Medienmitteilungen

  • Steigende Bedeutung des Journalismus in Zeiten von Desinformation

    Professionelle Qualitätsmedien helfen besonders in Krisenzeiten, Fakten und Zahlen einzuordnen und die Verbreitung von Desinformation einzudämmen. Doch die ökonomische Situation des Journalismus hat sich weiter verschlechtert. Erstmals sind auch die Einnahmen aus dem Online-Werbemarkt rückläufig. In der Schweiz ist die Akzeptanz für Medienförderung relativ hoch. Dies zeigt das Jahrbuch Qualität der Medien 2021 des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft fög der Universität Zürich.

  • Mechanismus hinter mangelnder Wirkung von Schuppenflechte-Medikamenten identifiziert

    Bisher galt Interleukin-12 – ein Botenstoff der Immunzellen – als einer der Auslöser für die Entstehung von Schuppenflechte. Nun zeigen Forschende der Universität Zürich, dass Interleukin-12 die Hautkrankheit nicht verursacht, sondern davor schützt. Das erklärt auch, weshalb gängige Schuppenflechte-Medikamente, die diesen Botenstoff blockieren, kaum wirken.

  • Das Lebenswerk von Lorenz Löffler lebt weiter

    Zum 50-jährigen Jubiläum der Ethnologie an der Universität Zürich begibt sich das Völkerkundemuseum auf die Spuren des ersten Lehrstuhlinhabers für Ethnologie: Lorenz Löffler. Die Ausstellung lässt Weggefährten aus der Wissenschaft sowie Angehörige der von ihm untersuchten Gesellschaften zu Wort kommen und nimmt den Faden seiner Forschung in Bangladesch wieder auf. Damit schlägt sie Brücken von der Vergangenheit in die Gegenwart – und in die Zukunft.

  • Grosser Schritt in Richtung Präzisionsmedizin für Dialysepatienten

    Eine häufige Genvariante für das Protein Aquaporin-1 verringert die Anzahl Wasserkanäle in den Zellmembranen. Dies reduziert den Wassertransport und erhöht bei Patienten, die wegen Nierenversagen mit Bauchfelldialyse behandelt werden, das Sterberisiko. Darum sollten bei Betroffenen mit dieser Genvariante spezifische osmotische Lösungen eingesetzt werden, wie ein von der Universität Zürich geleitetes, internationales Forschungsteam zeigt.

  • 80 Prozent der Menschen fühlen sich in der Schweiz gesellschaftlich voll integriert

    Von der Schweizer Bevölkerung empfinden sich nur wenige Menschen in hohem Masse ausgeschlossen – darunter vor allem Ausländer, wenig Gebildete, Jüngere sowie ältere Personen. Teile der lateinischen Schweiz fühlen sich ebenfalls nicht voll in der Gesellschaft integriert. Dies ergab eine Umfrage des Soziologischen Instituts der Universität Zürich.

  • HIV-Prävention weist noch Lücken auf

    Zum Schutz vor HIV wird auch in der Schweiz nebst Kondomen häufig die Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) eingesetzt. Dabei nehmen HIV-negative Menschen ein Medikament gegen die Ansteckung mit HIV ein. Nun zeigt eine Studie, dass damit nicht alle Risikogruppen erreicht werden. Das Medikament ist vielen zu teuer.

  • Künstliche Intelligenz ermöglicht Drohnen den Flug ins Unbekannte

    Forschende der Universität Zürich haben einen neuen Ansatz entwickelt, mit dem autonome Quadrocopter mit hoher Geschwindigkeit durch unbekannte, unübersichtliche Umgebungen fliegen können. Dies geschieht ausschliesslich mithilfe der Sensoren und Berechnungen an Bord der Drohne. Bei Unfällen, Katastrophen oder auf Baustellen könnte dieses Novum Leben retten.

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