Neuste Medienmitteilungen

  • Mangelndes Wissen und Verunsicherung über Algorithmen in Online-Diensten

    Obwohl Schweizer Internetnutzer täglich Online-Dienste nutzen, bei denen Algorithmen Suchergebnisse, Empfehlungen und Informationen auswählen, wissen sie wenig über deren Rolle und Funktion. Das führt zu Verunsicherung, Ohnmachtsgefühlen und dem Wunsch nach mehr Kontrolle, wie eine repräsentative Befragung der Universität Zürich zeigt.

  • Blockierung des Eisentransports könnte Tuberkulose stoppen

    Tuberkulose-Bakterien brauchen Eisen zum Überleben. Wird der Eisentransport in den Bakterien gestoppt, so kann sich der Tuberkulose-Erreger nicht weiter vermehren. Nun haben Forscher der Universität Zürich die Struktur des Transportproteins ermittelt, das für die Eisenzufuhr zuständig ist. Dies eröffnet Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Medikamente.

  • UZH-Forschende erhalten 7,5 Millionen Euro Fördergelder

    Drei Forschende der Universität Zürich werden mit einem ERC Advanced Grant ausgezeichnet: Ein Politikwissenschaftler, ein Molekularbiologe und ein Immunologe erhalten je 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat. In ihren Projekten untersuchen sie die Digitalisierung der Demokratie, Entstehung und Entwicklung von MS sowie skalenübergreifende Effekte in der Biologie.

  • Neues Corona-Testcenter der UZH entlastet die Hausärzte

    Die Universität Zürich hat das Zentrum für Reisemedizin in ein COVID-19-Testcenter umfunktioniert. Es ergänzt das bestehende Testangebot der Hausärzte im Kanton Zürich und richtet sich an weitere Personen im Gesundheitswesen. Vor Ort werden auch Röntgenuntersuchungen durchgeführt, damit keine Lungenentzündungen verpasst werden.

  • Gratis Online-Training zur Stärkung der Paarbeziehung

    Die Universität Zürich stellt Paaren kostenlos ein Online-Training und in Kürze auch ein Online-Coaching zur Pflege ihrer Partnerschaft zur Verfügung. Ziel ist es, Paarbeziehungen in Zeiten von Stress zu stärken und die gegenseitige Unterstützung zu stärken. Das Paarlife-Online-Training wurde von Prof. Guy Bodenmann und seinem Team entwickelt und zusammen mit Prof. Thomas Berger, Universität Bern, wissenschaftlich evaluiert.

  • Stammzellen und Nerven interagieren bei der Geweberegeneration und Krebsentwicklung

    Forschende der Universität Zürich zeigen, dass verschiedene Stammzelltypen auf unterschiedliche Weise mit Nerven versehen werden. Das Wachstum von Nerven könnte entscheidend dafür sein, dass sich Gewebe korrekt regenerieren. Aber auch Krebsstammzellen stellen Kontakte zu Nervenzellen her. Die gezielte Beeinflussung des Nervenwachstums in Tumoren könnte neue Wege für die Krebstherapie eröffnen.

  • Diese Drohne gewinnt beim Völkerball

    Dank einer neuartigen Kamera kann ein Flugroboter Objekten, die sich schnell bewegen, mit Erfolg ausweichen. Das von Forschenden der Universität Zürich entwickelte System ist ein weiterer Schritt hin zu Drohnen, die in schwierigem Gelände schneller fliegen, auf Hindernisse rasch reagieren und in kürzerer Zeit mehr leisten können.

  • Fehlendes Protein stört Darmschleimhaut und fördert Tumorbildung

    Ein internationales Team von Forschenden der Universität Zürich, des Universitätsspitals Zürich, aus Deutschland und Grossbritannien hat eine neue Funktion des Zelltod-regulierenden Proteins MCL1 identifiziert. Offenbar schützt MCL1 vor Darmkrebs – und zwar unabhängig von mikrobiell ausgelösten Entzündungen. Dies muss beim Einsatz von MCL1-Hemmern in der Krebstherapie berücksichtigt werden.

  • Ertragreichere Kulturpflanzen dank Genen von uralten Hornmoosen

    Ein internationales Team unter der Leitung der Universität Zürich und des Boyce Thompson Institute hat erstmals das Genom mehrerer Hornmoose analysiert, was neue Einblicke in die Evolution der frühesten Landpflanzen eröffnet. In der uralten Pflanzengruppe entdeckten die Wissenschaftler Gene, um zukünftig Kulturpflanzen zu züchten, die effizienter wachsen und weniger Dünger benötigen.

  • UZH stellt vorübergehend auf digitale Lehre um

    Die Universität Zürich stellt die Präsenzlehre ab Montag, 16. März 2020, bis auf Weiteres ein. Diese Massnahme zur Eindämmung des Coronavirus hat die Universitätsleitung in Absprache mit der Bildungsdirektion getroffen. Ziel ist es, den Studierenden einen geordneten Abschluss des Semesters inklusive Leistungsnachweisen zu ermöglichen.

  • Lebensgrundlage und mütterlicher Zaubertrank

    Milch nährt, schützt und bildet kurz nach der Geburt die Lebensgrundlage aller Säugetiere. In der aktuellen Sonderausstellung im Zoologischen Museum der Universität Zürich können Besucherinnen und Besucher die faszinierenden biologischen Facetten dieses mütterlichen Superfoods entdecken.

  • Menschliches Gewebe im All züchten

    Die Universität Zürich bringt adulte menschliche Stammzellen auf die internationale Raumstation ISS. Forschende vom UZH Space Hub testen ein Verfahren, um menschliche Gewebe in der Schwerelosigkeit herzustellen.

  • Produktivität von Wäldern kann trotz grosser Artenvielfalt sinken

    In Wäldern mit grosser Biodiversität führt der gerichtete – also der nicht zufällige – Verlust von Arten zu einer starken Abnahme der Produktivität. Studien, die auf einem zufälligen Verlust basieren, führen daher möglicherweise zu unrealistischen Prognosen. Dies zeigen Daten aus einem grossen Waldprojekt in China, an dem die Universität Zürich beteiligt ist.

  • Networking von Jägern und Sammlern brachte die Menschheit voran

    Bereits in der Steinzeit begann die Menschheit damit, eine komplexe Kultur zu entwickeln. Der Auslöser dafür waren Interaktionen zwischen verschiedenen Gruppen von Jägern und Sammlern, wie eine Studie der UZH bestätigt. Die Forschenden kartierten das soziale Netzwerk von modernen Jägern und Sammlern in den Philippinen und simulierten damit die Erfindung eines Heilmittels.

  • Ausgestorbene Riesenschildkröte hatte fast 3 Meter langen Panzer mit Hörnern

    Paläobiologen der Universität Zürich haben in Venezuela und Kolumbien Überreste einer ausgestorbenen Süsswasser-Schildkröte entdeckt. Das Reptil namens Stupendemys geographicus ist die grösste bekannte Schildkrötenart. Ihr Panzer ist 2,4 bis fast 3 Meter lang. Zudem hatte die Panzerschale der Männchen Hörner – eine Seltenheit bei Schildkröten.

  • Öffentliche Vorträge zu Philosophie, Populismus, Gewalt und Chancengleichheit in der Bildung

    Was will Philosophie? Ist direkte Demokratie populistisch? Haben alle die gleichen Chancen auf Bildung? Hat Gewalt eine eigene Sprache? Diesen und ähnlichen Fragen gehen ab Februar die öffentlichen Ringvorlesungen der Universität Zürich nach.

  • Soziale Ungleichheiten offen ansprechen

    Gesellschaftlich benachteiligte Menschen, die gute Kontakte zu gesellschaftlich privilegierten Personen pflegen, setzen sich weniger für die eigene Gleichstellung ein. Dies zeigen Sozialpsychologen der Universität Zürich in einer multinationalen Studie. Um diesem Effekt entgegenzuwirken ist es wichtig, Benachteiligungen in gruppenübergreifenden Kontakten aktiv zu thematisieren.

  • Differenzierte Bildgebung für bessere Diagnosen bei Brustkrebs

    Eine an der UZH entwickelte bildgebende Methode kann Brustkrebsgewebe neu sehr detailliert darstellen. Mit 35 Markern lassen sich die unterschiedlichen Zelltypen des Brusttumors und seiner Umgebung erkennen. Dies erlaubt präzisere Analysen und differenziertere Klassifizierung der Tumore - und damit zukünftig individuellere Diagnosen für die Patientinnen.

  • Wie Zebrafinken ihren Balzgesang lernen

    Komplexe Lernprozesse wie Sprechen oder Singen laufen nach ähnlichen Mustern ab. Am Beispiel von Zebrafinken zeigen Forschende der UZH und der ETH Zürich, wie die Jungvögel die Balzgesänge ihrer Väter imitieren und tausendfach üben. Dabei erinnern sie sich an den Gesang vom Vortag und knüpfen optimal daran an.

  • Schwitzende Wälder und singende Mönche

    Schwitzen Wiesen und Wälder im Sommer auch so wie wir? Was macht ein Rechtsmediziner? Und wie klingt Musik im Mittelalter? Die Kinder-Universität Zürich hat für Dritt- bis Sechstklässler ein spannendes Programm fürs Frühlingssemester 2020 zusammengestellt.