Medienmitteilungen

  • Zuviel Stress der Mutter wirkt über das Fruchtwasser aufs Baby

    Ist die Mutter über längere Zeit in der Schwangerschaft gestresst, steigen die Konzentrationen von Stresshormonen im Fruchtwasser an. Dies weist ein interdisziplinäres Team rund um Forschende der Universität Zürich nach. Hingegen scheint sich eine kurzandauernde Belastungssituation nicht zwingend ungünstig auf die Entwicklung des Ungeborenen auszuwirken.

  • Ethik-App und «Klicker» beleben die Lehre

    Die Universität Zürich fördert gezielt neue Lehrformate wie die App für Medizinstudierende zum Training ethisch komplexer Fälle oder den «Klicker» für einen regen Austausch in der Vorlesung. Wie die UZH an ihrer Jahresmedienkonferenz aufzeigt, sollen Studierende auf vielfältige Art fachspezifisches Wissen und methodische Kompetenzen für ihren späteren Beruf erlangen.

  • «Schwangere» Stubenfliegenmännchen zeigen Evolution der Geschlechtsbestimmung

    Ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden der Universität Zürich hat das Gen entdeckt, das bei Stubenfliegen das männliche Geschlecht bestimmt. Überraschenderweise funktioniert die Festlegung des Geschlechts nicht bei allen Stubenfliegen gleich – sie hängt davon ab, wo die Insekten leben. Dieses Wissen hilft nicht nur, die Evolution der Geschlechtsbestimmung besser zu verstehen, sondern lässt sich auch nutzen, um Landwirtschaftsschädlinge oder Krankheitsüberträger zu bekämpfen.

  • Tiefschlaf sichert Lernfähigkeit des Gehirns

    Forschende der Universität Zürich und der ETH Zürich zeigen erstmals den kausalen Zusammenhang, weshalb der Tiefschlaf wichtig ist für die Lernfähigkeit des Gehirns. Sie haben eine neue, nicht-invasive Methode entwickelt, um den Tiefschlaf des Menschen gezielt zu beeinflussen.

  • Goethe und Schiller in japanischer Schönschrift lesen

    Die in Japan gepflegte Kunst des Schönschreibens, sho-Kalligraphie, für einmal auch entziffern können: Die Künstlerin YAMAMOTO Iku überträgt die Grundelemente der Kalligraphie auf europäische Sprachen sowie Lyrik und vermittelt dadurch den ureigenen Ausdruck dieser Kunstform. Zu sehen sind ihre ästhetischen Werke in der Ausstellung «Kleine Brücke» im Völkerkundemuseum der Universität Zürich – vom 21. Mai bis 4. Juni 2017.

  • Xenon1T: Das empfindlichste «Auge» für Dunkle Materie

    «Das weltbeste Resultat zu Dunkler Materie – und wir stehen erst am Anfang!» So freuen sich Wissenschaftler der XENON-Kollaboration über die ersten Ergebnisse ihres neuen Instruments, die sie am 18. Mai 2017 auf einer Konferenz vorstellen. Mit nur 30 Tagen Messzeit erweist sich XENON1T als der weltweit empfindlichste Detektor für Dunkle Materie.

  • UZH und Pädagogische Hochschulen bilden erstmals gemeinsam Doktorierende in Fachdidaktik aus

    Für Lehre und Forschung in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung fehlt es an wissenschaftlich qualifizierten Fachdidaktikern. Deshalb arbeiten die Universität Zürich und die Pädagogischen Hochschulen Graubünden, Schwyz, St.Gallen, Zug und Zürich erstmals eng zusammen, um Doktorierende in Fachdidaktik gemeinsam auszubilden. Ihre Forschungsarbeit leisten sie primär an einer Pädagogischen Hochschule, den Doktortitel erlangen sie an der UZH.

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