Medienmitteilungen

  • Flexibles Handeln durch Umprogrammieren von Hirnzellen

    Menschen wie Tiere haben die Fähigkeit, sich immer wieder auf neue Situationen einzustellen. Das Institut für Hirnforschung der Universität Zürich zeigt nun im Mausmodell, welche Nervenzellen im Gehirn hierbei das Kommando haben. Die Studie trägt so zum Verständnis von Entscheidungsprozessen bei gesunden und kranken Menschen bei.

  • Einheimischer Dino ist neuer Museums-Blickfang

    Das Zoologische und das Paläontologische Museum der Universität Zürich sind um eine unübersehbare Attraktion reicher: Ab dem 15. September empfängt ein fast acht Meter langer Plateosaurier die Besucherinnen und Besucher. Das über 200 Millionen Jahre alte Fossil wurde 2018 in Frick ausgegraben. Zusätzlich zum Skelett wird eine detailgetreue Rekonstruktion des Tiers in Originalgrösse gezeigt.

  • Mehr Online-Unterricht für mehr Studierende an der UZH

    An der Universität Zürich werden im Herbstsemester rund 28'100 Studierende eingeschrieben sein – rund drei Prozent mehr als im Vorjahr. Einen Zuwachs verzeichnen sowohl Bachelor- wie auch Masterstudiengänge. In der Lehre setzt die UZH auf Präsenz- und Onlineunterricht.

  • Junge UZH-Forschende erhalten 4,5 Millionen Euro Fördergelder

    Zwei Wissenschaftlerinnen und ein Wissenschaftler der Universität Zürich werden mit den hoch dotierten ERC Starting Grants der Europäischen Union unterstützt. Die drei Jungforschenden können damit ihre wegweisenden Projekte zu Mutterschaft und Arbeitsmarkt, zur Visualisierung der Dynamik von Neurotransmittern im Gehirn sowie zur Rolle von Kunstwerken im frühneuzeitlichen globalen Christentum finanzieren.

  • Wie Pflanzen Angriffe von Mikroben abwehren

    Wie wir Menschen schützen sich auch Pflanzen gegen Krankheitserreger. Ein internationales Konsortium unter der Leitung von UZH-Professor Cyril Zipfel hat nun einen lang gesuchten Faktor dieses pflanzlichen Immunsystems identifiziert: Bei Kontakt mit Mikroben veranlasst ein Kalziumkanal, dass sich die winzigen Poren auf der Blattoberfläche schliessen. Dieser Abwehrmechanismus könnte helfen, gegen Krankheitserreger resistente Nutzpflanzen zu entwickeln.

  • UZH lanciert fünf neue Universitäre Forschungsschwerpunkte

    Chancengleichheit, menschliche Fortpflanzung, seltene Krankheiten, Digitalisierung von Religion und die Grundlagen der Lernfähigkeit: Mit diesen Themen befassen sich fünf neue Universitäre Forschungsschwerpunkte. Die UZH setzt damit Impulse für innovative Forschung in gesellschaftlich relevanten Bereichen.

  • Die Syphilis grassierte wohl schon vor Kolumbus in Europa

    Durch Kolumbus kam die Syphilis nach Europa – so die These. Eine Studie der Universität Zürich zeigt nun, dass sich Menschen in Europa bereits vor Ende des 15. Jahrhunderts mit der sexuell übertragbaren Krankheit infiziert haben könnten. Zudem wurde das Genom des Erregers einer bisher unbekannten Schwesterkrankheit entdeckt. Die Vorläufer aus der Familie der Syphilis könnten demnach 2500 Jahre alt sein.

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