Neuste Medienmitteilungen

  • Influenzaviren von Fledermäusen könnten auf Menschen überspringen

    Fledermäuse sind nicht nur Träger tödlicher Ebolaviren, sondern auch ein Reservoir neuartiger Influenzaviren. Diese in Südamerika entdeckten Grippeviren besitzen grundsätzlich die Fähigkeit, auch Zellen von Menschen und Nutztieren zu befallen, wie Forschende der Universität Zürich zeigen.

  • Saisonale Klimaeffekte beeinflussen das Schicksal der Erdmännchen

    Bedroht ein trockeneres und heisseres Klima die Erdmännchen in der Kalahari-Wüste? Forschende der Universitäten Zürich und Cambridge zeigen, dass der Klimawandel einen Ein-fluss auf den Fortbestand der Erdmännchen haben wird. Schlüsselfaktoren sind dabei die saisonalen Niederschläge und Temperaturen.

  • Öffentliche Vorlesungen von Gottfried Keller bis zu smarten Robotern

    Gottfried Keller, Bildung im Alter, Migration und Künstliche Intelligenz - dies sind die Themen der öffentlichen Ringvorlesungen, die am 18. Februar 2019 an der Universität Zürich starten. Expertinnen und Experten geben einen vertieften Einblick in vergangene und gegenwärtige gesellschaftliche Phänomene.

  • Adriano Aguzzi erhält einen NOMIS-Award

    Adriano Aguzzi von der Universität Zürich wird für seine herausragende wissenschaftliche Arbeit mit dem NOMIS Distinguished Scientist Award ausgezeichnet.

  • Moral oder Moneten? Wie wir soziale Entscheidungen treffen

    Wertvorstellungen prägen unser Handeln. Allerdings kommen uns finanzielle Anreize dabei oft in die Quere. In einer neuen Studie haben Neuroökonomen der Universität Zürich untersucht, wo moralische und materielle Motive im Gehirn gegeneinander abgewogen werden und zeigen, dass wir uns sozialer verhalten, wenn dieser Abwägungsprozess unterbunden wird.

  • Monatslöhne erleichtern das Sparen

    In Entwicklungsländern werden die meisten Arbeitnehmer und Bauern täglich bezahlt. Dies erschwert es ihnen, Geld für hohe Ausgaben auf die Seite zu legen. Wie Forscher der UZH zeigen, würden Milchbauern und Landarbeiter lieber erst am Monatsende bezahlt werden, um ihre mangelnde Selbstkontrolle zu überlisten.

  • Wie Typ-1-Diabetes schrittweise die Insulinproduktion zerstört

    Mit Hilfe der neuen bildgebenden Massenzytometrie untersuchten UZH-Forschende die Bauchspeicheldrüse von Organspendern mit und ohne Typ-1-Diabetes. Die Studie zeigt, dass die Insulin-produzierenden Beta-Zellen am Anfang der Krankheit in veränderter Form teilweise noch vorhanden sind. Lassen sich diese noch retten, könnte der Krankheitsverlauf verlangsamt oder gar gestoppt werden.

  • Weizen-Resistenzgen schützt auch Mais und Gerste gegen Pilze

    Pflanzenforschende der Universität Zürich haben transgene Mais- und Gerstenlinien entwickelt, die dank dem Lr34-Resistenzgen aus Weizen widerstandsfähiger gegen mehrere Pilzkrankheiten sind. Nach den erfolgreichen Versuchen im Gewächshaus wollen die Wissenschaftler die Pflanzen nun im Freiland prüfen: am Agroscope-Standort in Zürich-Reckenholz.

  • Der Garten des Oktopus: Das phantastische Leben der Makroalgen

    Was in den Weltmeeren heimisch ist, lässt sich auf grossformatigen Fotografien derzeit in tropischer Umgebung bestaunen: Der Botanische Garten der Universität Zürich zeigt in seinen Gewächshäusern die Makroalgen-Bilder des Fotodesigners Josh Westrich.

  • Nudging führt nicht zwangsläufig zu besseren Entscheidungen

    Die Idee, das Verhalten von Menschen ohne Anwendung von Geboten, Verboten oder Zwang zu beeinflussen, beschäftigt Regierungen genauso wie Marketingfachleute. Nudging als Universallösung ist in aller Munde. Doch Forschende der Universität Zürich relativieren: Ob Nudging unsere Entscheidungen verbessert, hängt davon ab, wie wir Entscheidungen fällen.

  • UZH-Forscher erhält höchsten Schweizer Biochemie-Preis

    Bernd Bodenmiller wird mit dem renommierten Friedrich-Miescher-Preis für seine Arbeiten am Institut für Molekulare Biologie der Universität Zürich ausgezeichnet. Der Preis geht an junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die bereits massgeblich zur biochemischen Forschung in der Schweiz beigetragen haben.

  • Risikofreude liegt auch in den Genen

    Wissenschaftler der UZH haben zusammen mit einer internationalen Forschungsgruppe genetischen Varianten identifiziert, die mit Risikobereitschaft verbunden sind. Es handelt sich dabei um eine der ersten Untersuchungen, die Genvarianten mit Verhaltensweisen verknüpft, die für die sozialwissenschaftliche Forschung relevant sind.

  • Wie Medikamente Nebenwirkungen der Chemotherapie lindern

    Forschende der Universität Zürich haben die dreidimensionale Struktur des Rezeptors bestimmt, der bei der Chemotherapie Übelkeit und Erbrechen auslöst. Die Studie zeigt erstmals, warum einige Medikamente besonders gut gegen diese Nebenwirkungen helfen. Das Resultat liefert auch neue Ansatzpunkte für die Entwicklung von effektiven Wirkstoffen gegen andere Beschwerden.

  • Zahnwechsel sorgt bei Elefanten für Jojo-Effekt

    Das Gewicht von Zoo-Elefanten schwankt im Laufe ihres erwachsenen Lebens in einem Zyklus von etwa hundert Monaten, wie Forscher der Universität Zürich herausgefunden haben. Dies lässt sich mit dem eigentümlichen Zahnwechsel von Elefanten erklären, durch den sie mal mehr und mal weniger Kaufläche zur Verfügung haben.

  • Seit 15 Jahren entdecken Kinder an der UZH die Wissenschaft

    Die Kinder-Universität Zürich feiert im 2019 ihr 15-jähriges Bestehen. Bisher besuchten über 20'000 Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Primarklasse die UZH und erhielten dabei spannende Einblicke in die Welt der Forschung.

  • Ein Forum für die UZH und die Stadt

    Die Universität Zürich will bis 2027 ein neues Bildungs- und Forschungszentrum am Standort Zentrum bauen, das FORUM UZH. Es trägt entscheidend zur Zukunftsfähigkeit des Hochschulstandorts Zürich bei. Aus einem internationalen Architekturwettbewerb ist ein Team unter der Leitung von Herzog & de Meuron zusammen mit b+p baurealisation als Sieger hervorgegangen.

  • Neue faltbare Drohne fliegt durch enge Löcher zu Einsturzopfern

    Die Universität Zürich hat eine neue Drohne entwickelt, die ihre Propellerarme im Flug ein-fahren kann. Sie macht sich so klein, dass sie durch enge Spalten und Löcher passt und dadurch bei Naturkatastrophen die Rettungsteams unterstützen kann.

  • Insektenwelt bemerken, bewundern und bewahren

    Vielfalt aufzeigen, Faszination wecken und für die lebenswichtigen Aufgaben von Insekten in der Natur sensibilisieren: Dieses Ziel verfolgt die neue Sonderausstellung im Zoologischen Museum der Universität Zürich. Sie thematisiert aber auch die Konsequenzen des Insektensterbens und zeigt Möglichkeiten auf, wie wir im Alltag dagegen vorgehen können.

  • Cholesterinsenker werden zu häufig zur Primärprävention empfohlen

    Die präventive Einnahme von Cholesterinsenkern kann das Risiko einer späteren Herz-Kreislauferkrankung verringern. Eine Studie der Universität Zürich zeigt nun, dass diese Massnahme zu oft empfohlen wird, denn die gängigen Richtlinien vernachlässigen die Gefahr von Nebenwirkungen.

  • Michael Hall erhält Charles Rodolphe Brupbacher Preis für Krebsforschung 2019

    Michael Hall vom Biozentrum der Universität Basel wird mit dem Charles Rodolphe Brupbacher Preis für Krebsforschung 2019 ausgezeichnet. Er erhält den Preis für die Entdeckung des Enzyms TOR, das in komplexen Signalnetzwerken das Zellwachstum steuert. Seine Arbeiten haben entscheidend dazu beigetragen, neuartige Krebsmedikamente zu entwickeln. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 14. Charles Rodolphe Brupbacher Symposiums am 31. Januar 2019 in Zürich statt.