stammzellen könnten dies dereinst ändern, wie Forschende der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich mit einer Studie an Schäferhunden zeigen.

  • Aussterben der Alpenpflanzen bleibt lange unsichtbar

    Wie reagieren alpine Pflanzen auf wärmere klimatische Bedingungen? Aufgrund ihrer Langlebigkeit bleiben die Pflanzen zwar länger als gedacht an vielen Standorten bestehen, produzieren aber Nachwuchs, der zusehends schlechter angepasst ist. Ihr Bestand nimmt schneller ab als die Verbreitung, wie UZH-Forschende anhand von Modellrechnungen zeigen. Wer das Aussterberisiko von Pflanzenarten genau erfassen möchte, sollte nicht nur ihre geographische Verbreitung, sondern auch den Zustand lokaler Populationen beobachten.

  • Umfassende Kartierung der Immunzellen beim Nierenkrebs

    Forschende der Universität Zürich haben Millionen von Immunzellen in Tumorproben von Patienten mit Nierenzellkarzinom einzeln analysiert – und präsentieren nun erstmals einen immunologischen Atlas der Tumorumgebung. Dieser weist möglichen Weiterentwicklungen von Immuntherapien den Weg.

  • Zürcher Poetikvorlesungen mit Saša Stanišić

    Im kommenden Herbst wird Saša Stanišić auf Einladung des Deutschen Seminars der Universität Zürich und des Literaturhauses die Zürcher Poetikvorlesungen halten. An drei Donnerstagen im November spricht der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller zu Grundfragen seiner Poetik.

  • Elefanten-Herpes: Super-Verbreiter gefährden Jungtiere

    Elefanten haben arteneigene Herpesviren, die vor allem bei Jungtieren häufig zu Todesfällen führen. Forscher der Universität Zürich haben den Ansteckungsweg verschiedener Elefantenkälber nachvollzogen und dabei erkannt: Es gibt Tiere, die das Virus nicht oder nur selten ausscheiden und andere, die das häufig tun. Diese Superspreader und ihr Nachwuchs sind dabei selbst nur schwach vom Virus betroffen, gefährden aber besonders die Jungtiere der Nicht-Ausscheider.