Neuste Medienmitteilungen

  • Wie die Venusfliegenfalle zuschnappt

    Blitzartig klappt die Venusfliegenfalle ihre Fangblätter zusammen und fängt so Spinnen und Insekten. Ausgelöst wird die Falle, wenn Beutetiere die empfindlichen Sinneshaare zweimal innerhalb von 30 Sekunden berühren. Eine UZH-Studie zeigt nun, dass auch eine einzelne langsame Berührung die Falle zuschnappen lässt – vermutlich um langsame Larven oder Schnecken zu fangen.

  • Sehbehinderte sollen durch Elektrostimulationen besser sehen

    Im Rahmen von Horizon 2020 untersuchen Forschende aus sieben europäischen Institutionen, wie sich das Sehvermögen von Blinden durch elektrische Gehirnstimulationen aktivieren lässt. Das Projekt wird von Universität Zürich koordiniert und mit 4 Millionen Euro von der Europäischen Union unterstützt.

  • 1,5 Milliarden Menschen werden vom Wasser aus den Bergen abhängig sein

    Weltweit hat sich der Wasserverbrauch in den letzten hundert Jahren fast vervierfacht, viele Regionen können ihren Bedarf nur dank Zuflüssen aus den Bergen decken. In 30 Jahren wird gar ein Viertel der Tieflandbevölkerung vom Wasser der Gebirgsregionen abhängig sein. Nur eine nachhaltige Entwicklung kann diese Funktion der Berge als Wassertürme der Erde sicherstel-en.

  • Michael Schaepman als neuer Rektor der UZH vorgeschlagen

    Der Senat der Universität Zürich nominiert Prof. Dr. Michael Schaepman als neuen Rektor. Schaepman ist Professor für Fernerkundung und Prorektor Forschung. Die Wahl des Rektors durch den Universitätsrat findet am 9. Juli 2020 statt.

  • UBS verlängert ihr Engagement an der Universität Zürich

    UBS spendet über die nächsten zehn Jahre rund 25 Millionen Schweizer Franken zur Weiterführung des UBS Center for Economics in Society an der Universität Zürich. Damit verlängert sie ihr Engagement bis 2032.

  • Delfine erlernen neues Wissen ähnlich wie Menschenaffen

    Delfine erlernen neue Techniken zum Beutefang nicht nur von ihren Müttern, sondern auch direkt von ihren Gefährten. Das zeigt eine Studie der Universität Zürich von mehr als 1'000 Tümmlern in der westaustralischen Shark Bay. Die Meeressäuger verfügen damit über ähnliche kulturelle Verhaltensweisen wie Menschenaffen.

  • Genetische Fehlfunktion von Astrozyten löst Migräne aus

    Neurowissenschaftler der Universität Zürich haben den Mechanismus entschlüsselt, der für familiär bedingte Migräne verantwortlich ist: Durch eine genetische Fehlfunktion können bestimmte Hirnzellen, die für Schmerzverarbeitung zuständig sind, überschüssige Reize nicht abbauen. Stattdessen rufen sie starke Kopfschmerzen hervor.

  • Drohnen lernen selbständig akrobatische Manöver

    Dank einem Navigationsalgorithmus der UZH lernen Drohnen, selbständig akrobatische Manöver auszuführen. Die autonomen Fluggeräte werden durch Simulationen so trainiert, dass sie schneller, wendiger und effizienter werden – auch bei normalen Such- und Rettungseinsätzen.

  • Jetzt zugreifen oder lieber warten?

    Nicht immer stehen uns bei Entscheidungen alle Möglichkeiten gleichzeitig zur Auswahl. Oft präsentieren sich die Angebote nacheinander, etwa bei der Wohnungssuche oder beim Kauf eines Flugtickets. Dann müssen wir entscheiden, ohne zu wissen, ob später noch eine bessere Option gekommen wäre. Eine Studie der Universität Zürich zeigt, dass wir unsere Ansprüche im Laufe des Entscheidungsprozesses mehr und mehr senken.

  • Überraschendes Signal im Detektor für Dunkle Materie

    Bei der Analyse von Daten des XENON1T-Detektors für Dunkle Materie wurde ein Signalüberschuss festgestellt. Woher dieses unerwartete Signal stammt, ist noch nicht vollständig geklärt. Der Ursprung könnte laut UZH-Forschenden relativ banal sein oder aber auf die Existenz neuer Teilchen oder bisher unbekannte Eigenschaften von Neutrinos hindeuten.

  • Von Dübendorf aus in die Schwerelosigkeit fliegen

    Auf dem Flugplatz Dübendorf startet heute der vierte Parabelflug unter der Leitung des UZH Space Hubs. Möglich machen dies ausgefeilte Corona-Schutzmassnahmen. Mit an Bord ist ein Experiment, das helfen könnte, Überreaktionen des Immunsystems abzuschwächen, die an schweren Covid-19-Verläufen beteiligt sind.

  • Menschen beeinträchtigen das Sozialleben von Giraffen

    Wenn Giraffen in der Nähe von Dörfern leben, so verändert dies ihr soziales Netzwerk. Die Tiere reduzieren die Stärke der Bindung untereinander und interagieren mit weniger Artgenossen. Dies zeigt eine Studie zur Gruppenstruktur von über 500 weiblichen Giraffen in Tansania eines internationalen Forscherteams unter Leitung der Universität Zürich.

  • Neu identifiziertes Gen reduziert Pollenzahl von Pflanzen

    Für selbstbefruchtende Pflanzen kann es vorteilhaft sein, weniger Samenzellen zu produzieren. Eine internationale Studie unter der Leitung der Universität Zürich hat in der Modellpflanze Arabidopsis ein Gen identifiziert, das die Pollenzahl reduziert. Die Ergebnisse unterstützen die Evolutionstheorie und könnten dazu beitragen, die Pflanzenzüchtung und Domestizierung in der Landwirtschaft zu optimieren.

  • Immunzellen in Hirntumoren auf der Spur

    Bösartige Hirntumore operativ vollständig zu entfernen ist nicht immer möglich. Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich konnten nun die Zusammensetzung der Immunzellen von verschiedenen Hirntumoren mit beispielloser Präzision charakterisieren. Damit liefern sie wichtige Grundlagen für künftige Immuntherapien.

  • Blutgefässe einfacher und präziser sichtbar machen

    Forschende der Universität Zürich haben ein neues Röntgenkontrastmittel entwickelt, das sich einfacher als bisherige anwenden lässt. Das Kontrastmittel gelangt zuverlässiger in alle Blutgefässe und ermöglicht so die präzise Bildgebung. Das hilft, die Anzahl der Versuchstiere zu reduzieren.

  • Ausgestorbener Meeresriese filterte Nahrung aus dem Wasser

    Er lebte vor 380 Millionen Jahren in den Meeren des späten Devons und war bis zu sieben Meter lang: Der Panzerfisch Titanichthys. Paläontologen der Universitäten Zürich und Bristol haben die Mechanik seines riesigen Unterkiefers untersucht. Sie fanden neue Belege dafür, dass er seine Nahrung beim langsamen Schwimmen mit weit geöffnetem Maul aus dem Wasser herausfilterte – wie die heute noch lebenden Bartenwale, Wal- oder Riesenhaie.

  • Leukämie- und Blutstammzellen viel selektiver eliminieren

    Blutstammzellen eines gesunden Spenders können Patienten mit akuter Leukämie helfen. Schwere Nebenwirkungen sind jedoch häufig. Forschende unter der Leitung der Universität Zürich zeigen nun an Mäusen, wie menschliche Krebs- und Blutstammzellen mithilfe einer Immun- statt einer Chemotherapie viel selektiver eliminiert werden können. Ziel ist, die neue Immuntherapie baldmöglichst an Menschen zu prüfen.

  • Fettstoffwechsel steuert Gehirnentwicklung

    Ein Enzym des Fettstoffwechsels steuert die Aktivität von Hirnstammzellen und die lebenslange Gehirnentwicklung. Funktioniert das Enzym nicht korrekt, schränkt dies die Lern- und Gedächtnisleistung bei Menschen und Mäusen ein, wie Forschende der Universität Zürich ermittelt haben. Die Regulierung der Stammzellaktivität via Fettstoffwechsel könnte zu neuen Therapien von Hirnerkrankungen führen.

  • Erwerbstätige fühlen sich trotz Unsicherheit zufrieden in der Krise

    Erwerbstätige in der Schweiz und in Deutschland kommen mit der Covid-19-Krise und den damit verbundenen gesellschaftlichen Umwälzungen insgesamt gut zurecht. Viele fühlen sich zufriedener, können besser entspannen, bringen Arbeits- und Privatleben einfacher unter einen Hut und sind bei der Arbeit engagierter als noch im letzten Jahr. Dies zeigen Forschende der Universität Zürich in einer Umfrage mit 600 Teilnehmenden.

  • Räuber helfen ihrer Beute bei Anpassung an ungewisse Zukunft

    Welchen Effekt hat das Artensterben auf die Evolution der überlebenden Arten? Diese Frage haben Evolutionsbiologen der Universität Zürich anhand eines Feldexperiments mit Gallfliegen und ihren Raubparasiten untersucht. Es zeigte sich, dass der Verlust von natürlichen Feinden die Anpassung an zukünftige Umweltveränderungen erschweren könnte.