Medienmitteilungen

  • Zweisprachige Kinder zeigen feineres Gespür für Gesprächspartner

    Zweisprachige Kinder passen sich den Bedürfnissen ihrer Gesprächspartner besser an als einsprachige. Forschende der Universität Zürich führen dies darauf zurück, dass bilingual aufwachsende Kinder häufiger anspruchsvolle Kommunikationssituationen bewältigen müssen und mit den unterschiedlichen Gesprächsstilen ihrer Elternteile konfrontiert sind.

  • Schleichender Verlust von Wissen bedroht indigene Gemeinschaften

    Was indigene Gemeinschaften in Südamerika über Pflanzen wissen, ist meist nirgends schriftlich festgehalten. Nun haben Ökologen der Universität Zürich in mehreren Regionen alles Wissen über Palmen gesammelt und als Netzwerk dargestellt. Dabei stellte sich heraus, dass besonders der gleichzeitige Verlust von Biodiversität und Wissen das wirtschaftliche Überleben indigener Menschen gefährdet.

  • Krankheitsanfälligkeit entwickelt sich im Kindesalter

    Traumatisierte Kinder und Kinder, bei denen sich mehrere Allergien entwickeln, leiden im Erwachsenenalter eher an chronischen Entzündungskrankheiten und psychischen Beeinträchtigungen. Dies zeigen Forschende der Universitäten Zürich und Lausanne in einer Studie, in der sie fünf Gruppen der frühen Immunsystem-Programmierung identifizieren.

  • Die Universität Zürich verleiht sechs neue Ehrenpromotionen

    Die Universität Zürich verleiht an ihrem 186. Dies academicus den Titel einer Ehrendoktorin an die Rechtsprofessorin Niamh Moloney, die Kinderärztin Marina Cavazzana, die Linguistin Johanna Nichols sowie an Kathleen M. Carley, Spezialistin für Computeranalysen. Ebenfalls die Ehrendoktorwürde erhalten der Judaist Shimon Gesundheit sowie der Nachhaltigkeitsexperte Ghassem R. Asrar. Als Ehrensenatorinnen ernannt werden Alt-Bundesrätin Doris Leuthard und Verlegerin Denise Schmid.

  • In 30 Jahren wird jeder zweite Schweizer schon gekifft haben

    Bis ins Jahr 2045 wird fast die Hälfte der Schweizer Bevölkerung schon einmal Cannabis konsumiert haben. Gemäss einer neuen Studie der Universität Zürich wird dann auch die Zahl der aktiven Konsumentinnen und Konsumenten um 50 Prozent höher sein als im Jahr 2015 – ausser die Schweiz reguliert den Konsum und Markt neu.

  • Schadenfreude: Dein Leid ist mein Gewinn

    Wird jemand am Arbeitsplatz schikaniert, reagieren Kollegen mit Empathie – oder mit Schadenfreude. Diese tritt laut einer Studie der Universität Zürich primär in hoch kompetitiven Arbeitskontexten auf, wenn einem das Leid anderer den eigenen Zielen näherbringt. Das Verheerende: Schadenfreude kann ansteckend wirken. Es lohnt sich deshalb, ein integratives Arbeitsklima sowie teamorientierte Anreize zu schaffen.

  • Forscher beobachten langsamsten je gemessenen Atomzerfall

    Eigentlich soll der XENON1T-Detektor tief im Untergrund Teilchen der Dunklen Materie aufspüren. Doch einem Forscherteam unter führender Beteiligung von Zürcher Physikern ist es jetzt gelungen, damit erstmals einen anderen äusserst seltenen Vorgang zu beobachten: den Zerfall des Atoms Xenon-124, das die enorme Halbwertszeit von 1,8 × 10 hoch 22 Jahren aufweist.

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