Neuste Medienmitteilungen

  • Afrikanische Wildhunde als Botschafter für das weltweit grösste Naturschutzgebiet

    Das weltweit grösste Landschutzgebiet liegt im Süden Afrikas und umfasst 520'000 Quadratkilometer in fünf Ländern. Eine Studie der Universität Zürich ergab nun, dass der stark bedrohte afrikanische Wildhund auf seiner langen Wanderschaft meist innerhalb des Kavango-Zambezi-Schutzgebietes bleibt. Dessen Grenzen bestätigen somit die wichtigsten Wildkorridore zur Erhaltung dieser und weiterer bedrohten Tierarten.

  • Geschädigte Epithelbarrieren sind für zwei Milliarden chronische Erkrankungen verantwortlich

    Der Mensch ist einer Vielzahl von Umweltstoffen und Chemikalien ausgesetzt. Gemäss der Epithelbarriere-Hypothese schädigen zahlreiche Substanzen das Epithel, die Schutzschicht von Haut, Lunge und Darm. Dadurch entwickeln oder verschlimmern sich knapp zwei Milliarden chronische Erkrankungen wie Allergien, Autoimmun-, neurodegenerative und psychische Krankheiten.

  • Biomarker weist frühzeitig auf schwere COVID-19-Verläufe hin

    Schwere Verläufe von COVID-19 können nun frühzeitig entdeckt werden. Forschende der Universität Zürich haben den ersten Biomarker identifiziert, der zuverlässige Voraussagen ermöglicht. Patienten mit schweren Krankheitsverläufen können so bestmöglich versorgt werden.

  • Stress und psychische Probleme während des ersten COVID-19-Lockdowns

    Ein Drittel der Kinder und Jugendlichen hatte während des ersten COVID-19-Lockdowns in der Schweiz psychische Probleme. Auch Eltern sowie junge Erwachsene erlebten erheblichen Stress, wobei sich ihre Stressfaktoren von jenen der jüngeren Gruppen unterschieden. Dies zeigt die erste schweizweit repräsentative Studie unter der Leitung der Universität Zürich und La Source (HES-SO) Lausanne.

  • Erstmals alle Zellen menschlicher Zähne detailliert entschlüsselt

    Forschende der Universität Zürich haben erstmals einen kompletten Atlas sämtlicher Zellen erstellt, die in menschlichen Zähnen vorkommen. Sie fanden heraus, dass sich Zahnmark und Zahnhalteapparat zellulär stark unterscheiden. Der Einzelzell-Atlas eröffnet neue Wege für zellbasierte zahnmedizinische Therapieansätze.

  • Die Universität Zürich verleiht sieben Ehrendoktorwürden

    Der Dies academicus 2021 im neuen, digitalen Kleid: Auf einer interaktiven Plattform ist der Festakt online abrufbar. Die Universität Zürich verleiht die Doktorwürde ehrenhalber an den Musiker Rudolf Lutz, den Notar Jürg Schmid, den Finanzexperten Bruno Biais sowie an Thomas Flohr, Spezialist für Computertomographie. Ebenfalls gewürdigt werden der Veterinär Lothar Wieler, der indische Germanist Anil Bhatti und der Ornithologe Werner Müller von BirdLife Schweiz.

  • 2,5 Millionen Euro Fördergelder für UZH-Physiker

    Thomas Gehrmann, Ordentlicher Professor für Theoretische Physik an der Universität Zürich wird mit einem ERC Advanced Grant ausgezeichnet: Er erhält 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat, um mit seinem Team neue Methoden für Präzisionsberechnungen in der Teilchenphysik zu entwickeln und diese auf spezifische Teilchenreaktionen anzuwenden.

  • Neuer Indikator zur Voraussage von Stressresilienz

    Neuroökonomen, Psychologinnen und Mediziner der Universität Zürich konnten mit einem realen Stressreiz aufzeigen, dass die erhöhte Aktivität eines bestimmten Hirnareals die Entstehung von Angst- und Depressionsstörungen begünstigt. Ihre Studie beschreibt ein objektives, neurobiologisches Mass für Stressresilienz bei Menschen.

  • Digitaler, nachhaltiger und diverser in die Zukunft

    Die Universität Zürich will den digitalen Schub und die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie nutzen, um ihre Lehre in Zukunft als gezielten Mix von Präsenz- und Onlineformaten anzubieten. Damit lässt sich die Wissensaneignung stärker individualisieren und mobiler, durchlässiger und barrierefreier gestalten. Mehr Bedeutung erhalten in Zukunft auch Nachhaltigkeit und Diversität.

  • Freudenschreie werden stärker wahrgenommen als Angst- oder Wutgebrüll

    Menschen schreien nicht nur aus Angst vor drohendem Unheil oder bei sozialen Konflikten. Ihre Schreie sind auch Ausdruck von Freude oder Begeisterung. Das Gehirn nimmt solche nicht-alarmierenden Schreie sogar besser wahr und verarbeitet sie effizienter als Schreie aus Wut oder Angst, wie Forschende der Universität Zürich erstmals zeigen.

  • Modernes Gehirn des Menschen entstand vor rund 1,7 Millionen Jahren in Afrika

    Das heutige menschliche Gehirn ist vergleichsweise jung: Es entstand vor etwa 1,7 Millionen Jahren als die Steinwerkzeug-Kulturen in Afrika zusehends komplexer wurden. Bereits kurze Zeit später breiteten sich die neuen Homo-Populationen bis nach Südostasien aus, wie Forschende der Universität Zürich anhand computertomografischer Analysen von fossilen Schädeln zeigen.

  • In Baumwolle gewebte Schiffsmotive als Symbole des Übergangs

    Die Einwohner des südlichsten Teils von Sumatra begriffen sich über viele Jahrhunderte als Crew eines Schiffes, das zwischen Wasser und Himmel treibt. Diese Vorstellung veranschaulichten sie in faszinierenden Textilien, die kunstvoll ausgeführte Schiffe mit einer vielfältigen Besatzung an Menschen und Tieren zeigen. Ausgewählte Beispiele von Schiffstüchern, die wichtige gesellschaftliche Anlässe und religiöse Rituale begleiteten, werden nun im Völkerkundemuseum der Universität Zürich ausgestellt.

  • Neue Resultate stellen physikalische Gesetze in Frage

    Forschende der UZH und des CERN haben neue verblüffende Ergebnisse veröffentlicht. Laut der internationalen Forschungskollaboration LHCb, die das Large Hadron Collider beauty-Experiment betreibt, verstärken die neuesten Messungen die Hinweise auf eine Abweichung gegenüber den theoretischen Erwartungen. Lassen sich die Resultate bestätigen, deuten sie auf eine Physik jenseits des Standardmodells hin – etwa eine neue fundamentale Kraft.

  • Künstliches Licht beeinflusst die Pflanzenbestäubung auch am Tag

    Strassenlaternen verändern die Anzahl der Blütenbesuche von Insekten nicht nur nachts, sondern auch tagsüber. Künstliches Licht in der Nacht beeinflusst somit indirekt die gesamte Gemeinschaft von Bestäubern und Pflanzen – mit unbekannten Folgen für das Ökosystem, wie Forschende von Universität Zürich und Agroscope erstmals nachweisen.

  • Konsum von zugesetztem Zucker verdoppelt Fettproduktion nachhaltig

    Zu viel Zucker ist ungesund, doch problematisch sind nicht nur die vielen Kalorien. Bereits moderate Mengen an zugesetztem Frucht- und Haushaltszucker verdoppeln die körpereigene Fettproduktion in der Leber, wie Forschende der Universität Zürich zeigen. Über längere Zeit begünstigt dies die Entwicklung von Diabetes oder einer Fettleber.

  • Prof. Francesco Maisano verlässt die UZH

    Die UZH und Prof. Francesco Maisano trennen sich. Gründe dafür sind die bereits erfolgte Trennung vom Universitätsspital Zürich sowie die Resultate der Administrativ- und Lauterkeitsuntersuchungen der UZH.

  • Erinnerung an eigene Fähigkeiten stärkt die Resilienz

    Erinnerungen an persönliche Herausforderungen, die man selbst bewältigen konnte, helfen bei der Verarbeitung schlechter Erfahrungen. Diesen Befund bestätigt eine Studie der Uni-versität Zürich. Ein Erinnerungstraining an die eigene Selbstwirksamkeit könnte somit auch in der derzeitigen Corona-Pandemie nützlich sein.

  • Liebeserklärung an den indonesischen Regenwald

    Die einzigartige Artenvielfalt und Schönheit des tropischen Regenwaldes, aber auch dessen akute Bedrohung gibt es derzeit mitten in Zürich zu sehen. Das Museum der Anthropologie und der Botanische Garten der Universität Zürich zeigen in Zusammenarbeit mit Borneo Orangutan Survival (BOS) Schweiz knapp 50 Exponate international renommierter Naturfotografen. Herzstück der Ausstellung «We are the forest» sind die letzten Orang-Utans auf Borneo, deren Erbinformation zu 97 Prozent mit der unseren identisch ist.

  • Vertonte Erinnerungen als Stimmungsaufheller

    Klänge, die an positive autobiografische Erlebnisse geknüpft sind, können das Wohlbefinden von Menschen mit Gedächtnisschwierigkeiten deutlich steigern, depressive Verstimmungen verringern und Verhaltensauffälligkeiten mildern. Dies zeigt eine Interventionsstudie der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Praxis. Von der Erinnerungsarbeit mit Musik profitieren auch Pflege- und Betreuungspersonen.

  • Alternde Stammzellen des Gehirns reaktivieren

    Mit zunehmendem Alter verlieren Hirnstammzellen die Fähigkeit, sich zu teilen und neue Nervenzellen zu bilden. Dadurch wird die Gedächtnisleistung beeinträchtigt. Forschende der Universität Zürich haben nun einen Mechanismus entdeckt, der für die Stammzellalterung mitverantwortlich ist. Und sie zeigen, dass die Nervenzellbildung wieder aktiviert werden kann.