Medienmitteilungen

  • Delfine behandeln Hautprobleme an Korallen

    Indopazifische Grosse Tümmler reiben sich vom Schnabel bis zur Schwanzflosse an Korallen. Forscherinnen der Universitäten Zürich und Giessen belegen nun, dass die von den Delfinen speziell ausgesuchten Korallen biofunktionelle Eigenschaften aufweisen. Das deutet darauf hin, dass die Delfine die wirbellosen Meerestiere zur Behandlung ihrer Symptome nutzen können.

  • Überwachung der Artenvielfalt per Satellit rückt in Reichweite

    Um Massnahmen zum Schutz der globalen Artenvielfalt evidenzbasiert zu steuern, braucht es Daten, wie sich die Biodiversität von Pflanzen verändert. Forschende der Universitäten Zürich und Montréal zeigen, dass Pflanzengemeinschaften mit Hilfe der Bildspektroskopie zuverlässig überwacht werden können – in Zukunft auch per Satellit. Das ebnet den Weg für ein globales Monitoring der biologischen Vielfalt in beinahe Echtzeit.

  • Hochzeitsreise? Völkerkundemuseum macht Forschung zu Ostafrika-Sammlung sichtbar

    Ein deutsches Ehepaar begibt sich auf Hochzeitsreise nach Ostafrika und kehrt mit einer Vielzahl von Objekten zurück, darunter Alltagsgegenstände, Schmuck, Musikinstrumente und Werkzeuge. Diese Sammlung wird heute im Völkerkundemuseum der Universität Zürich aufbewahrt. Wie zu den Objekten geforscht wird, thematisiert die aktuelle Werkstattausstellung «Hochzeitsreise?» anhand von fünf Leitfragen. Sie fordert damit museale Sehgewohnheiten heraus und trägt zur aktuellen Debatte um Provenienzforschung bei.

  • Unbekannte Delfinarten aus dem Schweizer Mittelland identifiziert

    Vor 20 Millionen Jahren schwammen Delfine dort, wo heute das Schweizer Mittelland liegt. Forschende des paläontologischen Instituts der Universität Zürich haben nun anhand ihrer Ohrknochen zwei bisher unbekannte Arten entdeckt, die mit den heute lebenden Pottwalen und ozeanischen Delfinen verwandt sind.

  • Die Schweizer Wissenschaft ehrt Hansjörg Wyss

    Mehr als eine halbe Milliarde Schweizer Franken wurde im Laufe von 10 Jahren für bahnbrechende Forschungsprojekte in zwei Wyss-Zentren in Zürich und Genf sowie einer Wyss Academy in Bern gespendet. Damit ist der Unternehmer und Philanthrop Hansjörg Wyss einer der wichtigsten privaten Donatoren für die Schweizer Wissenschaft. Heute wurde Wyss als Preisträger des Gallatin-Awards 2022 der Handelskammer Schweiz-USA gefeiert. Die Laudatio wurde von Bundesrat Guy Parmelin gehalten.

  • UZH-Absolventinnen und -Absolventen meistern den Sprung ins Berufsleben erfolgreich

    Abgängerinnen und Abgänger der Universität Zürich etablieren sich schnell und permanent im Arbeitsmarkt und verdienen deutlich mehr als der Durchschnitt der Schweizer Bevölkerung. Die UZH fördert den Übergang ins Berufsleben, indem sie mit verschiedenen Programmen Brücken zwischen Akademie und Wirtschaft schlägt, Innovationsfreude weckt und Unternehmertum fördert. Zudem möchte sie mit neuen Karrierewegen die Situation für den akademischen Nachwuchs verbessern.

  • Schwierige Geburt und kognitive Fähigkeiten sind Folgen des aufrechten Ganges

    Beim Menschen ist die Geburt schwieriger und schmerzhafter als bei Menschenaffen. Lange nahm man an, dass dies auf das grosse Gehirn und die engen Verhältnisse im mütterlichen Becken zurückgeht. Mit 3D-Geburtssimulationen zeigen Forschende der Universität Zürich, dass die Geburt aber bereits bei den Vormenschen vor rund drei Millionen Jahren deutlich schwieriger war trotz ihrem noch kleinen Gehirn – mit Folgen für ihre kognitive Entwicklung

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