Neuste Medienmitteilungen

  • Entwicklungsschritte kleiner Kinder erkennen, fördern und verstehen

    Mit einer neuen App begleiten Eltern ihr Kind spielerisch beim Erkunden der Welt. Sie können damit wichtige Entwicklungsschritte in Motorik, Kognition und Sprache festhalten und erhalten wissenschaftlich fundierte Informationen dazu. Erarbeitet wurde die App von Psychologinnen und Psychologen der Universität Zürich. Sie erforschen damit, wie die individuelle Entwicklung von Kindern verläuft.

  • Interesse an Naturwissenschaften, Recht und Wirtschaft wächst

    Am kommenden Montag beginnt für rund 27'000 Studentinnen und Studenten an der Universität Zürich das Herbstsemester 2019. Angestiegen ist ihre Anzahl vor allem im Masterstudium. In den Geistes- und Sozialwissenschaften profitieren die Studierenden neu dank einer umfassenden Reform von übersichtlichen und einheitlichen Programmstrukturen.

  • Öffentliche Vorlesungen zu Gesundheitsverständnis, Regionalsprachen und digitaler Demokratie

    Was verstehen wir eigentlich unter Gesundheit und wo beginnt Krankheit? Sind Regionalsprachen wie Rätoromanisch oder Katalanisch identitätsbildend? Wie beeinflussen Social Media die öffentliche Meinung? Und welchen Wandel durchläuft der Kirchenraum? Interdisziplinäre Antworten auf diese und weitere Fragen bieten Referierende aus dem In- und Ausland ab dem 17. September in den Ringvorlesungen der Universität Zürich.

  • Vogelgezwitscher besteht aus kombinierten Lauten

    Die Rufe des Rotscheitelsäblers sind – ähnlich wie Wörter in der menschlichen Sprache – aus kleineren, bedeutungslosen Lauten aufgebaut. Dies zeigt ein internationales Team unter der Leitung der Universität Zürich. Die Forschenden analysierten Rufe des australischen Singvogels und identifizierten Bausteine seines Kommunikationssystems, die je nach Kombination eine spezifische Bedeutung erzeugen.

  • Vontobel-Preis: Unterschiedliches Erinnern und ähnliche Operationsfolgen

    Burcu Demiray Batur von der Universität Zürich, Jonathan Rychen vom Universitätsspital Basel und Sarah Stricker vom Hôpital Necker Paris erhalten den diesjährigen Vontobel-Preis für Altersforschung. Mit dem Anerkennungspreis wird Sarah Ziegler von der UZH ausgezeichnet.

  • Drei Millionen Euro an zwei UZH-Forscher vergeben

    Zwei Wissenschaftler der Universität Zürich erhalten vom Europäischen Forschungsrat einen der begehrten ERC Starting Grant in der Höhe von 1,5 Millionen Euro. Gefördert wird eine Studie von Lorenzo Casaburi, dank der der Marktzugang für Bauern in Ostafrika verbessert werden soll. Maximilian Emmert erhält Unterstützung bei der Entwicklung einer neuartigen Herzklappe, die ein Leben lang hält.

  • Wissenschaftliche Fakten faszinieren das Publikum

    Die "Scientifica" der Universität und ETH Zürich war ein voller Erfolg: Zwischen 20'000 und 30'000 Besucherinnen und Besucher erhielten an diesem Wochenende wissenschaftliche Fakten direkt von den Expertinnen und Experten. Die aktuelle Forschung fasziniert – Gesprächsrunden, Kurzvorlesungen und Ausstellungsstände waren zwei Tage lang sehr gut besucht.

  • Katzendreck und Eulenschrei

    Kann man allein mit Worten Dinge tun? Was macht ein Hai in der Wüste? Können 10-Jährige ins Gefängnis kommen? Und warum können Flugzeuge fliegen? Die Kinder-Universität Zürich startet mit einem neuen abwechslungsreichen Programm ins Herbstsemester 2019.

  • Westafrikanische Trommelrhythmen mit globaler Reichweite

    Moderne Popsongs beruhen auf musikalischen Prinzipien westafrikanischer Trommelrhythmen: Zu dieser verblüffenden Erkenntnis führt die neue Ausstellung im Völkerkundemuseum der Universität Zürich. Sie zeigt, wie Trommler aus Ghana und Nigeria Fingerfertigkeit und kulturelles Wissen verbinden, wie sie ihre Instrumente zum Sprechen bringen und sich damit weltweit Gehör verschaffen.

  • Menschen mitverantwortlich für das Aussterben der Höhlenbären

    Während der letzten Eiszeit könnte der Mensch eine Schlüsselrolle gespielt haben, dass die Höhlenbären in Europa ausgestorben sind. Zu diesem Schluss kommt eine internationale Studie mit Beteiligung der Universität Zürich, die genetisches Material aus mehreren Höhlen auswertete.

  • Versteckte Genvariation ermöglicht evolutionäre Sprünge

    Laborpopulationen von Bakterien, die versteckte genetische Varianten ansammeln, sind zu überraschenden Evolutionssprüngen fähig. Wie Forschende der Universität Zürich zeigen, verleiht diese «kryptische» Genvariation den Bakterien viel mehr Möglichkeiten, sich an rasche Umweltveränderungen anzupassen. Mit diesem Prozess könnten auch neue Biomoleküle für die Medizin entwickelt werden.

  • Verdächtige Immunzellen der Multiplen Sklerose entlarvt

    Forschende der Universität Zürich haben jene Abwehrzellen identifiziert, die wahrscheinlich eine Schlüsselrolle bei der Multiplen Sklerose (MS) spielen. Die MS-typischen T-Helfer-Zellen gelangen vom Blut ins Zentrale Nervensystem, wo sie zu Entzündungen führen und die Nervenzellen schädigen. Ihre Entdeckung eröffnet Möglichkeiten für Überwachung und Therapie von MS.

  • Eintauchen in farbenprächtige Süsswasserwelten

    Schildkröten, Bären und Krokodile. Tropische Wälder, abgrundtiefe Höhlen und kantige Eismassen. Dies alles erscheint in den lichtdurchfluteten Unterwasserwelten von Michel Roggo. Der Schweizer Fotograf hat den Globus bereist und mit seiner Kamera alle wichtigen Süsswassertypen festgehalten. Entstanden ist eine Ausstellung mit über 900 Aufnahmen, die nun im Zoologischen Museum der Universität Zürich gezeigt wird.

  • Wie Pflanzen Wachstum, Fortpflanzung und Immunabwehr steuern

    Ein internationales Forschungsteam hat einen neuartigen Mechanismus entdeckt, mit dem ein Rezeptor pflanzeneigene Peptide erkennt. Die Entdeckung dieses Aktivierungsmechanismus schafft ein neues Paradigma, wie Pflanzen auf interne und externe Einflüsse reagieren. Die Studie «Mechanisms of RALF peptide perception by a heterotypic receptor complex» wurde in der Fachzeitschrift «Nature» veröffentlicht.

  • Neuer Therapieansatz fördert Reparatur von Blutgefässen nach einem Hirnschlag

    Nach einem Hirnschlag helfen Antikörper gegen das Signalmolekül Nogo-A, die Blutgefässe im verletzten Areal zu erneuern. Dadurch lassen sich Bewegungsstörungen als Folgeerscheinung verringern, wie Forschende der Universität Zürich an Mäusen zeigen. Die Erkenntnisse eröffnen neue Perspektiven für die Therapie.

  • Je fetter die Beute, desto ehrlicher die Leute

    Je mehr Geld sich in einer verlorenen Geldbörse befindet, desto eher wird es seinem Besitzer zurückgegeben. Dies zeigen Forschende der Universitäten Zürich, Michigan und Utah in einer weltweit angelegten Studie. Sie erklären das überraschende Ergebnis damit, dass unehrliche Finder ihr Selbstbild anpassen müssen und dies mit psychologischen Kosten verbunden ist, die den materiellen Wert der Geldbörse übersteigen können.

  • Spülsystem im Magen schont die Zähne der Wiederkäuer

    Ziegen, Schafe und Kühe nehmen mit dem Fressen oft zahnschädigende Erdpartikel auf. Wie sich die Tiere vor zu schnellem Zahnabrieb schützen, zeigen nun Forschende der Universität Zürich auf: Das Magensystem der Wiederkäuer wäscht die aufgenommene Nahrung vor dem zweiten Kauen von Staub und Sand frei.

  • Umweltveränderungen in der Schweiz vom All aus erfassen

    Die innovative Technologie Swiss Data Cube (SDC) sammelt alle verfügbaren Daten aus dem amerikanischen Landsat-Programm und der europäischen Satellitenreihe Sentinel 1 und 2. Die Universitäten Zürich und Genf, die Eidgenössische Forschungsanstalt WSL sowie die UNEP/GRID-Genf wollen nun mit einer neuen Kooperationsvereinbarung die Erdbeobachtungsdaten nutzen und so das nationale Umweltmonitoring stärken.

  • Väter verhelfen zu grösseren Gehirnen

    Säugetierarten sind umso intelligenter, je grösser ihr Gehirn ist. Ein grosses Hirn auszubilden, benötigt aber sehr viel Energie. Um ihre Jungen zu versorgen, sind Weibchen vieler grosshirniger Tierarten daher auf die Hilfe anderer Gruppenmitglieder angewiesen. Forschende der Universität Zürich zeigen nun, dass speziell jene Tierarten grössere Gehirne entwickeln, bei denen die Väter die Mütter unterstützen. Denn nur sie helfen zuverlässig.

  • Schimpansen fischen und fressen Krabben

    Schimpansen ernähren sich vor allem vegetarisch, manchmal fressen sie Fleisch. Forschende der Universität Zürich zeigen nun zum ersten Mal, dass Schimpansen auch Krabben fressen. Sie beobachteten in Guinea, wie Schimpansen regelmässig nach Krabben fischen.