Medienmitteilungen

  • Mikroskopisches «Deep Learning» sagt Virusinfektionen voraus

    Infizieren Viren eine Zelle, führt dies zu Veränderungen des Zellkerns, die mittels Fluoreszenzmikroskopie visualisiert werden können. Forschende der Universität Zürich haben ein künstliches neuronales Netzwerk mit derartigen Bildern so trainiert, dass der Algorithmus zuverlässig diejenigen Zellen erkennt, die von Adeno- oder Herpesviren befallen sind. Zudem identifiziert er akute, schwere Infektionen bereits im Voraus.

  • Evolution geschieht hier und jetzt

    Eine neue Sonderausstellung im Zoologischen Museum der Universität Zürich macht mit Beispielen aus Medizin, Landwirtschaft und Naturschutz die Evolution und ihre Konsequenzen in unserem Alltag sicht- und greifbar. Die Ausstellungsinhalte wurden in Zusammenarbeit mit dem Universitären Forschungsschwerpunkt (UFSP) «Evolution in Aktion: Vom Genom zum Ökosystem» erarbeitet.

  • Chamoli-Katastrophe könnte sich wiederholen

    Vor rund vier Monaten hat eine verheerende Flutwelle in Chamoli im Indischen Himalaya grosse Schäden angerichtet und über 200 Menschenleben gefordert. Ausgelöst wurde sie durch einen gewaltigen Bergsturz, der einen Gletscher mitgerissen hat. Forschende der Universität Zürich, der WSL und der ETH Zürich haben in einer internationalen Kooperation die Ursachen, das Ausmass und die Auswirkungen der Katastrophe untersucht.

  • Mit dem Aussterben indigener Sprachen bricht auch Wissen über Heilmittel weg

    Urvölker geben ihr Wissen über Heilpflanzen mündlich weiter. Sterben ihre indigenen Sprachen aus, gehen auch wertvolle medizinische Kenntnisse verloren. Eine Studie der Universität Zürich schätzt, dass weltweit 75 Prozent der Anwendungen jeweils in nur einer Sprache bekannt sind.

  • Innovation der UZH wird als Alzheimer-Medikament zugelassen

    Der an der Universität Zürich entdeckte Wirkstoff Aducanumab gegen Alzheimer ist in den USA zur Behandlung der Krankheit zugelassen worden. Der menschliche Antikörper Aducanumab ist die erste Behandlungsmethode zur Verlangsamung der unheilbaren Alzheimer-Krankheit.

  • Künstliche Neuronen erkennen Biosignale in Echtzeit

    Zürcher Forscher haben ein kompaktes stromsparendes Gerät aus künstlichen Nervenzellen entwickelt, das Hirnströme entziffern kann. Anhand aufgezeichneter Hirnstrom-Daten von Epilepsie-Patienten lassen sich mit dem Chip Hirnareale identifizieren, welche die epileptischen Anfälle hervorrufen. Damit eröffnen sich neue Perspektiven für die Therapie.

  • Finanzsystem fehlt in bisherigen Klimaschutzszenarien

    Die bisher verwendeten Klimaschutzszenarien vernachlässigen die dynamische Rolle des Finanzsystems. Erst die Einbindung der Finanzmärkte zeigt laut Forschenden der Universität Zürich, dass das Finanzsystem sowohl eine ermächtigende als auch eine hemmende Rolle auf dem Weg zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem spielen kann.

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