Medienmitteilungen

  • Epigenetische Veränderungen für die Pflanzenzucht nutzen

    Durch epigenetische Veränderungen entstehen neue Eigenschaften, ohne dass die Gensequenz verändert wird. Pflanzen können sich so rasch an Umweltveränderungen anpassen. Pflanzenbiologen der Universität Zürich belegen nun, dass auch epigenetische Variation selektioniert und vererbt werden kann. Dies könnte die Möglichkeiten in der Zucht von Kulturpflanzen erweitern.

  • Kleine Unterschiede im Erbgut machen Pflanzen teamfähiger

    Artenreiche Gemeinschaften von Tieren und Pflanzen funktionieren in der Regel besser als Monokulturen. Doch die Mechanismen, die dafür verantwortlich sind, stellen die Wissenschaft bis heute vor ein Rätsel. Biologen der Universität Zürich ist es nun gelungen, die genetische Ursache solcher Effekte zu identifizieren. Dies kann helfen, den Ertrag von Nutzpflanzen zu verbessern.

  • Zebrafischlarven helfen bei der Entdeckung von Appetitzüglern

    Forscher der Universität Zürich und der amerikanischen Harvard University haben eine neue Strategie für die Suche nach psychoaktiven Medikamenten entwickelt. Hierfür analysieren sie das Verhalten von Zebrafischlarven und können so Stoffe mit unerwünschten Nebenwirkungen von vornherein herausfiltern. Mit dieser Methode ist es ihnen gelungen, eine Reihe neuartiger Appetitmodulatoren zu finden.

  • Kokainstreckmittel steht im Verdacht, Hirnschäden zu verursachen

    Wer regelmässig Kokain konsumiert, das mit dem Tierentwurmungsmittel Levamisol gestreckt wurde, zeigt schlechtere kognitive Leistungen und verfügt über eine dünnere Hirnrinde. Dies geht aus zwei aktuellen Studien der Universität Zürich hervor. Die Forschenden schliessen daraus, dass Levamisol neurotoxisch wirken könnte und plädieren für den Ausbau sogenannter Drug-Checking-Programme.

  • Wie LSD das Gehirn beeinflusst

    LSD verändert die Kommunikationsmuster zwischen den Hirnregionen. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden der Universitäten Zürich und Yale. Sie liefert auch Hinweise darauf, wie psychische Störungen sich entwickeln und wie sie behandelt werden könnten.

  • Gemeinsam mit USC Schwarzenegger Institute für ein nachhaltiges Finanzwesen

    Die Universität Zürich, das USC Schwarzenegger Institute und die Regions of Climate Action R20 wollen gemeinsam ein nachhaltiges Finanzwesen fördern. Mit ihren Stärken im Bereich Finanzmarkt, grüne Technologien und Wissenschaft wollen sie dazu beitragen, die Weltmärkte im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen zu transformieren.

  • Tibet – mehr als Religion und Politik

    Gängige westliche Sichtweisen auf ein traditionell verstandenes Tibet überdenken und neue Zugänge ermöglichen – dieses Anliegen verfolgt das Völkerkundemuseum der Universität Zürich in seiner aktuellen Ausstellung. Gezeigt werden die ethnografischen Sammlungen der Alpinisten Peter Aufschnaiter und Heinrich Harrer, die im Lhasa der 1940er-Jahren entstanden sind: in einer Zeit des Übergangs und in einer sich zuspitzenden politischen Lage.

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