Neuste Medienmitteilungen

  • Nachhaltige Anlagen von Privatbanken werden fast zum Standard

    Zwanzig europäische Privatbanken begegnen steigenden Kundenanforderungen, neuen Vorschriften und dem Druck von Interessengruppen unter anderem mit besser qualifizierten Beratungsteams. Die Herausforderung, nachhaltig zu investieren, meistern sie jedoch mit unterschiedlichem Erfolg, wie eine neue Studie der Universität Zürich zeigt.

  • Graslandgemeinschaften sind nach langer Trockenheit resistenter für spätere Dürren

    Artenreiche Pflanzengemeinschaften lernen generationenübergreifend, sich gegenseitig gegen Trockenstress zu wappnen. Dies zeigt eine internationale Studie unter der Leitung der Universität Zürich.

  • Weltpremiere: Erstmals Spenderleber in einer Maschine behandelt und danach erfolgreich transplantiert

    Dem multidisziplinären Zürcher Forschungsteam Liver4Life ist in einem Heilversuch gelungen, was in der Medizingeschichte bisher unerreicht blieb: Es behandelte eine ursprünglich geschädigte Spenderleber drei Tage ausserhalb eines Körpers in einer Maschine und setzte das erholte Organ danach einem krebskranken Patienten ein. Ein Jahr später ist der Patient wohlauf.

  • Überwachung der Artenvielfalt per Satellit rückt in Reichweite

    Um Massnahmen zum Schutz der globalen Artenvielfalt evidenzbasiert zu steuern, braucht es Daten, wie sich die Biodiversität von Pflanzen verändert. Forschende der Universitäten Zürich und Montréal zeigen, dass Pflanzengemeinschaften mit Hilfe der Bildspektroskopie zuverlässig überwacht werden können – in Zukunft auch per Satellit. Das ebnet den Weg für ein globales Monitoring der biologischen Vielfalt in beinahe Echtzeit.

  • Delfine behandeln Hautprobleme an Korallen

    Indopazifische Grosse Tümmler reiben sich vom Schnabel bis zur Schwanzflosse an Korallen. Forscherinnen der Universitäten Zürich und Giessen belegen nun, dass die von den Delfinen speziell ausgesuchten Korallen biofunktionelle Eigenschaften aufweisen. Das deutet darauf hin, dass die Delfine die wirbellosen Meerestiere zur Behandlung ihrer Symptome nutzen können.

  • Hochzeitsreise? Völkerkundemuseum macht Forschung zu Ostafrika-Sammlung sichtbar

    Ein deutsches Ehepaar begibt sich auf Hochzeitsreise nach Ostafrika und kehrt mit einer Vielzahl von Objekten zurück, darunter Alltagsgegenstände, Schmuck, Musikinstrumente und Werkzeuge. Diese Sammlung wird heute im Völkerkundemuseum der Universität Zürich aufbewahrt. Wie zu den Objekten geforscht wird, thematisiert die aktuelle Werkstattausstellung «Hochzeitsreise?» anhand von fünf Leitfragen. Sie fordert damit museale Sehgewohnheiten heraus und trägt zur aktuellen Debatte um Provenienzforschung bei.

  • Unbekannte Delfinarten aus dem Schweizer Mittelland identifiziert

    Vor 20 Millionen Jahren schwammen Delfine dort, wo heute das Schweizer Mittelland liegt. Forschende des paläontologischen Instituts der Universität Zürich haben nun anhand ihrer Ohrknochen zwei bisher unbekannte Arten entdeckt, die mit den heute lebenden Pottwalen und ozeanischen Delfinen verwandt sind.

  • Die Schweizer Wissenschaft ehrt Hansjörg Wyss

    Mehr als eine halbe Milliarde Schweizer Franken wurde im Laufe von 10 Jahren für bahnbrechende Forschungsprojekte in zwei Wyss-Zentren in Zürich und Genf sowie einer Wyss Academy in Bern gespendet. Damit ist der Unternehmer und Philanthrop Hansjörg Wyss einer der wichtigsten privaten Donatoren für die Schweizer Wissenschaft. Heute wurde Wyss als Preisträger des Gallatin-Awards 2022 der Handelskammer Schweiz-USA gefeiert. Die Laudatio wurde von Bundesrat Guy Parmelin gehalten.

  • UZH-Absolventinnen und -Absolventen meistern den Sprung ins Berufsleben erfolgreich

    Abgängerinnen und Abgänger der Universität Zürich etablieren sich schnell und permanent im Arbeitsmarkt und verdienen deutlich mehr als der Durchschnitt der Schweizer Bevölkerung. Die UZH fördert den Übergang ins Berufsleben, indem sie mit verschiedenen Programmen Brücken zwischen Akademie und Wirtschaft schlägt, Innovationsfreude weckt und Unternehmertum fördert. Zudem möchte sie mit neuen Karrierewegen die Situation für den akademischen Nachwuchs verbessern.

  • Schwierige Geburt und kognitive Fähigkeiten sind Folgen des aufrechten Ganges

    Beim Menschen ist die Geburt schwieriger und schmerzhafter als bei Menschenaffen. Lange nahm man an, dass dies auf das grosse Gehirn und die engen Verhältnisse im mütterlichen Becken zurückgeht. Mit 3D-Geburtssimulationen zeigen Forschende der Universität Zürich, dass die Geburt aber bereits bei den Vormenschen vor rund drei Millionen Jahren deutlich schwieriger war trotz ihrem noch kleinen Gehirn – mit Folgen für ihre kognitive Entwicklung

  • UZH und HSG schaffen zwei gemeinsame Brückenprofessuren zur Digitalisierung in der Medizin

    Die Universität St.Gallen und die Universität Zürich schaffen zwei Lehrstühle im Rahmen der gemeinsamen Ausbildung von Medizinstudierenden – dem Joint Medical Master. Tobias Kowatsch wird Professor für «Digital Health Interventions» und Janna Hastings Professorin für «Medical Knowledge and Decision Support». Die Chancen der Digitalisierung in der Medizin nutzen, steht für beide Brückenprofessuren im Zentrum.

  • Einfaches Massnahmenpaket zur Krebsprävention bei über 70-Jährigen

    Eine Kombination aus hochdosiertem Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren und einem einfachen Trainingsprogramm für zu Hause kann das Krebsrisiko gesunder Erwachsener über 70 Jahre kumulativ um 61 Prozent verringern. Dies ergab die internationale DO-HEALTH-Studie unter der Leitung der Universität Zürich. Erstmals wurde der kombinierte Nutzen von drei erschwinglichen Gesundheitsmassnahmen zur Krebsprävention untersucht.

  • Fünf Frauen und zwei Männer erhalten die UZH-Ehrendoktorwürde

    Virtueller Festakt zum 189. Geburtstag der Universität Zürich: Die UZH verleiht am Samstag, dem 30. April, die Doktorinnenwürde ehrenhalber an die Ökumenikerin Dorothea Sattler, die polnische Menschenrechtskommissarin Hanna Machińska, die Gendermedizinerin Vera Regitz-Zagrosek sowie an die Veterinärin Debbie Jaarsma und die theoretische Physikerin Ruth Durrer. Ehrendoktoren werden der Bildungsökonom Eric Bettinger und der forensische Phonetiker Peter French

  • Wissenschaftler und Long-Covid-Betroffene ermitteln dringendsten Forschungsbedarf

    Was sind die Bedürfnisse und Forschungsprioritäten von Long-Covid-Betroffenen? Dazu initiierte ein Forschungsteam der Universität Zürich zusammen mit Betroffenen das erste Citizen-Science-Projekt. Das Ergebnis: Am dringendsten werden wirksame und erprobte Therapien benötigt, geeignete Strukturen im Gesundheitswesen, eine bessere Aufklärung sowie Fakten zu betroffenen Kindern und Jugendlichen.

  • Wirtschaftsstandort Schweiz – ein Erfolgsmodell in Gefahr?

    Krieg in der Ukraine, Pandemie, Lieferengpässe, Inflationsgefahr, ungelöste Europafrage, Klimakrise – die Liste aktueller Herausforderungen für die Schweizer Wirtschaft ist lang. Ist das Erfolgsmodell Schweiz in Gefahr? Diese Frage steht im Zentrum des diesjährigen Wirtschaftspodiums des UBS Center for Economics in Society (UBS Center). Das mit der Universität Zürich affiliierte Center feiert sein 10-jähriges Bestehen und vergleicht in einer Neuauflage des ersten Wirtschaftspodiums die damaligen Ergebnisse der Debatte mit der heutigen Situation.

  • Fossile Schätze des Alpsteins

    Eine neue Sonderausstellung im Zoologischen und Paläontologischen Museum der Universität Zürich präsentiert die fossilen Prachtstücke des Ostschweizer Alpstein-Massivs und ermöglicht eine Zeitreise über 100 Millionen Jahre zurück in die Tier- und Pflanzenwelt der Kreidezeit und des Eozäns. Die vom Naturmuseum St. Gallen konzipierte Ausstellung basiert auf dem Buch von UZH-Paläontologe Christian Klug und Peter Kürsteiner.

  • Ein einziges Gen steuert die Artenvielfalt in einem Ökosystem

    Ein einzelnes Gen kann ein ganzes Ökosystem beeinflussen. Das zeigt ein Forscherteam der Universität Zürich in einem Laborexperiment mit einer Pflanze und dem dazugehörigen Ökosystem von Insekten. So fördern Pflanzen mit einer Mutation in einem bestimmten Gen Ökosysteme mit mehr Insektenarten. Die Entdeckung eines solchen «Schlüsselgens» könnte die derzeitigen Strategien zur Erhaltung der biologischen Vielfalt verändern.

  • Beliebte Delfinmännchen zeugen die meisten Nachkommen

    Nicht Stärke oder Erfahrung sind bei Delfinmännchen der Weg zum Fortpflanzungserfolg, sondern starke Freundschaften mit männlichen Artgenossen. Je besser Delfinmännchen sozial integriert sind, desto mehr Nachkommen zeugen sie. Dies zeigt ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Zürich anhand von Verhaltensdaten und genetischen Profilen von Delfinen in der australischen Shark Bay.

  • Drei UZH-Forschende mit den vorerst letzten ERC Consolidator Grants ausgezeichnet

    Drei UZH-Forschende haben die vorerst letzten ERC Consolidator Grants der EU erhalten. Ausgezeichnet wurden sie für ihre Projekte auf dem Gebiet der quantitativen Biomedizin, der Pharmakologie und der Anthropologie. Die Fördersumme von insgesamt rund 6 Millionen Euro über fünf Jahre wird wie versprochen vom Bund übernommen.

  • Häufige externe Betreuung kann das kindliche Verhalten beeinflussen

    Wie wirkt sich die ausserfamiliäre Betreuung auf die Entwicklung vom Kindes- bis ins Jugendalter aus? Forschende der Universität Zürich befragten dazu rund 1'300 Zürcher Schulkinder, ihre Eltern und Lehrpersonen. Das Ergebnis: Je mehr Zeit in Krippen oder bei Tagesmüttern verbracht wurde, desto eher zeigten sich auffallende Verhaltensweisen, die nach dem Primarschulalter allerdings wieder verschwanden.