Neuste Medienmitteilungen

  • Nach dem Lockdown: Vorerst keine Häufung von Corona-Infektionen an Zürcher Schulen

    Die Universität Zürich hat bei 2'500 Zürcher Schulkindern getestet, ob sie sich zwischen dem Auftreten des neuen Coronavirus und Anfang Juni 2020 infiziert haben. Erste Resultate zeigen: In der ersten Testphase vor den Sommerferien kam es zu keinen Häufungen von Corona-Infektionen an Zürcher Schulen. Zudem wurden Kinder mit Corona-typischen Symptomen nicht häufiger positiv auf Antikörper getestet als Kinder ohne solche Symptome.

  • Flexibles Handeln durch Umprogrammieren von Hirnzellen

    Menschen wie Tiere haben die Fähigkeit, sich immer wieder auf neue Situationen einzustellen. Das Institut für Hirnforschung der Universität Zürich zeigt nun im Mausmodell, welche Nervenzellen im Gehirn hierbei das Kommando haben. Die Studie trägt so zum Verständnis von Entscheidungsprozessen bei gesunden und kranken Menschen bei.

  • Einheimischer Dino ist neuer Museums-Blickfang

    Das Zoologische und das Paläontologische Museum der Universität Zürich sind um eine unübersehbare Attraktion reicher: Ab dem 15. September empfängt ein fast acht Meter langer Plateosaurier die Besucherinnen und Besucher. Das über 200 Millionen Jahre alte Fossil wurde 2018 in Frick ausgegraben. Zusätzlich zum Skelett wird eine detailgetreue Rekonstruktion des Tiers in Originalgrösse gezeigt.

  • Mehr Online-Unterricht für mehr Studierende an der UZH

    An der Universität Zürich werden im Herbstsemester rund 28'100 Studierende eingeschrieben sein – rund drei Prozent mehr als im Vorjahr. Einen Zuwachs verzeichnen sowohl Bachelor- wie auch Masterstudiengänge. In der Lehre setzt die UZH auf Präsenz- und Onlineunterricht.

  • Junge UZH-Forschende erhalten 4,5 Millionen Euro Fördergelder

    Zwei Wissenschaftlerinnen und ein Wissenschaftler der Universität Zürich werden mit den hoch dotierten ERC Starting Grants der Europäischen Union unterstützt. Die drei Jungforschenden können damit ihre wegweisenden Projekte zu Mutterschaft und Arbeitsmarkt, zur Visualisierung der Dynamik von Neurotransmittern im Gehirn sowie zur Rolle von Kunstwerken im frühneuzeitlichen globalen Christentum finanzieren.

  • Wie Pflanzen Angriffe von Mikroben abwehren

    Wie wir Menschen schützen sich auch Pflanzen gegen Krankheitserreger. Ein internationales Konsortium unter der Leitung von UZH-Professor Cyril Zipfel hat nun einen lang gesuchten Faktor dieses pflanzlichen Immunsystems identifiziert: Bei Kontakt mit Mikroben veranlasst ein Kalziumkanal, dass sich die winzigen Poren auf der Blattoberfläche schliessen. Dieser Abwehrmechanismus könnte helfen, gegen Krankheitserreger resistente Nutzpflanzen zu entwickeln.

  • UZH lanciert fünf neue Universitäre Forschungsschwerpunkte

    Chancengleichheit, menschliche Fortpflanzung, seltene Krankheiten, Digitalisierung von Religion und die Grundlagen der Lernfähigkeit: Mit diesen Themen befassen sich fünf neue Universitäre Forschungsschwerpunkte. Die UZH setzt damit Impulse für innovative Forschung in gesellschaftlich relevanten Bereichen.

  • Die Syphilis grassierte wohl schon vor Kolumbus in Europa

    Durch Kolumbus kam die Syphilis nach Europa – so die These. Eine Studie der Universität Zürich zeigt nun, dass sich Menschen in Europa bereits vor Ende des 15. Jahrhunderts mit der sexuell übertragbaren Krankheit infiziert haben könnten. Zudem wurde das Genom des Erregers einer bisher unbekannten Schwesterkrankheit entdeckt. Die Vorläufer aus der Familie der Syphilis könnten demnach 2500 Jahre alt sein.

  • Vertrauensvolle Zusammenarbeit fördert den Therapieerfolg

    Eine vertrauensvolle Beziehung und eine gezielte Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient sind für die erfolgreiche Behandlung psychischer Erkrankungen zentral. Und es lohnt sich, früh damit anzufangen. Dies zeigt eine Task Force der American Psychological Association (APA) unter der Leitung von UZH-Psychologieprofessor Christoph Flückiger in einer Serie von Metastudien.

  • Langer Hals half Saurier bei Unterwasserjagd

    Sein Hals bestand aus dreizehn extrem verlängerten Wirbeln und war dreimal so lang wie sein Rumpf: Der Giraffenhalssaurier "Tanystropheus" lebte vor 242 Millionen Jahren und hat mit seinem bizarren Körperbau schon viele Paläontologen ins Grübeln gebracht. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Zürich zeigt nun, dass das Reptil im Wasser lebte und überraschend anpassungsfähig war.

  • Neuguinea verfügt über die reichste Inselflora der Welt

    Neuguinea ist die Insel mit der weltweit grössten Pflanzenvielfalt. Dies zeigt eine breit angelegte Studie unter Federführung der Universität Zürich: Ein internationales Team trug eine Liste mit fast 14’000 Arten aus Online-Katalogen zusammen und liess sie von Pflanzenexperten überprüfen. Diese Arbeit ist für Forschung und Artenschutz äussert wertvoll.

  • Relativ hohe Qualität der Berichterstattung zur Corona-Pandemie

    In Krisenzeiten spielen Medien eine besonders wichtige Rolle. Die Berichterstattung war während der Coronavirus-Pandemie qualitativ relativ hoch, wie eine Studie der Universität Zürich zeigt. Defizite gab es jedoch beim Umgang mit Zahlen und Statistiken. Zudem erwiesen sich viele Medien in der sensitiven Phase vor dem Lockdown als zu wenig kritisch.

  • Bewusstes Geniessen verhilft zu einem zufriedenen Leben

    Auf dem Sofa faulenzen oder sich ein gutes Essen gönnen: Vergnügen und kurzfristig ausgerichteter Genuss tragen mindestens genauso zu einem zufriedenen Leben bei wie Selbstkontrolle, die es für das Erreichen langfristiger Ziele braucht. Zu dieser Erkenntnis kommt eine neue Studienreihe der Universität Zürich und der Radboud Universität in Nijmegen. Die Forscherinnen plädieren dafür, dass Hedonismus in der Psychologie mehr Wertschätzung erfährt.

  • Kluge Köpfe entwickeln geschickte Hände

    Affenarten mit grossen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen. Doch das Erlernen feinmotorischer Fähigkeiten wie der Werkzeuggebrauch kann dauern: am meisten Zeit beansprucht es bei Menschen. Arten mit grossem Hirn wie Menschen und Menschenaffen lernen zwar nicht langsamer als andere Primaten, beginnen aber erst später damit, wie Forschende der Universität Zürich zeigen.

  • Die Biodiversität von Flüssen vorhersagen

    Die Biodiversität und damit der Zustand von Flussökosystemen können vorhergesagt werden. Forschende der Universität Zürich und vom Wasserforschungsinstitut Eawag kombinieren dazu Umwelt-DNA mit hydrologischen Methoden. Am Beispiel des Flusses Thur konnten sie so schützenswerte Gebiete identifizieren, um Schutzmassnahmen einzuleiten.

  • Bauplan des Oxytocin-Rezeptors fördert Entwicklung neuer Autismus-Medikamente

    Das «Kuschelhormon» Oxytocin ist an diversen Störungen der psychischen Gesundheit und der Fortpflanzung beteiligt. Forscher der Universität Zürich haben nun den exakten dreidimensionalen Aufbau des Oxytocin-Rezeptors bestimmt, an den das Hormon bindet. Diese Kenntnis hilft, neue Medikamente zur Behandlung einer Reihe von Krankheiten zu entwickeln.

  • Die Vogelwelt der Schweizer Alpen verliert an Vielfalt

    Im Schweizer Hochgebirge nimmt die Diversität von Vögeln immer mehr ab, wie eine gemeinsame Studie der UZH und der Schweizerischen Vogelwarte belegt. Die Auswertung von Daten aus zwei Jahrzehnten zeigt, dass die alpinen Vogelgemeinschaften weniger vielfältig sind als früher und auch weniger ökologische Funktionen abdecken. Diese Entwicklung hängt wahrscheinlich mit der Klimaerwärmung und Änderungen in der Landnutzung zusammen.

  • Wie die Venusfliegenfalle zuschnappt

    Blitzartig klappt die Venusfliegenfalle ihre Fangblätter zusammen und fängt so Spinnen und Insekten. Ausgelöst wird die Falle, wenn Beutetiere die empfindlichen Sinneshaare zweimal innerhalb von 30 Sekunden berühren. Eine UZH-Studie zeigt nun, dass auch eine einzelne langsame Berührung die Falle zuschnappen lässt – vermutlich um langsame Larven oder Schnecken zu fangen.

  • Sehbehinderte sollen durch Elektrostimulationen besser sehen

    Im Rahmen von Horizon 2020 untersuchen Forschende aus sieben europäischen Institutionen, wie sich das Sehvermögen von Blinden durch elektrische Gehirnstimulationen aktivieren lässt. Das Projekt wird von Universität Zürich koordiniert und mit 4 Millionen Euro von der Europäischen Union unterstützt.

  • 1,5 Milliarden Menschen werden vom Wasser aus den Bergen abhängig sein

    Weltweit hat sich der Wasserverbrauch in den letzten hundert Jahren fast vervierfacht, viele Regionen können ihren Bedarf nur dank Zuflüssen aus den Bergen decken. In 30 Jahren wird gar ein Viertel der Tieflandbevölkerung vom Wasser der Gebirgsregionen abhängig sein. Nur eine nachhaltige Entwicklung kann diese Funktion der Berge als Wassertürme der Erde sicherstel-en.