Neuste Medienmitteilungen

  • Neuer Algorithmus lässt Drohnen schneller fliegen als Piloten

    Zum ersten Mal übertraf ein autonom fliegender Quadrotor in einem Rennen zwei menschliche Profi-Dronenpiloten. Der Erfolg basiert auf einem neuartigen Algorithmus, der von Forschenden der Universität Zürich entwickelt wurde. Er berechnet die optimale Flugbahn und berücksichtigt dabei die Limiten der Drone.

  • Frauen in Schweizer Medien nach wie vor deutlich unterrepräsentiert

    Frauen sind in der Berichterstattung von Schweizer Nachrichtenmedien deutlich weniger präsent als Männer. Nur knapp jede vierte Person, über die berichtet wird, ist weiblich. Gemäss einer Studie der Universität Zürich blieb der Gender Gap seit 2015 über alle Sprachregionen und Medientypen hinweg nahezu unverändert. Am höchsten ist er in Sport und Wirtschaft, am geringsten bei Kultur und Human-Interest. Wenn Privates thematisiert wird, ist der Gender Gap zudem geringer, als wenn professionelle Rollen im Zentrum stehen.

  • Die DIZH fördert mit vier Millionen Franken zehn Innovationsprojekte

    Innovative Lösungen für die Herausforderungen der digitalen Transformation entwickeln und umsetzen: Dieses Ziel verfolgen die zehn Projekte, die vom Innovationsprogramm der Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen (DIZH) bewilligt wurden. Mit vier Millionen Franken fördern der Kanton und die Hochschulen die enge Zusammenarbeit von Forschung und Praxis in Bereichen wie Gesundheit, Bildung und Nachhaltigkeit.

  • Aktives Thematisieren von Ungleichheiten fördert den sozialen Wandel

    Wer Kontakte zu anderen gesellschaftlichen Gruppen pflegt, ist eher bereit, sich für soziale Gerechtigkeit zu engagieren. Machtverhältnisse und Diskriminierungen müssen dabei jedoch aktiv thematisiert und gruppenspezifische Bedürfnisse erfüllt werden, wie eine internationale Studie unter Leitung der Universität Zürich zeigt. Während es für benachteiligte Gruppen wichtig ist, dass man ihnen eine Stimme gibt, möchten soziale Mehrheiten nicht als voreingenommen abgestempelt werden.

  • Mikroskopisches «Deep Learning» sagt Virusinfektionen voraus

    Infizieren Viren eine Zelle, führt dies zu Veränderungen des Zellkerns, die mittels Fluoreszenzmikroskopie visualisiert werden können. Forschende der Universität Zürich haben ein künstliches neuronales Netzwerk mit derartigen Bildern so trainiert, dass der Algorithmus zuverlässig diejenigen Zellen erkennt, die von Adeno- oder Herpesviren befallen sind. Zudem identifiziert er akute, schwere Infektionen bereits im Voraus.

  • Evolution geschieht hier und jetzt

    Eine neue Sonderausstellung im Zoologischen Museum der Universität Zürich macht mit Beispielen aus Medizin, Landwirtschaft und Naturschutz die Evolution und ihre Konsequenzen in unserem Alltag sicht- und greifbar. Die Ausstellungsinhalte wurden in Zusammenarbeit mit dem Universitären Forschungsschwerpunkt (UFSP) «Evolution in Aktion: Vom Genom zum Ökosystem» erarbeitet.

  • Chamoli-Katastrophe könnte sich wiederholen

    Vor rund vier Monaten hat eine verheerende Flutwelle in Chamoli im Indischen Himalaya grosse Schäden angerichtet und über 200 Menschenleben gefordert. Ausgelöst wurde sie durch einen gewaltigen Bergsturz, der einen Gletscher mitgerissen hat. Forschende der Universität Zürich, der WSL und der ETH Zürich haben in einer internationalen Kooperation die Ursachen, das Ausmass und die Auswirkungen der Katastrophe untersucht.

  • Mit dem Aussterben indigener Sprachen bricht auch Wissen über Heilmittel weg

    Urvölker geben ihr Wissen über Heilpflanzen mündlich weiter. Sterben ihre indigenen Sprachen aus, gehen auch wertvolle medizinische Kenntnisse verloren. Eine Studie der Universität Zürich schätzt, dass weltweit 75 Prozent der Anwendungen jeweils in nur einer Sprache bekannt sind.

  • Innovation der UZH wird als Alzheimer-Medikament zugelassen

    Der an der Universität Zürich entdeckte Wirkstoff Aducanumab gegen Alzheimer ist in den USA zur Behandlung der Krankheit zugelassen worden. Der menschliche Antikörper Aducanumab ist die erste Behandlungsmethode zur Verlangsamung der unheilbaren Alzheimer-Krankheit.

  • Künstliche Neuronen erkennen Biosignale in Echtzeit

    Zürcher Forscher haben ein kompaktes stromsparendes Gerät aus künstlichen Nervenzellen entwickelt, das Hirnströme entziffern kann. Anhand aufgezeichneter Hirnstrom-Daten von Epilepsie-Patienten lassen sich mit dem Chip Hirnareale identifizieren, welche die epileptischen Anfälle hervorrufen. Damit eröffnen sich neue Perspektiven für die Therapie.

  • Finanzsystem fehlt in bisherigen Klimaschutzszenarien

    Die bisher verwendeten Klimaschutzszenarien vernachlässigen die dynamische Rolle des Finanzsystems. Erst die Einbindung der Finanzmärkte zeigt laut Forschenden der Universität Zürich, dass das Finanzsystem sowohl eine ermächtigende als auch eine hemmende Rolle auf dem Weg zu einem nachhaltigen Wirtschaftssystem spielen kann.

  • Prof. Martin Rücker verlässt die UZH

    Eine Administrativuntersuchung im Auftrag der Universität Zürich (UZH) kommt zum Schluss, dass Prof. Martin Rücker seinen Aufgaben am Zentrum für Zahnmedizin (ZZM) im Wesentlichen nachgekommen ist. Sie legt jedoch Mängel in der Führung offen. Die UZH und Prof. Martin Rücker haben im gegenseitigen Einvernehmen eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses vereinbart.

  • Jedes fünfte Schulkind hatte schon Corona

    Die Universität Zürich hat zum dritten Mal 2'500 Zürcher Schulkinder getestet. Dabei zeigt sich: Knapp 20 Prozent aller Kinder haben bis April 2021 Antikörper gegen das neue Coronavirus gebildet. Zwei Drittel der infizierten Kinder und Jugendlichen bleiben symptomlos. Bei 80 Prozent der infizierten Schülerinnen und Schüler bleiben die Antikörper mindestens 6 Monate erhalten. 2 Prozent der Infizierten berichten über Symptome, die mit Long-COVID vereinbar sind.

  • Geschlechtsspezifische Rollenmodelle bei jungen Orang-Utans

    Bei den Orang-Utans ist soziales Lernen Geschlechtersache: Junge Männchen schauen ihr Futtersuchverhalten bei eingewanderten Artgenossen ab, weibliche Jungtiere bei der Mutter. Sie entwickeln unterschiedliches ökologisches Wissen, um ihr Überleben zu sichern.

  • Cholesterinwerte mithilfe von Gen-Editierung stabil gesenkt

    Eine neue Methode der Gen-Editierung kann einzelne Bausteine einer DNA-Sequenz sehr präzise verändern. Mit einer solchen Punktmutation gelang es einem internationalen Forschungsteam unter Leitung der Universität Zürich, hohe Cholesterinwerte im Blut von zwei Tiermodellen dauerhaft zu senken. Dies eröffnet die Möglichkeit, Patienten mit vererbten Stoffwechselkrankheiten künftig zu heilen.

  • Neue Technologie bringt Tumor dazu, sich selbst zu eliminieren

    Eine neue Technologie von UZH-Forschenden ermöglicht dem Körper, therapeutische Wirkstoffe auf Abruf an genau der Stelle herzustellen, an der sie benötigt werden. Die Innovation könnte die Nebenwirkungen einer Krebstherapie reduzieren und dabei helfen, Covid-Behandlungen besser in die Lunge zu verabreichen.

  • Afrikanische Wildhunde als Botschafter für das weltweit grösste Naturschutzgebiet

    Das weltweit grösste Landschutzgebiet liegt im Süden Afrikas und umfasst 520'000 Quadratkilometer in fünf Ländern. Eine Studie der Universität Zürich ergab nun, dass der stark bedrohte afrikanische Wildhund auf seiner langen Wanderschaft meist innerhalb des Kavango-Zambezi-Schutzgebietes bleibt. Dessen Grenzen bestätigen somit die wichtigsten Wildkorridore zur Erhaltung dieser und weiterer bedrohten Tierarten.

  • Biomarker weist frühzeitig auf schwere COVID-19-Verläufe hin

    Schwere Verläufe von COVID-19 können nun frühzeitig entdeckt werden. Forschende der Universität Zürich haben den ersten Biomarker identifiziert, der zuverlässige Voraussagen ermöglicht. Patienten mit schweren Krankheitsverläufen können so bestmöglich versorgt werden.

  • Geschädigte Epithelbarrieren sind für zwei Milliarden chronische Erkrankungen verantwortlich

    Der Mensch ist einer Vielzahl von Umweltstoffen und Chemikalien ausgesetzt. Gemäss der Epithelbarriere-Hypothese schädigen zahlreiche Substanzen das Epithel, die Schutzschicht von Haut, Lunge und Darm. Dadurch entwickeln oder verschlimmern sich knapp zwei Milliarden chronische Erkrankungen wie Allergien, Autoimmun-, neurodegenerative und psychische Krankheiten.

  • Stress und psychische Probleme während des ersten COVID-19-Lockdowns

    Ein Drittel der Kinder und Jugendlichen hatte während des ersten COVID-19-Lockdowns in der Schweiz psychische Probleme. Auch Eltern sowie junge Erwachsene erlebten erheblichen Stress, wobei sich ihre Stressfaktoren von jenen der jüngeren Gruppen unterschieden. Dies zeigt die erste schweizweit repräsentative Studie unter der Leitung der Universität Zürich und La Source (HES-SO) Lausanne.