Medienmitteilungen

  • Tiefschlaf sichert Lernfähigkeit des Gehirns

    Forschende der Universität Zürich und der ETH Zürich zeigen erstmals den kausalen Zusammenhang, weshalb der Tiefschlaf wichtig ist für die Lernfähigkeit des Gehirns. Sie haben eine neue, nicht-invasive Methode entwickelt, um den Tiefschlaf des Menschen gezielt zu beeinflussen.

  • Goethe und Schiller in japanischer Schönschrift lesen

    Die in Japan gepflegte Kunst des Schönschreibens, sho-Kalligraphie, für einmal auch entziffern können: Die Künstlerin YAMAMOTO Iku überträgt die Grundelemente der Kalligraphie auf europäische Sprachen sowie Lyrik und vermittelt dadurch den ureigenen Ausdruck dieser Kunstform. Zu sehen sind ihre ästhetischen Werke in der Ausstellung «Kleine Brücke» im Völkerkundemuseum der Universität Zürich – vom 21. Mai bis 4. Juni 2017.

  • Xenon1T: Das empfindlichste «Auge» für Dunkle Materie

    «Das weltbeste Resultat zu Dunkler Materie – und wir stehen erst am Anfang!» So freuen sich Wissenschaftler der XENON-Kollaboration über die ersten Ergebnisse ihres neuen Instruments, die sie am 18. Mai 2017 auf einer Konferenz vorstellen. Mit nur 30 Tagen Messzeit erweist sich XENON1T als der weltweit empfindlichste Detektor für Dunkle Materie.

  • UZH und Pädagogische Hochschulen bilden erstmals gemeinsam Doktorierende in Fachdidaktik aus

    Für Lehre und Forschung in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung fehlt es an wissenschaftlich qualifizierten Fachdidaktikern. Deshalb arbeiten die Universität Zürich und die Pädagogischen Hochschulen Graubünden, Schwyz, St.Gallen, Zug und Zürich erstmals eng zusammen, um Doktorierende in Fachdidaktik gemeinsam auszubilden. Ihre Forschungsarbeit leisten sie primär an einer Pädagogischen Hochschule, den Doktortitel erlangen sie an der UZH.

  • Ernst Fehr ist Ehrenmitglied der American Economic Association

    Die weltweit bedeutendste Vereinigung von Ökonominnen und Ökonomen, die American Economic Association, ernennt den UZH-Ökonomen Ernst Fehr zum Ehrenmitglied. Damit ist er der erste an einer Schweizer Universität forschende Wissenschaftler, dem diese Ehrung zuteil wird.

  • Mit Stammzellen zu neuen Bandscheiben

    Bandscheibenvorfälle gehören zu den häufigsten Gründen für einen Arztbesuch in der Schweiz. Nicht nur Menschen, auch Hunde sind oft betroffen. Eine Operation kuriert die schmerzhaften Folgen eines Vorfalls, die Bandscheibe bleibt jedoch degeneriert. Stammzellen könnten dies dereinst ändern, wie Forschende der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich mit einer Studie an Schäferhunden zeigen.

  • Aussterben der Alpenpflanzen bleibt lange unsichtbar

    Wie reagieren alpine Pflanzen auf wärmere klimatische Bedingungen? Aufgrund ihrer Langlebigkeit bleiben die Pflanzen zwar länger als gedacht an vielen Standorten bestehen, produzieren aber Nachwuchs, der zusehends schlechter angepasst ist. Ihr Bestand nimmt schneller ab als die Verbreitung, wie UZH-Forschende anhand von Modellrechnungen zeigen. Wer das Aussterberisiko von Pflanzenarten genau erfassen möchte, sollte nicht nur ihre geographische Verbreitung, sondern auch den Zustand lokaler Populationen beobachten.

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