Medienmitteilungen

  • Neuer Indikator zur Voraussage von Stressresilienz

    Neuroökonomen, Psychologinnen und Mediziner der Universität Zürich konnten mit einem realen Stressreiz aufzeigen, dass die erhöhte Aktivität eines bestimmten Hirnareals die Entstehung von Angst- und Depressionsstörungen begünstigt. Ihre Studie beschreibt ein objektives, neurobiologisches Mass für Stressresilienz bei Menschen.

  • Digitaler, nachhaltiger und diverser in die Zukunft

    Die Universität Zürich will den digitalen Schub und die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie nutzen, um ihre Lehre in Zukunft als gezielten Mix von Präsenz- und Onlineformaten anzubieten. Damit lässt sich die Wissensaneignung stärker individualisieren und mobiler, durchlässiger und barrierefreier gestalten. Mehr Bedeutung erhalten in Zukunft auch Nachhaltigkeit und Diversität.

  • Freudenschreie werden stärker wahrgenommen als Angst- oder Wutgebrüll

    Menschen schreien nicht nur aus Angst vor drohendem Unheil oder bei sozialen Konflikten. Ihre Schreie sind auch Ausdruck von Freude oder Begeisterung. Das Gehirn nimmt solche nicht-alarmierenden Schreie sogar besser wahr und verarbeitet sie effizienter als Schreie aus Wut oder Angst, wie Forschende der Universität Zürich erstmals zeigen.

  • Modernes Gehirn des Menschen entstand vor rund 1,7 Millionen Jahren in Afrika

    Das heutige menschliche Gehirn ist vergleichsweise jung: Es entstand vor etwa 1,7 Millionen Jahren als die Steinwerkzeug-Kulturen in Afrika zusehends komplexer wurden. Bereits kurze Zeit später breiteten sich die neuen Homo-Populationen bis nach Südostasien aus, wie Forschende der Universität Zürich anhand computertomografischer Analysen von fossilen Schädeln zeigen.

  • In Baumwolle gewebte Schiffsmotive als Symbole des Übergangs

    Die Einwohner des südlichsten Teils von Sumatra begriffen sich über viele Jahrhunderte als Crew eines Schiffes, das zwischen Wasser und Himmel treibt. Diese Vorstellung veranschaulichten sie in faszinierenden Textilien, die kunstvoll ausgeführte Schiffe mit einer vielfältigen Besatzung an Menschen und Tieren zeigen. Ausgewählte Beispiele von Schiffstüchern, die wichtige gesellschaftliche Anlässe und religiöse Rituale begleiteten, werden nun im Völkerkundemuseum der Universität Zürich ausgestellt.

  • Neue Resultate stellen physikalische Gesetze in Frage

    Forschende der UZH und des CERN haben neue verblüffende Ergebnisse veröffentlicht. Laut der internationalen Forschungskollaboration LHCb, die das Large Hadron Collider beauty-Experiment betreibt, verstärken die neuesten Messungen die Hinweise auf eine Abweichung gegenüber den theoretischen Erwartungen. Lassen sich die Resultate bestätigen, deuten sie auf eine Physik jenseits des Standardmodells hin – etwa eine neue fundamentale Kraft.

  • Künstliches Licht beeinflusst die Pflanzenbestäubung auch am Tag

    Strassenlaternen verändern die Anzahl der Blütenbesuche von Insekten nicht nur nachts, sondern auch tagsüber. Künstliches Licht in der Nacht beeinflusst somit indirekt die gesamte Gemeinschaft von Bestäubern und Pflanzen – mit unbekannten Folgen für das Ökosystem, wie Forschende von Universität Zürich und Agroscope erstmals nachweisen.

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