Medienmitteilungen

  • Weizen hat ein fünfmal umfangreicheres Erbgut als der Mensch

    Wissenschaftler der Universität Zürich konnten erstmals zusammen mit internationalen Forschungspartnern das gesamte Erbgut des Brotweizens entschlüsseln. Mit diesem Wissen kann nun effizienter gegen Schädlinge und Klimastress beim Weizen vorgegangen werden.

  • Neuer Behandlungsansatz für Juckreizgeplagte

    Zwei Rezeptoren im Rückenmark und ein passendes experimentelles Arzneimittel: Forschende der Universität Zürich haben einen neuen Ansatz entdeckt, mit dem sich Juckreiz unterdrücken lässt. In Experimenten konnten sie damit nicht nur akute, sondern auch chronische Beschwerden lindern. Für letztere gibt es bisher keine gezielte Behandlung.

  • Vier Millionen Euro Fördergelder für drei UZH-Forschende

    Ein Informatiker, ein Wirtschaftswissenschaftler und ein Mathematiker der Universität Zürich wurden mit den begehrten «ERC Starting Grants» der EU ausgezeichnet. Dank dem Fördergeld von je rund 1,3 Millionen können sie fünf Jahre lang ihren erfolgversprechenden Projekten nachgehen und eigene Forschungsgruppen aufbauen.

  • Führen oder folgen: Was macht Leaderpersönlichkeiten aus?

    Führungspersonen sind eher bereit, Entscheidungen zu verantworten, die sich auf das Wohlbefinden anderer auswirken. In einer Studie ermittelten Forscher der Universität Zürich die kognitiven und neurobiologischen Prozesse, die beeinflussen, ob jemand die Führung übernimmt oder die Entscheidungsbefugnis lieber delegiert.

  • Neue Methode verfeinert Analysen von Zellproben um ein Vielfaches

    Innovation in der Biomedizin: UZH-Forschende entwickeln eine neue Analysemethode, die zehnmal mehr Proteine pro Probe visualisieren und damit eine umfassende Karte der Zellorganisation samt unterschiedlicher Entwicklungsstadien generieren kann. Diese enorm vielschichtige und verfeinerte Ansicht unterstützt die personalisierte Medizin und wird bereits in der Krebsmedizin angewandt.

  • «Fields-Medaillen»-Gewinner Artur Avila wird ordentlicher Professor an der UZH

    Der international renommierte, französisch-brasilianische Mathematiker Artur Avila ist zum ordentlichen Professor am Institut für Mathematik der Universität Zürich ernannt worden. Im Alter von 35 Jahren erhielt er die «Fields-Medaille» – das Äquivalent eines «Nobelpreises für Mathematik» – für seine profunden Beiträge zu dynamischen Systemen und der Spektraltheorie.

  • Neue Steuerung der Zellteilung entdeckt

    Wenn eine Zelle sich teilt, werden sämtliche ihrer Bestandteile gleichmässig auf die Tochterzellen verteilt. UZH-Forschende haben nun ein Enzym identifiziert, das sicherstellt, dass auch Zellbestandteile ohne Membran korrekt aufgeteilt werden. Die Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krebs, neurodegenerative Krankheiten, Alterungsprozessen und Virusinfektionen.

Weitere Medienmitteilungen