Medienmitteilungen

  • Charles Rodolphe Brupbacher Preis für Krebsforschung 2017 geht an Adrian Bird, Guido Kroemer und Laurence Zitvogel

    Drei Forschende werden für ihre hervorragenden Leistungen in der onkologischen Grundlagenforschung mit dem Charles Rodolphe Brupbacher Preis für Krebsforschung 2017 ausgezeichnet. Adrian Bird von der University of Edinburgh erhält den ersten mit 100'000 Franken dotierten Preis. Guido Kroemer von der Université Paris Descartes und Laurence Zitvogel vom Gustave Roussy Cancer Center in Paris teilen sich die zweite Auszeichnung. Die Preisverleihung findet am 2. Februar 2017 anlässlich des internationalen Charles Rodolphe Brupbacher Symposiums in Zürich.

  • Kleintierklinik bleibt vorübergehend geschlossen

    An der Kleintierklinik des Tierspitals Zürich sind Fälle einer sehr aggressiven Form der Calicivirus-Infektion aufgetreten. Dieses Virus ist für Katzen hochansteckend, nicht aber auf andere Tiere oder Menschen übertragbar. Die Kleintierklinik hat eine strikte Quarantäne für Katzen verordnet und nimmt seit letztem Freitag vorübergehend keine Katzen und Hunde mehr auf.

  • Pandemische Erregergruppe verantwortlich für Syphilis-Rückkehr

    In den letzten Jahrzehnten hat sich Syphilis weltweit zurückgemeldet. Ein internationales Forscherteam unter der Leitung der Universität Zürich konnte nun zeigen, dass alle Bakterien aus modernen Syphilis-Patientenproben auf einen gemeinsamen Erregerstamm des 18. Jahrhunderts zurückgehen. Zudem haben sich die heute weltweit vorherrschenden Bakterien nach 1950 aus einem gemeinsamen Stamm entwickelt, die eine besorgniserregende Gemeinsamkeit teilen: die Resistenz gegen das Antibiotikum Azithromycin.

  • Wirkstoff gegen Schuppenflechte trifft womöglich das falsche Ziel

    Der Antikörper Ustekinumab wird seit 2009 erfolgreich als Medikament gegen Schuppenflechte eingesetzt. Er hemmt die ursächliche Entzündung, indem er bestimmte Botenstoffe des Immunsystems neutralisiert. Forscher der Universität Zürich und des Zentrums Allergie und Umwelt in München haben nun gezeigt, dass einer dieser neutralisierten Botenstoffe allerdings bei der Bekämpfung der Krankheit hilfreich sein könnte.

  • Dank «S(e)oul food» körperlich und kulturell satt werden

    Ob als Fondue oder Raclette – Käse ist hierzulande nicht nur fester Bestandteil des Speiseplans, sondern auch Teil der kulturellen Identität. Vergleichbare Bedeutung hatte Kimchi für die Südkoreanerinnen und Südkoreaner, die in den 1960er-Jahren in die Schweiz und nach Deutschland auswanderten. Kimchi bedeutet für sie Heimatküche und Essen für die Seele zugleich. Die neue Ausstellung des Völkerkundemuseums der Universität Zürich zeigt, wie die koreanischen Einwanderer «S(e)oul food» nutzten, um ihre Herkunft und kulturelle Identität mit der neuen Alltagsrealität und erhofften Zukunft zu verbinden.

  • Schweizer kaufen aus Überzeugung mehr Fair-Trade-Produkte als Deutsche

    Schweizerinnen und Schweizer kaufen häufiger Fair-Trade-Produkte als Deutsche. Die Gründe dafür liefert eine neue Studie des Soziologischen Instituts der Universität Zürich: Schweizer sind von fair gehandelten Produkten moralisch stärker überzeugt als Deutsche, ausserdem ist hierzulande das Verkaufsangebot grösser. Hingegen spielt die unterschiedliche Kaufkraft zwischen Schweizern und Deutschen keine Rolle.

  • Grimms Tiere im Märchen und in der Wissenschaft

    Vom schlauen Fuchs, über den bösen Wolf bis hin zur sozial lebenden Hausmaus: Die Sonderausstellung «Grimms Tierleben» im Zoologischen Museum der Universität Zürich beleuchtet die Tiere aus Sicht des Märchens sowie der Biologie und vermittelt Eltern und Kindern ein vielschichtiges Tierbild.

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