Neuste Medienmitteilungen

  • Neue faltbare Drohne fliegt durch enge Löcher zu Einsturzopfern

    Die Universität Zürich hat eine neue Drohne entwickelt, die ihre Propellerarme im Flug ein-fahren kann. Sie macht sich so klein, dass sie durch enge Spalten und Löcher passt und dadurch bei Naturkatastrophen die Rettungsteams unterstützen kann.

  • Insektenwelt bemerken, bewundern und bewahren

    Vielfalt aufzeigen, Faszination wecken und für die lebenswichtigen Aufgaben von Insekten in der Natur sensibilisieren: Dieses Ziel verfolgt die neue Sonderausstellung im Zoologischen Museum der Universität Zürich. Sie thematisiert aber auch die Konsequenzen des Insektensterbens und zeigt Möglichkeiten auf, wie wir im Alltag dagegen vorgehen können.

  • Michael Hall erhält Charles Rodolphe Brupbacher Preis für Krebsforschung 2019

    Michael Hall vom Biozentrum der Universität Basel wird mit dem Charles Rodolphe Brupbacher Preis für Krebsforschung 2019 ausgezeichnet. Er erhält den Preis für die Entdeckung des Enzyms TOR, das in komplexen Signalnetzwerken das Zellwachstum steuert. Seine Arbeiten haben entscheidend dazu beigetragen, neuartige Krebsmedikamente zu entwickeln. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 14. Charles Rodolphe Brupbacher Symposiums am 31. Januar 2019 in Zürich statt.

  • Cholesterinsenker werden zu häufig zur Primärprävention empfohlen

    Die präventive Einnahme von Cholesterinsenkern kann das Risiko einer späteren Herz-Kreislauferkrankung verringern. Eine Studie der Universität Zürich zeigt nun, dass diese Massnahme zu oft empfohlen wird, denn die gängigen Richtlinien vernachlässigen die Gefahr von Nebenwirkungen.

  • Einfache Lösung führt zu mehr Ernteversicherungen

    In Entwicklungsländern schützen sich nur wenige Landwirte mit einer Versicherung gegen Ernteausfälle. Forscher der Universität Zürich konnten mit einer einfachen Lösung die Abschlussquote von Ernteversicherungen auf über 70 Prozent erhöhen.

  • EU vergibt 14 Millionen Euro Fördergelder an UZH-Forschende

    Erstmals haben Forschende der Universität Zürich vom Europäischen Forschungsrat einen ERC Synergy Grant erhalten. Ziel des geförderten Projekts ist es, hochauflösende 3D-Bilder von biologischen Molekülen in Zellen zu entwickeln. Zudem wurden fünf UZH-Forschende mit einem ERC Consolidator Grant ausgezeichnet. Die Projektthemen reichen von Neuropsychologie über Molekular- und Hirnbiologie bis hin zu internationaler Politik und Handelsabkommen.

  • Hoffnung auf besseren Erfolg bei Stammzelltherapie gegen Leukämie

    Die Transplantation von Stammzellen ist eine wirksame Therapie gegen Leukämie. Doch in vielen Fällen greifen die Spenderzellen das Gewebe des Empfängers an – oft mit tödlichem Ausgang. Forschende der Universität Zürich haben nun einen Botenstoff identifiziert, der dabei eine Schlüsselrolle spielt. Die Blockierung dieses Botenstoffs könnte die Überlebenschancen signifikant verbessern.

  • Vom Rezeptoraufbau zu neuen Osteoporose-Medikamenten

    Forschende der Universität Zürich haben die dreidimensionale Struktur eines Rezeptors aufgeklärt, der die Freisetzung von Kalzium aus den Knochen kontrolliert. Der Rezeptor ist damit eines der wichtigsten Ziele für neue Medikamente, um Osteoporose zu behandeln. Dank dem nun bekannten Bauplan können Medikamente designt werden, die vielleicht sogar helfen, Knochen wieder aufzubauen.

  • Ein Antibiotikum aus Insekten eliminiert Bakterien auf neuartige Weise

    Das von Baumwanzen produzierte Antibiotikum Thanatin zerstört die äussere Membran von gramnegativen Bakterien. Forscher der Universität Zürich haben nun herausgefunden, dass dies durch einen bisher unbekannten Mechanismus geschieht. Thanatin soll deshalb als Ausgangsstoff für die Entwicklung neuer Antibiotika-Klassen dienen.

  • Epigenetische Veränderungen für die Pflanzenzucht nutzen

    Durch epigenetische Veränderungen entstehen neue Eigenschaften, ohne dass die Gensequenz verändert wird. Pflanzen können sich so rasch an Umweltveränderungen anpassen. Pflanzenbiologen der Universität Zürich belegen nun, dass auch epigenetische Variation selektioniert und vererbt werden kann. Dies könnte die Möglichkeiten in der Zucht von Kulturpflanzen erweitern.

  • Kleine Unterschiede im Erbgut machen Pflanzen teamfähiger

    Artenreiche Gemeinschaften von Tieren und Pflanzen funktionieren in der Regel besser als Monokulturen. Doch die Mechanismen, die dafür verantwortlich sind, stellen die Wissenschaft bis heute vor ein Rätsel. Biologen der Universität Zürich ist es nun gelungen, die genetische Ursache solcher Effekte zu identifizieren. Dies kann helfen, den Ertrag von Nutzpflanzen zu verbessern.

  • Zebrafischlarven helfen bei der Entdeckung von Appetitzüglern

    Forscher der Universität Zürich und der amerikanischen Harvard University haben eine neue Strategie für die Suche nach psychoaktiven Medikamenten entwickelt. Hierfür analysieren sie das Verhalten von Zebrafischlarven und können so Stoffe mit unerwünschten Nebenwirkungen von vornherein herausfiltern. Mit dieser Methode ist es ihnen gelungen, eine Reihe neuartiger Appetitmodulatoren zu finden.

  • Kokainstreckmittel steht im Verdacht, Hirnschäden zu verursachen

    Wer regelmässig Kokain konsumiert, das mit dem Tierentwurmungsmittel Levamisol gestreckt wurde, zeigt schlechtere kognitive Leistungen und verfügt über eine dünnere Hirnrinde. Dies geht aus zwei aktuellen Studien der Universität Zürich hervor. Die Forschenden schliessen daraus, dass Levamisol neurotoxisch wirken könnte und plädieren für den Ausbau sogenannter Drug-Checking-Programme.

  • Wie LSD das Gehirn beeinflusst

    LSD verändert die Kommunikationsmuster zwischen den Hirnregionen. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden der Universitäten Zürich und Yale. Sie liefert auch Hinweise darauf, wie psychische Störungen sich entwickeln und wie sie behandelt werden könnten.

  • Gemeinsam mit USC Schwarzenegger Institute für ein nachhaltiges Finanzwesen

    Die Universität Zürich, das USC Schwarzenegger Institute und die Regions of Climate Action R20 wollen gemeinsam ein nachhaltiges Finanzwesen fördern. Mit ihren Stärken im Bereich Finanzmarkt, grüne Technologien und Wissenschaft wollen sie dazu beitragen, die Weltmärkte im Einklang mit dem Pariser Klimaschutzabkommen zu transformieren.

  • Tibet – mehr als Religion und Politik

    Gängige westliche Sichtweisen auf ein traditionell verstandenes Tibet überdenken und neue Zugänge ermöglichen – dieses Anliegen verfolgt das Völkerkundemuseum der Universität Zürich in seiner aktuellen Ausstellung. Gezeigt werden die ethnografischen Sammlungen der Alpinisten Peter Aufschnaiter und Heinrich Harrer, die im Lhasa der 1940er-Jahren entstanden sind: in einer Zeit des Übergangs und in einer sich zuspitzenden politischen Lage.

  • Kinder freuen sich über den Verlust des ersten Milchzahns

    Angst, Scham, Freude oder Stolz: Welche Gefühle zeigen Kinder, wenn sie ihren ersten Milchzahn verlieren? Mehrheitlich positive – zu diesem Schluss kommt eine interdisziplinäre Forschungsgruppe der Universität Zürich. In ihrer aktuellen Studie konnten sie zeigen, dass frühere Zahnarztbesuche das emotionale Erleben ebenso beeinflussen wie der Bildungsgrad und die Herkunft der Eltern.

  • Mit Gravitationswellen die Dunkle Materie ausleuchten

    Schwarze Löcher stossen zusammen, Gravitationswellen breiten sich durch die Raumzeit aus – und ein riesiges Messgerät ermöglicht es, die Struktur des Universums zu erkunden. Dies könnte bald Realität werden, wenn die Raumantenne LISA ihren Betrieb aufnimmt. UZH-Forschende zeigen nun, dass LISA auch Aufschluss über die schwer fassbaren Partikel der Dunklen Materie geben könnte.

  • Artenvielfalt kann Ökosysteme auch destabilisieren

    Artenreiche Ökosysteme sind stabiler gegenüber Störungen wie Dürren, Hitzeperioden oder Pestiziden, lautet die vorherrschende Meinung. Doch ganz so einfach ist es nicht, wie Ökologen der Universität Zürich und der Eawag nun herausgefunden haben. Unter gewissen Umweltbedingungen kann ein erhöhter Artenreichtum auch dazu führen, dass ein Ökosystem instabiler wird.

  • Space Farming dank Pflanzenhormon Strigolacton

    Nährstoffarme Böden und eine nahezu schwerelose Umgebung: Wie lassen sich auf dem Mond oder auf anderen Planeten trotzdem Kartoffeln anpflanzen? Indem man das Pflanzenhormon Strigolacton nutzt, zeigen Pflanzenbiologen der Universität Zürich auf. Dieses fördert die Symbiose zwischen Pilzen und feinen Wurzeln und unterstützt so das Pflanzenwachstum – selbst unter den erschwerten Bedingungen im All.