Neuste Medienmitteilungen

  • Schulschliessungen führten bei Jugendlichen zu mehr Schlaf und besserer Lebensqualität

    Die Schulschliessungen im Frühling 2020 wirkten sich einerseits negativ auf Gesundheit und Wohlbefinden vieler Jugendlicher aus. Andererseits hatte das Homeschooling auch positive Effekte: Da sie am Morgen länger schlafen konnten, verbesserten sich Gesundheit und Lebensqualität zahlreicher Jugendlicher. Die Studienautoren der Universität Zürich plädieren deshalb für spätere Schulstartzeiten.

  • Klima und Boden entscheiden über die Ausprägung von Pflanzenmerkmalen

    Einem internationalen Forschungsteam gelang es, global wirkende Faktoren zu erkennen, die die Vielfalt der Formen und Funktionen von Pflanzen hervorrufen. Unter der Leitung der Universität Zürich, des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena sowie der Universität Leipzig, trugen die Forschenden weltweit Pflanzendaten zusammen und analysierten sie. Sie zeigten erstmalig für Merkmale wie Grösse, Aufbau und Lebensspanne der Pflanzen, wie stark diese durch Klima- und Bodeneigenschaften bestimmt werden.

  • Akademische Ausbildung kann Hirnalterung günstig beeinflussen

    Eine gute Ausbildung und lebenslanges Lernen tragen auch im hohen Alter Früchte: Erste Befunde einer Langzeitstudie zeigen, dass bei Akademikerinnen und Akademikern gewisse Degenerationsprozesse im Gehirn weniger stark voranschreiten. Altersbedingte kognitive und neuronale Einschränkungen werden besser kompensiert.

  • Schalter für Wirksamkeit von Adenovirus-Impfstoffen gegen Covid-19 entdeckt

    Adenoviren besitzen ein Protein, das ihr Erbmaterial schützt, bis es zum Zellkern der infizierten Zelle gelangt. Dort streift das Virus seine Hülle ab und das schützende Protein löst sich von der Virus-DNA. Erst dann wird diese in den Zellkern importiert – die Voraussetzung für die Bildung neuer Viren. Dieser von Forschenden der Universität Zürich entschlüsselte Prozess ist zentral für diverse Covid-19-Impfstoffe.

  • Stickereien, Applikationen und Falten als kulturelle Informationsträger

    Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich zeigt erstmals Textilien von Miao-Gesellschaften aus Südwest-China. Ausgehend von fast 400 Kleidungsstücken, Stoffen und Werkzeugen thematisiert die neue Ausstellung «VielFalt» die Vielschichtigkeit des textilen Wissens und Könnens von Miao-Frauen. Und sie macht deutlich, dass die atemberaubenden Farben, Muster und Materialien weit mehr sind als eine dekorative Augenweide.

  • 2700 Jahre alte Reiterrüstung belegt Technologietransfer in der Antike

    Wissenschaftler der Universität Zürich untersuchten einen einzigartigen Lederschuppen-Panzer aus dem Grab eines Reiters im Nordwesten Chinas. Stil und Konstruktion legen nahe, dass der Panzer zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert vor Christus im neuassyrischen Reich hergestellt wurde und von dort nach China gelangte.

  • Antikörper gegen harmlose Coronaviren unterstützen auch SARS-CoV-2-Immunität

    Infektionen mit dem neuen Coronavirus oder Impfungen dagegen führen zu starken Antikörperreaktionen gegen SARS-CoV-2. Immunreaktionen gegen andere menschliche Coronaviren, die meist nur zu harmlosen Erkältungen führen, verleihen ebenfalls einen gewissen Schutz vor SARS-CoV-2. Solche Kreuzreaktionen sind ein wichtiges Puzzleteil für eine umfassende Coronaviren-Immunität, wie Forschende der Universität Zürich zeigen.

  • Covid-19 führt zu kurz- und langfristigen Digitalisierungsschüben

    Die Covid-19-Pandemie hat die Digitalisierung des Alltags beschleunigt. Besonders beim Arbeiten und Einkaufen soll dies nach dem Wunsch der Schweizerinnen und Schweizer auch langfristig so bleiben. Dies zeigt eine repräsentative Befragung der Universität Zürich zur Internetnutzung in der Schweiz.

  • Tropenfrösche ermöglichen neue Erkenntnisse zu Nierenkrankheit

    Mithilfe modernster Gentechnik haben UZH-Forschende in tropischen Fröschen ein Modell zur Untersuchung einer erblichen Nierenkrankheit entwickelt. Dies ermöglicht ihnen, grosse Datenmengen zu den entsprechenden Anomalien zu sammeln und diese mit Künstlicher Intelligenz zu analysieren. Das Vorgehen eröffnet effiziente Möglichkeiten für die Suche nach Therapeutika gegen die bisher unheilbare Krankheit.

  • Zürcher Hochschulen gründen Zentrum für nachhaltige Entwicklung

    In gemeinsamer Trägerschaft haben die vier kantonalen Zürcher Hochschulen das Zurich Knowledge Center for Sustainable Development (ZKSD) gegründet. Das ZKSD ist eine forschungsorientierte Kooperationsplattform für nachhaltige Entwicklung. Nun ist die Eröffnung im Beisein von Regierungsrätin Dr. Silvia Steiner erfolgt.

  • Meisterwerke der Natur in neuer Schatzkammer vereint

    Ab November gibt es im Zoologischen und Paläontologischen Museum der Universität Zürich 50 besonders prachtvolle Fossilien zu bestaunen. Erschaffen von der Natur, werden diese «Masterpieces» in einer neu konzipierten, speziell eingerichteten Schatzkammer wirkungsvoll in Szene gesetzt. Bei den Exponaten handelt es sich um eine Dauerleihgabe des Sauriermuseums Aathal.

  • Zustimmung der Schweizer Bevölkerung zu Regulierungen wächst

    Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ist zufrieden mit der gegenwärtigen Praxis, wie der Staat die Wirtschaft reguliert. Allerdings steigt der Zuspruch für eine höhere Regulierungsdichte – etwa beim Gesundheitsschutz oder in der Finanzbranche. Das zeigt eine Befragung von 2'350 Stimmberechtigten im letzten Jahr durch Forschende der Universität Zürich.

  • Steigende Bedeutung des Journalismus in Zeiten von Desinformation

    Professionelle Qualitätsmedien helfen besonders in Krisenzeiten, Fakten und Zahlen einzuordnen und die Verbreitung von Desinformation einzudämmen. Doch die ökonomische Situation des Journalismus hat sich weiter verschlechtert. Erstmals sind auch die Einnahmen aus dem Online-Werbemarkt rückläufig. In der Schweiz ist die Akzeptanz für Medienförderung relativ hoch. Dies zeigt das Jahrbuch Qualität der Medien 2021 des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft fög der Universität Zürich.

  • Mechanismus hinter mangelnder Wirkung von Schuppenflechte-Medikamenten identifiziert

    Bisher galt Interleukin-12 – ein Botenstoff der Immunzellen – als einer der Auslöser für die Entstehung von Schuppenflechte. Nun zeigen Forschende der Universität Zürich, dass Interleukin-12 die Hautkrankheit nicht verursacht, sondern davor schützt. Das erklärt auch, weshalb gängige Schuppenflechte-Medikamente, die diesen Botenstoff blockieren, kaum wirken.

  • Das Lebenswerk von Lorenz Löffler lebt weiter

    Zum 50-jährigen Jubiläum der Ethnologie an der Universität Zürich begibt sich das Völkerkundemuseum auf die Spuren des ersten Lehrstuhlinhabers für Ethnologie: Lorenz Löffler. Die Ausstellung lässt Weggefährten aus der Wissenschaft sowie Angehörige der von ihm untersuchten Gesellschaften zu Wort kommen und nimmt den Faden seiner Forschung in Bangladesch wieder auf. Damit schlägt sie Brücken von der Vergangenheit in die Gegenwart – und in die Zukunft.

  • Grosser Schritt in Richtung Präzisionsmedizin für Dialysepatienten

    Eine häufige Genvariante für das Protein Aquaporin-1 verringert die Anzahl Wasserkanäle in den Zellmembranen. Dies reduziert den Wassertransport und erhöht bei Patienten, die wegen Nierenversagen mit Bauchfelldialyse behandelt werden, das Sterberisiko. Darum sollten bei Betroffenen mit dieser Genvariante spezifische osmotische Lösungen eingesetzt werden, wie ein von der Universität Zürich geleitetes, internationales Forschungsteam zeigt.

  • 80 Prozent der Menschen fühlen sich in der Schweiz gesellschaftlich voll integriert

    Von der Schweizer Bevölkerung empfinden sich nur wenige Menschen in hohem Masse ausgeschlossen – darunter vor allem Ausländer, wenig Gebildete, Jüngere sowie ältere Personen. Teile der lateinischen Schweiz fühlen sich ebenfalls nicht voll in der Gesellschaft integriert. Dies ergab eine Umfrage des Soziologischen Instituts der Universität Zürich.

  • HIV-Prävention weist noch Lücken auf

    Zum Schutz vor HIV wird auch in der Schweiz nebst Kondomen häufig die Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) eingesetzt. Dabei nehmen HIV-negative Menschen ein Medikament gegen die Ansteckung mit HIV ein. Nun zeigt eine Studie, dass damit nicht alle Risikogruppen erreicht werden. Das Medikament ist vielen zu teuer.

  • Künstliche Intelligenz ermöglicht Drohnen den Flug ins Unbekannte

    Forschende der Universität Zürich haben einen neuen Ansatz entwickelt, mit dem autonome Quadrocopter mit hoher Geschwindigkeit durch unbekannte, unübersichtliche Umgebungen fliegen können. Dies geschieht ausschliesslich mithilfe der Sensoren und Berechnungen an Bord der Drohne. Bei Unfällen, Katastrophen oder auf Baustellen könnte dieses Novum Leben retten.

  • Antidepressiva hemmen Krebswachstum in Mäusen

    Klassische Antidepressiva könnten helfen, moderne Krebsbehandlungen zu verbessern. In Mäusen verlangsamten sie das Wachstum von Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs. Kombiniert mit einer Immuntherapie stoppten sie das Krebswachstum sogar langfristig, zum Teil verschwanden die Tumore komplett, wie Forschende der UZH und des USZ zeigen. Nun sollen die Resultate in klinischen Studien am Menschen geprüft werden.