Medienmitteilungen

  • Niederländer und Lettinnen sind die Grössten

    Niederländer sind weltweit die grössten Männer und Lettinnen die grössten Frauen. Die Schweizerinnen und Schweizer befinden sich mit 178 respektive 166 Zentimetern im europäischen Mittelfeld. Das zeigt die bisher umfassendste weltweite Studie unter Einbezug von Forschenden der Universität Zürich.

  • Bei Favismus ist die Schwere des Enzymmangels zentral

    Die Erbrankheit Favismus führt bei Betroffenen nach dem Genuss von Bohnen zu Übelkeit bis hin zu Gelbsucht. Schuld ist ein bestimmter Enzymmangel, der die roten Blutkörperchen zerstört. Nun haben Wissenschaftler des Kinderspitals Zürich und der Universität Zürich entdeckt, dass bei einem schweren oder kompletten Enzymmangel auch ein Immundefekt der Fresszellen vorliegt. Je nach Schwere des Mangels müssen Patienten unterschiedlich behandelt werden.

  • Hasskommentatoren verzichten im Netz häufig auf ihre Anonymität

    Hasskommentare in sozialen Medien können innert Kürze die Reputation einer Person oder eines Unternehmens beschädigen oder gar zerstören. Der Grund für solche Posts sei, so die gängige Meinung, dass die Verfasser im Internet meist anonym aufträten. Eine Forschungsarbeit der Universität Zürich zeigt nun aber, dass Hasskommentatoren zunehmend mit vollem Namen agieren. Ein Anonymitätsverbot dürfte die gefürchteten «Shitstorms» somit nicht verhindern, sondern möglicherweise sogar anheizen.

  • Bronzemedaille für Schweizer Nachwuchstalent an der Internationalen Physik-Olympiade

    Mit einer feierlichen Schlusszeremonie ging heute in Zürich die 47. Internationale Physik-Olympiade (IPhO) zu Ende. Gut die Hälfte der rund 400 jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 84 Nationen wurde mit einer Gold-, Silber- oder Bronzemedaille ausgezeichnet. Markus Köhler aus Balgach (SG) gewann eine Bronzemedaille, die vier weiteren Mitglieder des Schweizer Teams je eine «Honourable Mention». Die Organisatoren ziehen eine sehr positive Bilanz der IPhO 2016.

  • Australische Schönheit erblüht im Botanischen Garten der UZH

    Ein rares Ereignis: Erst das fünfte Mal – seit 1967, 2001, 2006 und 2012 – entfaltet die australische Speerblume diesen Sommer ihre Blütenpracht. Ihre grossen scharlachroten Blüten sind in den nächsten sechs Wochen im Botanischen Garten der Universität Zürich zu betrachten. Auch die indische Lotosblume, die Königin der Seerosen sowie die Kleine Teichrose präsentieren jetzt ihren bezaubernden Blütenreichtum in den Wasserbecken.

  • Gymnasiallehrer-Ausbildung in enger Kooperation mit den Mittelschulen

    Die Universität Zürich bildet Lehrerinnen und Lehrer für Maturitätsschulen in enger Zusammenarbeit mit den Schulen aus. Für den Unterricht braucht es Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktiker und für rund 1000 Praktika pro Jahr genügend Lehrpersonen, die den Studierenden praktische Erfahrungen ermöglichen und sie dabei betreuen. Die Ausbildung der Lehrpersonen – ein wichtiger Teil des Bildungsauftrags der UZH – ist jetzt rechtlich verbindlicher geregelt worden.

  • Universität Zürich will ein «Naturmuseum» schaffen

    Die Universität Zürich plant, aus dem Zoologischen Museum zusammen mit den Museen für Paläontologie, Anthropologie und Botanik ein «Naturmuseum» zu schaffen. Eine Dauerausstellung zu «Evolution und Biodiversität» soll Kernstück der interdisziplinären und themenübergreifenden Institution werden. Der Grossteil der Investitionskosten soll mit Unterstützung privater Donatorinnen und Donatoren gedeckt werden. Die Eröffnung ist für 2021 vorgesehen.

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