Neuste Medienmitteilungen

  • Wissenschaftsbarometer: Vertrauen in Wissenschaft und Forschung ist nach wie vor hoch

    Die Schweizer Bevölkerung vertraut Wissenschaft und Forschung stark bis sehr stark. Wie der «Wissenschaftsbarometer Schweiz» 2019 zeigt, steht sie der Wissenschaft positiv gegenüber und möchte über die Forschung informiert werden. Am wichtigsten ist der Bevölkerung Forschung zu Klima und Energie.

  • Privatbanken sollten nachhaltige Anlagen proaktiver fördern

    Nachhaltige Investitionen nehmen zu – aber zeigen sie auch Wirkung? Der neue UZH-Bericht über nachhaltige Anlagemöglichkeiten fordert Schweizer und europäische Privatbanken dazu auf, ihre Angebote besser auf die Bedürfnisse der Anleger und auf den Umweltschutz auszurichten. So sollten Kundenberater intensiver geschult und mehr Produkte mit messbarem Wirkung angeboten werden.

  • Milch aus Zähnen: Dentale Stammzellen können milchproduzie­rende Zellen erzeugen

    Stammzellen der Zähne können zur Regeneration anderer Gewebe beitragen – wie Milchdrüsen. Werden Zahnepithel-Stammzellen von Mäusen ins Milchdrüsengewebe transplantiert, bilden sie dort Milchgänge und sogar milchproduzierende Zellen, wie Forschende der Universität Zürich zeigen. Dies könnte für die Geweberegeneration bei chirurgisch behandelten Brustkrebspatientinnen genutzt werden.

  • Achtsamkeitsmeditation verstärkt positive Effekte von Psilocybin

    Seit einigen Jahren zeichnet sich ein wachsendes Interesse am klinischen Einsatz klassischer Psychedelika ab. Im Fokus steht vor allem deren therapeutisches Potenzial bei Depressionen und Angststörungen. Forschende der Universität Zürich zeigen nun, dass Achtsamkeitsmeditation die positiven Effekte einer Einzeldosis Psilocybin, das in Pilzen vorkommt, verstärken kann – auch längerfristig.

  • Vermutete Internetüberwachung führt zu Selbstzensur

    Mehr als die Hälfte der Internetnutzerinnen und -nutzer in der Schweiz lässt sich von freier Informationssuche oder Meinungsäusserung im Netz abschrecken, weil sie eine Überwachung vermutet. Dies zeigt eine repräsentative Befragung der Universität Zürich zur Internetnutzung in der Schweiz.

  • Weissbüschelaffen passen ihren Dialekt an

    Affen und andere Tiere kommunizieren mit Lauten, die sich je nach Region unterscheiden können. Auch Weissbüschelaffen verständigen sich in solchen regionalen Dialekten. Wie Forscherinnen der Universität Zürich zeigen, passen sie ihren Dialekt sogar an, wenn sie in ein anderes Gebiet umziehen.

  • Antibiotika mit neuartiger Wirkung entdeckt

    Viele lebensbedrohliche Bakterien werden zunehmend resistent gegen Antibiotika. Forschende der Universität Zürich und der Polyphor AG haben eine neue Klasse von Antibiotika entdeckt, die gegen mehrere Bakterien wirksam sind und über einen einzigartigen Wirkmechanismus verfügen. Sie blockieren den Aufbau der äusseren Membran und töten so gramnegative Bakterien effektiv ab.

  • Bluteiweiss schützt vor neurologischen Schäden nach Hirnblutung

    Überleben Betroffene eine Hirnblutung, können zeitlich verzögert schwere Hirnschädigungen auftreten. Verantwortlich dafür ist freies Hämoglobin, das von den roten Blutkörperchen stammt und Nervenzellen schädigt. Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich haben nun ein körpereigenes Schutzprotein namens Haptoglobin entdeckt, das dies verhindert.

  • Hundefutter mit Rohfleisch ist ein Gesundheitsrisiko

    In jedem zweiten Hundefutter aus rohem Fleisch finden sich multiresistente Bakterien. Das zeigt eine Untersuchung der Universität Zürich an Rohfutter-Proben, sogenannten "Barf"-Menus. Die resistenten Bakterien im Rohfutter können sich auf die Heimtiere übertragen - und damit auch auf den Menschen.

  • Hirn und Schädel entwickelten sich unabhängig voneinander

    Das Gehirn des Menschen ist ungefähr dreimal so gross wie dasjenige eines Menschenaffen. Zurückzuführen ist dies nicht zuletzt auf die evolutionäre Herausbildung neuer Hirnstrukturen, die zum Beispiel das Sprechen oder das Herstellen von Werkzeugen ermöglichen. Wie Anthropologinnen und Anthropologen der Universität Zürich zeigen, standen diese Veränderungen im Gehirn jedoch in keiner Wechselwirkung zu den Umformungen, die der Schädel im Zuge der Evolution durchlief.

  • Wie die Zähne abgerieben werden

    Zähne von Säugetieren werden ständig abgerieben. Wie genau der Zahnabrieb abläuft, ist allerdings nicht bekannt. Forschende der Universität Zürich zeigen, dass die verschiedenen Bereiche der Zähne von Pflanzenfressern unterschiedlich anfällig gegen Zahnabrieb sind, und entwerfen das Szenario eines detaillierten zeitlichen Ablaufes.

  • Moderne Rollenverteilung verbessert die Zufriedenheit der Eltern

    Die vermehrte Gleichstellung von Frauen und Männern wirkt sich für Eltern positiv aus. Dank der zunehmenden Freiheit, zwischen Elternschaft und Erwerbstätigkeit zu wählen und die Kinderbetreuung individuell zu gestalten, sind Mütter und Väter heute zufriedener mit ihrem Leben als vor 20 oder 30 Jahren. Dies zeigen Sozialwissenschaftler der Universität Zürich.

  • Entwicklungsschritte kleiner Kinder erkennen, fördern und verstehen

    Mit einer neuen App begleiten Eltern ihr Kind spielerisch beim Erkunden der Welt. Sie können damit wichtige Entwicklungsschritte in Motorik, Kognition und Sprache festhalten und erhalten wissenschaftlich fundierte Informationen dazu. Erarbeitet wurde die App von Psychologinnen und Psychologen der Universität Zürich. Sie erforschen damit, wie die individuelle Entwicklung von Kindern verläuft.

  • Interesse an Naturwissenschaften, Recht und Wirtschaft wächst

    Am kommenden Montag beginnt für rund 27'000 Studentinnen und Studenten an der Universität Zürich das Herbstsemester 2019. Angestiegen ist ihre Anzahl vor allem im Masterstudium. In den Geistes- und Sozialwissenschaften profitieren die Studierenden neu dank einer umfassenden Reform von übersichtlichen und einheitlichen Programmstrukturen.

  • Öffentliche Vorlesungen zu Gesundheitsverständnis, Regionalsprachen und digitaler Demokratie

    Was verstehen wir eigentlich unter Gesundheit und wo beginnt Krankheit? Sind Regionalsprachen wie Rätoromanisch oder Katalanisch identitätsbildend? Wie beeinflussen Social Media die öffentliche Meinung? Und welchen Wandel durchläuft der Kirchenraum? Interdisziplinäre Antworten auf diese und weitere Fragen bieten Referierende aus dem In- und Ausland ab dem 17. September in den Ringvorlesungen der Universität Zürich.

  • Vogelgezwitscher besteht aus kombinierten Lauten

    Die Rufe des Rotscheitelsäblers sind – ähnlich wie Wörter in der menschlichen Sprache – aus kleineren, bedeutungslosen Lauten aufgebaut. Dies zeigt ein internationales Team unter der Leitung der Universität Zürich. Die Forschenden analysierten Rufe des australischen Singvogels und identifizierten Bausteine seines Kommunikationssystems, die je nach Kombination eine spezifische Bedeutung erzeugen.

  • Vontobel-Preis: Unterschiedliches Erinnern und ähnliche Operationsfolgen

    Burcu Demiray Batur von der Universität Zürich, Jonathan Rychen vom Universitätsspital Basel und Sarah Stricker vom Hôpital Necker Paris erhalten den diesjährigen Vontobel-Preis für Altersforschung. Mit dem Anerkennungspreis wird Sarah Ziegler von der UZH ausgezeichnet.

  • Drei Millionen Euro an zwei UZH-Forscher vergeben

    Zwei Wissenschaftler der Universität Zürich erhalten vom Europäischen Forschungsrat einen der begehrten ERC Starting Grant in der Höhe von 1,5 Millionen Euro. Gefördert wird eine Studie von Lorenzo Casaburi, dank der der Marktzugang für Bauern in Ostafrika verbessert werden soll. Maximilian Emmert erhält Unterstützung bei der Entwicklung einer neuartigen Herzklappe, die ein Leben lang hält.

  • Wissenschaftliche Fakten faszinieren das Publikum

    Die "Scientifica" der Universität und ETH Zürich war ein voller Erfolg: Zwischen 20'000 und 30'000 Besucherinnen und Besucher erhielten an diesem Wochenende wissenschaftliche Fakten direkt von den Expertinnen und Experten. Die aktuelle Forschung fasziniert – Gesprächsrunden, Kurzvorlesungen und Ausstellungsstände waren zwei Tage lang sehr gut besucht.

  • Katzendreck und Eulenschrei

    Kann man allein mit Worten Dinge tun? Was macht ein Hai in der Wüste? Können 10-Jährige ins Gefängnis kommen? Und warum können Flugzeuge fliegen? Die Kinder-Universität Zürich startet mit einem neuen abwechslungsreichen Programm ins Herbstsemester 2019.