Neuste Medienmitteilungen

  • 80 Prozent der Menschen fühlen sich in der Schweiz gesellschaftlich voll integriert

    Von der Schweizer Bevölkerung empfinden sich nur wenige Menschen in hohem Masse ausgeschlossen – darunter vor allem Ausländer, wenig Gebildete, Jüngere sowie ältere Personen. Teile der lateinischen Schweiz fühlen sich ebenfalls nicht voll in der Gesellschaft integriert. Dies ergab eine Umfrage des Soziologischen Instituts der Universität Zürich.

  • HIV-Prävention weist noch Lücken auf

    Zum Schutz vor HIV wird auch in der Schweiz nebst Kondomen häufig die Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) eingesetzt. Dabei nehmen HIV-negative Menschen ein Medikament gegen die Ansteckung mit HIV ein. Nun zeigt eine Studie, dass damit nicht alle Risikogruppen erreicht werden. Das Medikament ist vielen zu teuer.

  • Künstliche Intelligenz ermöglicht Drohnen den Flug ins Unbekannte

    Forschende der Universität Zürich haben einen neuen Ansatz entwickelt, mit dem autonome Quadrocopter mit hoher Geschwindigkeit durch unbekannte, unübersichtliche Umgebungen fliegen können. Dies geschieht ausschliesslich mithilfe der Sensoren und Berechnungen an Bord der Drohne. Bei Unfällen, Katastrophen oder auf Baustellen könnte dieses Novum Leben retten.

  • Antidepressiva hemmen Krebswachstum in Mäusen

    Klassische Antidepressiva könnten helfen, moderne Krebsbehandlungen zu verbessern. In Mäusen verlangsamten sie das Wachstum von Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs. Kombiniert mit einer Immuntherapie stoppten sie das Krebswachstum sogar langfristig, zum Teil verschwanden die Tumore komplett, wie Forschende der UZH und des USZ zeigen. Nun sollen die Resultate in klinischen Studien am Menschen geprüft werden.

  • 29'400 Studierende kehren an die UZH zurück

    Nach drei Online-Semestern in Folge findet die Lehre an der Universität Zürich erstmals wieder weitgehend in Präsenz statt. Knapp 29'400 Studierende haben sich für das Herbstsemester 2021 eingeschrieben – 750 Personen mehr als im Vorjahr. Wesentliche Veränderungen erwarten die Studierenden insbesondere in den Rechtswissenschaften und in der Veterinärmedizin.

  • Vontobel-Preis für Alter(n)sforschung: Bewegung, Persönlichkeit und Immunabwehr im Fokus

    Theresa Pauly von der Universität Zürich, Damaris Aschwanden von der Florida State University sowie Daniel Brigger, Mario Noti und Alexander Eggel von der Universität Bern und dem Nestlé Research Center Lausanne erhalten den diesjährigen Vontobel-Preis für Alter(n)sforschung. Die Wissenschaftler werden für Arbeiten ausgezeichnet, die den Zusammenhang von Bewegung und Stressreduktion, von Persönlichkeitsmerkmalen und Demenz sowie von spezifischen Leukozyten und einer verminderten Immunabwehr im Alter untersuchen.

  • Natürliche Killerzellen steuern die Wundheilung

    Natürliche Killerzellen töten nicht nur Krebszellen oder virusinfizierte Zellen ab. Sie steuern bei Hautverletzungen auch die Balance zwischen Wundheilung und Bakterienabwehr. Wird der Heilungsprozess beschleunigt, schwächt dies die Immunabwehr, wie Forschende der Universität Zürich zeigen. Relevant ist dies sowohl für die Behandlung von Hautverletzungen wie auch die Bekämpfung antibiotikaresistenter Keime.

  • Von künstlicher Haut und natürlichen Verpackungen

    Zu seiner siebten Ausgabe wartete das Wissenschaftsfestival Scientifica der Universität Zürich und der ETH Zürich mit einer Neuerung auf: Erstmals konnten Besucherinnen und Besucher auch auf dem Campus Hönggerberg und dem Campus Irchel aktuelle Wissenschaft zum Thema «Natürlich künstlich» hautnah erleben. Der Zustrom zeigte das grosse Interesse, sich mit den Forschenden direkt auszutauschen.

  • Von der Besucherin im Hörsaal zur Ausstellungsführerin im Museum

    Im Herbstsemester 2021 können Primarschulkinder wieder mit der Wissenschaft auf Tuchfühlung gehen: Feuer und Flamme, Gerechtigkeit, unsere Stimme oder Geschichte der Fotografie sind dabei nur einige der vielfältigen Vorlesungs- und Workshop-Themen der Kinder-Universität Zürich. An der langen Nacht der Museen führt zudem erstmals eine Teilnehmerin aus dem letzten Semester durch eine Ausstellung im Völkerkundemuseum.

  • UZH-Spitzenforschung im Hightech-Laborgebäude

    Mit der morgigen Eröffnung von UZI 5 erhält die Universität Zürich (UZH) ein topmodernes Laborgebäude. Der erste Neubau für die UZH seit 20 Jahren bietet die räumliche Voraussetzung dafür, dass Chemie und Nach- haltigkeitsforschung ihre exzellente Stellung in Forschung und Lehre aus- bauen können.

  • UZH und Airbus züchten menschliches Mini-Gewebe auf der Internationalen Raumstation ISS

    UZH Space Hub und Airbus Defense and Space bringen mit dem nächsten Versorgungsflug zur Internationalen Raumstation ISS ein Experiment ins All, mit dem die industrielle Produktion menschlichen Gewebes in Schwerelosigkeit weiter vorangetrieben werden soll. Mit diesem Schritt könnte der Weltraum zur Werkstätte werden, um menschliche Mini-Gewebe für den irdischen Einsatz in Forschung und Medizin herzustellen. Erste vorbereitende Tests auf der ISS vor 18 Monaten waren erfolgreich verlaufen.

  • Patienten mit chronischer Lungenerkrankung optimal behandeln

    Patienten mit der Lungenerkrankung COPD erhalten Medikamente zur Verbesserung der Atmungsfähigkeit kombiniert mit Kortikosteroiden, die das Risiko einer akuten Verschlechterung der Lunge verringern. Die Balance zwischen dieser Verringerung und der Zunahme schädlicher Nebenwirkungen hängt von der Dosierung und Patientenmerkmalen ab, wie Forschende der Universität Zürich nun zeigen. Dank den Erkenntnissen können COPD-Betroffene gezielter behandelt werden.

  • Ist unsere Geschichte in die Grammatik geschrieben?

    Der Mensch war schon immer in Bewegung und hat eine komplexe Geschichte von Sprachen und kulturellen Traditionen geschaffen. Ein internationales Team unter der Leitung der UZH hat nun Familien verwandter Sprachen über mehr als 10’000 Jahre zurückverfolgt, indem es Daten aus Genetik, Linguistik und Musikwissenschaft mit neuartigen digitalen Methoden kombinierte. Die Ergebnisse: Grammatik spiegelt die gemeinsame Vorgeschichte einer Population am besten wider und korreliert im Gegensatz zu anderen kulturellen Merkmalen mit der Genetik.

  • Grosszügig mit Einzelpersonen, egoistisch in der Gruppe

    Handeln Wirtschaftsakteure, die in Finanzskandale involviert sind, besonders skrupellos oder entsprechen sie einem verbreiteten Verhalten? Wie Neuroökonomen der Universität Zürich in einem Experiment zeigen, würden die meisten Menschen die Hälfte des Gewinns einer Gruppe stehlen, um einen persönlichen Gewinn von 100 Euro zu erzielen. Dies, obwohl dieselben Personen gegenüber Einzelpersonen finanziell grosszügig sind.

  • Neuer Algorithmus lässt Drohnen schneller fliegen als Piloten

    Zum ersten Mal übertraf ein autonom fliegender Quadrotor in einem Rennen zwei menschliche Profi-Dronenpiloten. Der Erfolg basiert auf einem neuartigen Algorithmus, der von Forschenden der Universität Zürich entwickelt wurde. Er berechnet die optimale Flugbahn und berücksichtigt dabei die Limiten der Drone.

  • Frauen in Schweizer Medien nach wie vor deutlich unterrepräsentiert

    Frauen sind in der Berichterstattung von Schweizer Nachrichtenmedien deutlich weniger präsent als Männer. Nur knapp jede vierte Person, über die berichtet wird, ist weiblich. Gemäss einer Studie der Universität Zürich blieb der Gender Gap seit 2015 über alle Sprachregionen und Medientypen hinweg nahezu unverändert. Am höchsten ist er in Sport und Wirtschaft, am geringsten bei Kultur und Human-Interest. Wenn Privates thematisiert wird, ist der Gender Gap zudem geringer, als wenn professionelle Rollen im Zentrum stehen.

  • Die DIZH fördert mit vier Millionen Franken zehn Innovationsprojekte

    Innovative Lösungen für die Herausforderungen der digitalen Transformation entwickeln und umsetzen: Dieses Ziel verfolgen die zehn Projekte, die vom Innovationsprogramm der Digitalisierungsinitiative der Zürcher Hochschulen (DIZH) bewilligt wurden. Mit vier Millionen Franken fördern der Kanton und die Hochschulen die enge Zusammenarbeit von Forschung und Praxis in Bereichen wie Gesundheit, Bildung und Nachhaltigkeit.

  • Aktives Thematisieren von Ungleichheiten fördert den sozialen Wandel

    Wer Kontakte zu anderen gesellschaftlichen Gruppen pflegt, ist eher bereit, sich für soziale Gerechtigkeit zu engagieren. Machtverhältnisse und Diskriminierungen müssen dabei jedoch aktiv thematisiert und gruppenspezifische Bedürfnisse erfüllt werden, wie eine internationale Studie unter Leitung der Universität Zürich zeigt. Während es für benachteiligte Gruppen wichtig ist, dass man ihnen eine Stimme gibt, möchten soziale Mehrheiten nicht als voreingenommen abgestempelt werden.

  • Mikroskopisches «Deep Learning» sagt Virusinfektionen voraus

    Infizieren Viren eine Zelle, führt dies zu Veränderungen des Zellkerns, die mittels Fluoreszenzmikroskopie visualisiert werden können. Forschende der Universität Zürich haben ein künstliches neuronales Netzwerk mit derartigen Bildern so trainiert, dass der Algorithmus zuverlässig diejenigen Zellen erkennt, die von Adeno- oder Herpesviren befallen sind. Zudem identifiziert er akute, schwere Infektionen bereits im Voraus.

  • Evolution geschieht hier und jetzt

    Eine neue Sonderausstellung im Zoologischen Museum der Universität Zürich macht mit Beispielen aus Medizin, Landwirtschaft und Naturschutz die Evolution und ihre Konsequenzen in unserem Alltag sicht- und greifbar. Die Ausstellungsinhalte wurden in Zusammenarbeit mit dem Universitären Forschungsschwerpunkt (UFSP) «Evolution in Aktion: Vom Genom zum Ökosystem» erarbeitet.