Neuste Medienmitteilungen

  • Privatbanken klären nur ungenügend über ihre nachhaltigen Investitionsangebote auf

    Immer mehr Privatbanken bieten nachhaltige Anlagen für interessierte vermögende Kunden an. Wie unterscheiden sich die nachhaltigen Produkte? Und entspricht die Beratung den Erwartungen der Investoren? Eine Studie der Universität Zürich zeigt, dass die meisten der 15 untersuchten europäischen Banken noch Verbesserungspotential aufweisen.

  • Vorlesungsreihen zu Kunstfreiheit, Digitalisierung und zur Kraft des Irrtums

    Wieviel Freiheit darf sich Kunst erlauben und wo gerät sie mit anderen Grundrechten in Konflikt? Wie verändert die Digitalisierung Kommunikation und Forschung? In welcher Beziehung stehen Irrtum und Erkenntnis in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen? Zu diesen und zahlreichen weiteren Fragen bieten die sechs öffentlichen Ringvorlesungen an der Universität Zürich ab 18. September 2018 interessante Ein- und Überblicke

  • Die Studierendenzahlen der UZH bleiben hoch

    Für das Herbstsemester 2018 sind rund 26'500 Studierende eingeschrieben. Einen leichten Zuwachs verzeichnete die Universität Zürich vor allem bei der Mathematisch-naturwissenschaftlichen und der Medizinischen Fakultät sowie bei den Masterstudierenden. Gut gestartet ist das neue «Schülerinnen- und Schülerstudium» mit rund 40 Anmeldungen.

  • Vontobel-Preis für Altersforschung: Infobroschüren helfen entscheiden

    Andrea Loizeau von der Harvard Medical School und Florian Riese von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich erhalten den diesjährigen Vontobel-Preis für Altersforschung. Marcello Ienca von der ETH Zürich und Tenzin Wangmo von der Universität Basel werden mit dem Anerkennungspreis ausgezeichnet.

  • Besondere Antikörper weisen den Weg zum HIV-Impfstoff

    Rund ein Prozent der HIV infizierten Menschen produzieren Abwehrstoffe, die sich gegen die meisten Virusstämme richten. Diese breit wirkenden Antikörper sind der Schlüssel zu einem wirksamen Impfstoff gegen HIV. Forschende der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich zeigen nun, dass auch die Gensequenz des HI-Virus entscheidend ist, welche Antikörper gebildet werden.

  • B-Zellen sind mitverantwortlich für Hirnschäden bei MS

    Ein Forscherteam der Universität Zürich und des Universitätsspitals Zürich weist nach, dass bei Multipler Sklerose nicht allein bestimmte T-Zellen zu den Entzündungen und Schädigungen im Gehirn führen. Mitverantwortlich ist auch ein anderer Typ von Abwehrzellen: B-Zellen. Diese aktivieren im Blut die T-Zellen. Die Entdeckung erklärt, wie neue MS-Medikamente wirken und eröffnet neue Therapieoptionen.

  • Der Traum vom Fliegen

    Wie wäre es, wie ein Vogel fliegen zu können, und was passiert, wenn unser Herz aus dem Takt gerät? Die Kinder-Universität Zürich startet mit neuen abwechslungsreichen Themen ins Herbstsemester 2018.

  • Proteinveränderungen weisen auf Krebs hin

    UZH-Forschende können erstmals die Proteinmodifikationen exakt und für sämtliche Eiweisse einer Gewebeprobe charakterisieren. Die Veränderungen, die eine typische Reaktion auf Stress sind, geben Aufschluss über den Zustand einer Zelle. Gemeinsam mit dem USZ testen sie nun die neue Methode, um Krebs zu diagnostizieren und zu behandeln.

  • Jupiter hatte Wachstumsstörungen

    Forschende der Universitäten Zürich und Bern sowie der ETH Zürich zeigen, wie der Jupiter entstanden ist. Daten aus Meteoriten hatten darauf hingedeutet, dass sich das Wachstum des Riesenplaneten während zwei Millionen Jahre verzögerte. Nun liegt die Erklärung vor: Kollisionen mit kilometergrossen Blöcken erzeugten hohe Energie, was dazu führte, dass kaum Anreicherung von Gas stattfinden. Somit konnte der Planet nur langsam wachsen.

  • Die Universität Zürich zu Gast in der Kunsthalle

    Die Kunsthalle Zürich wird temporär zur Universität: Ab dem 25. August präsentieren sich Forschende mit ihren Projekten in «100 Ways of Thinking» dem Publikum. Mit der Ausstellung und dem begleitenden Wissensfestival spannt die UZH den Bogen von der Wissenschaft zur Kunst.

  • Artenreiche Wälder kompensieren die Klimabelastungen besser

    Um den CO2-Ausstoss zu kompensieren, forstet China auf. Würden statt Monokulturen artenreiche Wälder gepflanzt, könnte zusätzlich viel mehr Kohlenstoff gespeichert werden. Ein Team um UZH-Forschende zeigt auf, dass artenreiche Baumbestände mehr CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen und effektiver gegen die Klimaerwärmung sind.

  • Weizen hat ein fünfmal umfangreicheres Erbgut als der Mensch

    Wissenschaftler der Universität Zürich konnten erstmals zusammen mit internationalen Forschungspartnern das gesamte Erbgut des Brotweizens entschlüsseln. Mit diesem Wissen kann nun effizienter gegen Schädlinge und Klimastress beim Weizen vorgegangen werden.

  • Neuer Behandlungsansatz für Juckreizgeplagte

    Zwei Rezeptoren im Rückenmark und ein passendes experimentelles Arzneimittel: Forschende der Universität Zürich haben einen neuen Ansatz entdeckt, mit dem sich Juckreiz unterdrücken lässt. In Experimenten konnten sie damit nicht nur akute, sondern auch chronische Beschwerden lindern. Für letztere gibt es bisher keine gezielte Behandlung.

  • Vier Millionen Euro Fördergelder für drei UZH-Forschende

    Ein Informatiker, ein Wirtschaftswissenschaftler und ein Mathematiker der Universität Zürich wurden mit den begehrten «ERC Starting Grants» der EU ausgezeichnet. Dank dem Fördergeld von je rund 1,3 Millionen können sie fünf Jahre lang ihren erfolgversprechenden Projekten nachgehen und eigene Forschungsgruppen aufbauen.

  • Führen oder folgen: Was macht Leaderpersönlichkeiten aus?

    Führungspersonen sind eher bereit, Entscheidungen zu verantworten, die sich auf das Wohlbefinden anderer auswirken. In einer Studie ermittelten Forscher der Universität Zürich die kognitiven und neurobiologischen Prozesse, die beeinflussen, ob jemand die Führung übernimmt oder die Entscheidungsbefugnis lieber delegiert.

  • Neue Methode verfeinert Analysen von Zellproben um ein Vielfaches

    Innovation in der Biomedizin: UZH-Forschende entwickeln eine neue Analysemethode, die zehnmal mehr Proteine pro Probe visualisieren und damit eine umfassende Karte der Zellorganisation samt unterschiedlicher Entwicklungsstadien generieren kann. Diese enorm vielschichtige und verfeinerte Ansicht unterstützt die personalisierte Medizin und wird bereits in der Krebsmedizin angewandt.

  • «Fields-Medaillen»-Gewinner Artur Avila wird ordentlicher Professor an der UZH

    Der international renommierte, französisch-brasilianische Mathematiker Artur Avila ist zum ordentlichen Professor am Institut für Mathematik der Universität Zürich ernannt worden. Im Alter von 35 Jahren erhielt er die «Fields-Medaille» – das Äquivalent eines «Nobelpreises für Mathematik» – für seine profunden Beiträge zu dynamischen Systemen und der Spektraltheorie.

  • Neue Steuerung der Zellteilung entdeckt

    Wenn eine Zelle sich teilt, werden sämtliche ihrer Bestandteile gleichmässig auf die Tochterzellen verteilt. UZH-Forschende haben nun ein Enzym identifiziert, das sicherstellt, dass auch Zellbestandteile ohne Membran korrekt aufgeteilt werden. Die Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krebs, neurodegenerative Krankheiten, Alterungsprozessen und Virusinfektionen.

  • Die Wirkung von Medikamenten auf Krebszellen messen

    Ein neuer Ansatz der Universität Zürich zeigt sehr präzise die Wirkung von Medikamenten und die Verteidigungsmechanismen von Krebszellen auf. Mit der Methode können rasch verschie-dene Medikamente und Behandlungskombinationen auf Zellebene getestet werden.

  • Die Gehirnanatomie ist bei jedem Menschen einzigartig

    Wie der Fingerabdruck unterscheidet sich auch die Anatomie des Gehirns von Mensch zu Mensch. Dies konnten Forschende der Universität Zürich in einer Studie zeigen. Ausschlaggebend für den charakteristischen Aufbau des Organs ist eine Kombination aus genetischen Voraussetzungen und individuellen Lebenserfahrungen.